Dynamische Internetseiten mit Java (TM)
Springer St. Tönis

Dynamische Internetseiten mit Java (TM)
 
7.12.2002
 
Java® ist eine von der Firma Sun entwickelte Programmiersprache. Mit dieser Sprache entwickelte Programme laufen unter allen Betriebssystemen, für die es eine sogenannte JVM (Java Virtual Machine) gibt. Dies sind alle modernen Betriebssysteme von Windows (32-Bit) über verschiedene Unix/Linux Varianten bis hin zu Großrechnern. Ein weiterer Vorteil der Sprache ist, dass die mit ihr erzeugten Programme gegenüber typischen Windows Programmen sehr klein sind (was ihre Größe in KB angeht). Damit sind Java Programme natürlich prädestiniert für den Einsatz im Internet. Ein typisches Beispiel ist das online Nachspielen von Schachpartien, wie Sie es z.B. auf unseren Trainingsseiten finden. Auf dieser Seite möchte ich erklären, wie Sie Java mit Ihrem Browser benutzen können, sofern dies nicht schon unterstützt wird. Dies können Sie am einfachsten ausprobieren, indem Sie eine unserer Trainingseinheiten online nachspielen.

Zunächst müssen Sie einen Java fähigen Browser benutzen. Dies sind der Internet Explorer® ab der Version 4.0 bzw. der Netscape Navigator® aber der Version 4.06. Welche Browser Version Sie benutzen, finden Sie im Menü "Hilfe" (bzw. "?") unter dem Punkte "Info".

Falls Sie den Netscape Navigator oder den Opera Browser® benutzen, müssen Sie diese mit Java installieren. Die neusten Versionen der Browser finden Sie im Internet oder am einfachsten auf einer Heft-CD zu einer Computer Zeitschrift.

Im Netscape Navigator aktivieren Sie Java im Menü "Bearbeiten" unter "Einstellungen". Dort wählen Sie den Punkt "Erweitert". Stellen Sie sicher, dass neben dem Punkt "Java aktivieren" ein Häkchen ist (ggf. darauf klicken).

Im Opera Browser aktivieren Sie Java im Menü "Datei" unter "Einstellungen". Dort wählen Sie den Punkt "Multimedia". Stellen Sie sicher, dass neben dem Punkt "Java aktivieren" ein Häkchen ist (ggf. darauf klicken).

Nachtrag im März 2005

Inzwischen hat sich die sogenannte Browserlandschaft etwas verändert. Der Internet Explorer dominiert mit einem Marktanteil von deutlich über 90%, der Netscape Navigator ist fast nicht mehr vorhanden und der Opera Browser fristet ein Nischendasein. Lediglich ein Newcomer bereitet Microsoft erhebliche Kopfzerbrechen: der Firefox Browser. Dieser ist aus dem Netscape Navigator hervorgegangen und wird von der Webgemeinde weiter entwickelt. Sie finden ihn auf der Mozilla Homepage . Diesen Browser gibt es auch in deutscher Sprache. Die allgemeine Meinung der Fachwelt ist, dass dieser Browser weniger für Attacken aus dem Internet anfällig ist. Daher empfiehlt ihr Webmaster, der auch mit dem Firefox surft, den Einsatz dieses Browsers. Damit dieser Browser auch Java unterstüzt, sollten Sie sich zunächst die Java RTM von der Sun Seite laden. Wer hiermit Probleme hat, kann mir gerne mailen.

Microsoft Internet Explorer®

Falls Sie den Microsoft Internet Explorer® benutzen, aktivieren Sie Java wie folgt: wählen Sie im Menü "Extras" den Punkt "Internetoptionen". Dort klicken Sie auf die Registerkarte "Sicherheit". Nun haben Sie zwei Möglichkeiten: 1.) Java für alle Internetseiten aktivieren oder 2.) Java für bestimmte Internetseiten aktivieren.

1.) Java für alle Internetseiten aktivieren
Klicken Sie auf den kleinen runden Erdball in der Registerkarte "Sicherheit". Klicken Sie nun auf den Punkt "Stufe anpassen ...". Suchen Sie im neuen Fenster "Sicherheitseinstellungen" den Punkt "Microsoft VM" mit dem Unterpunkt "Java-Einstellungen". Wählen Sie dort "Hohe Sicherheit" und bestätigen Sie mit "OK". Klicken Sie im Dialog "Internetoptionen" noch einmal auf "OK". Evtl. müssen Sie den Internet Explorer neu starten, damit Java funktioniert.

2.) Java für bestimmte Internetseiten aktivieren
Aus Sicherheitsgründen ist es durchaus sinnvoll, Java nicht für alle Internetseiten zu aktivieren. Gehen Sie dazu wie folgt vor. Führen Sie zunächst den Schritt 1 aus, wählen Sie aber "Java deaktivieren" statt "Hohe Sicherheit". Anschließend wählen Sie wieder die "Internetoptionen" im Menü "Extras" und dort die Registerkarte "Sicherheit". Klicken Sie nun auf den Punkt "Vertrauenswürdige Sites" (Grüner Punkt mit Häkchen). Wählen Sie wieder "Stufe anpassen ..." und aktivieren Sie Java. Sie haben Java nun nur für solche Internetseiten aktiviert, die Sie für "vertrauenswürdig" halten. Welche dies sind, müssen Sie dem Internet Explorer mitteilen. Dazu wählen Sie wiederrum die "Internetoptionen" im Menü "Extras" und dort die Registerkarte "Sicherheit". Klicken Sie wieder auf den grünen Kreis (vertrauenswürdige Sites). Anschließend klicken Sie darunter auf den Button "Sites ...". Sie können dem Internet Explorer nun mitteilen, welchen Internetseiten Sie "vertrauen". Geben Sie im oberen Eingabefeld www.scspringer.de ein und klicken Sie auf "hinzufügen". Anschließend bestätigen Sie zweimal mit "OK". Evtl. müssen Sie den Internet Explorer neu starten, damit die Änderungen greifen.
Leider kann es sein, dass Java in Ihrem Internet Explorer immer noch nicht funktioniert. Das liegt dann daran, dass Sie keine JVM (Java Virtual Machine) haben, die Java Programme ausführt. Der Grund hierfür sind heftige Auseinandersetzungen zwischen den Firmen Microsoft und Sun. Dies sollte jedoch nur das Betriebssystem Windows XP betreffen (und den Internet Explorer, nicht jedoch den Nescape Navigator oder Opera). Abhilfe: installieren Sie das Servicepack 1 für Windows XP. Dies finden Sie im Internet auf der Microsoft Seite oder z.B. auf der Heft CD der Zeitschrift PC-Professionell 01/2003.

Falls Sie noch Fragen haben, kontaktieren Sie den Webmaster.

 
Roland Nepsen