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St. Tönis - SF Erkelenz 1½ - 2½
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| 26.09.1998 |
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In der zweiten Runde des Bezirks - Viererpokals traf Springer St. Tönis auf SF Erkelenz. Wir traten in der Besetzung Nepsen, Basen, Krauhausen und Podschun an. Nach einem wechselhaften Verlauf der Partien unterlagen wir letztenendes zurecht mit 1½ - 2½.
- Brett 1:
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An Brett 1 spielte ich mit den schwarzen Steinen die Skandinavische Verteidigung. Die spezielle Variante muß ich mir aber noch mal anschauen, denn schon nach 15 Zügen stand ich ausgesprochen schwierig (und ich möchte nicht ausschließen, dass hier schon etwas entscheidendes drin war). Fünf Züge später konnte ich die bis dahin positionell geführte Partie in taktische Gewässer führen, in der Hoffnung etwas im Trüben fischen zu können. Die Rechnung schien auch aufzugehen, denn die Lage entspannte sich zusehends, und an einer Stelle hätte ich die Partie wohl für mich entscheiden können. Mit weniger als 2 Minuten für 20 Züge habe ich diese Möglichkeit nicht gesehen. Statt dessen habe ich die Qualität gegen einen Bauern verloren. Auch mein Gegner kam in Zeitnot (er hatte noch 5 Minuten). Statt aber die Partie mit einfachen Zügen über die Zeit zu bringen, geriet er offensichtlich in Panik und stellte sage und schreibe 3 Bauern ein. Danach konnte ich die Partie in weiteren fünf Zügen für uns entscheiden.
- Brett 2:
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Thomas fuhrte die weißen Steine und spielte Sizilianisch. Die Stellung schien ziemlich ausgeglichen zu sein, bis Thomas zum Ende der ersten Zeitkontrolle einen Fehler machte und statt (wie erhofft) eine Figur zu gewinnen, einen Bauern verlor. Dass er einen Bauern verloren hatte, war ihm zunächst gar nicht bewusst. Als Günther ihn fragte, ob sein Gegner denn überhaupt Gewinnversuche mache, fiel er aus allen Wolken. Nach ca. 5½ Stunden Spielzeit hatte er Turm + Springer gegen Turm + Springer und 2 Bauern. Da sein Gegner nur noch 2 Minuten auf der Uhr hatte, reklamierte dieser auf Remis, was wir annehmen mussten.
- Brett 3:
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Günther stand aus der Eröffnung heraus etwas aktiver, durch ungenaues Spiel konnte sein Gegner aber die (positionelle) Oberhand gewinnen. Allerdings revanchierte er sich, und im Endspiel stand Günther leicht besser. Da zu diesem Zeitpunkt meine Partie sehr verlustverdächtig war, spielte Günther mit vollem Risiko auf Gewinn - und überspannte den Bogen.
- Brett 4:
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Bernd spielte mit Schwarz die holländische Verteidigung. Dies ist ihm nicht besonders gut gelungen, denn er fand sich mit eingesperrtem Läufer in einer Situation wieder, in der er gar nichts tuen konnte. Andererseits hatte auch sein Gegner ausser der grösseren Bewegungsfreiheit nicht allzuviele Optionen, und wir hatten uns schon auf ein Remis eingestellt. Durch einige unvorsichtige Züge ließ Bernd einen Königsangriff des Gegners zu, dem er sich letztenendes beugen musste.
| Nepsen | 1 |
| Basen | ½ |
| Krauhausen | 0 |
| Podschun | 0 |
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| Roland Nepsen |
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