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24.9.2000
 
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Bedienung

Geben Sie zunächst in den oberen drei Feldern Ihre DWZ, die Zahl Ihrer Auswertungen und Ihr Alter ein. Für die Zahl der Auswertungen ist eigentlich nur wichtig, ob Sie schon mehr als 5 Turniere gespielt haben. Haben Sie nämlich in Ihrer bisherigen Schach Karriere weniger als 5 Turniere gespielt, ändert sich die DWZ schneller, als wenn Sie schon mehr als 5 Turniere gespielt haben. Wenn Sie also schon mehr als 5 Turniere gespielt haben, die Zahl aber nicht genau wissen, geben Sie z.B. einfach 10 oder 80 ein. Bei der Berechnung der neuen DWZ spielt auch Ihr Alter eine Rolle. Bei Spielern unter 25 Jahren (sowie unter 20 und unter 15 Jahren) ändert sich die DWZ schneller als bei Spielern über 25 Jahren.

Nachdem Sie also DWZ, Zahl der Auswertungen und Ihr Alter eingegeben haben, können Sie im linken Textfeld die Ergebnisse von Schachpartien eingeben. Geben Sie in jeder Zeile genau ein Ergebnis ein. Zwischen den Ergebniszeilen darf sich keine Leerzeile befinden (da das Programm eine Leerzeile als Ende der Eingabe interpretiert). Geben Sie in jede Zeile das Ergebnis der Partie gefolgt von einem / und der DWZ des Gegners ein. Für die Eingabe des Ergebnis gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Für eine gewonnene Partie geben Sie eine 1 ein
  • Für eine verlorene Partie geben Sie eine 0 ein
  • Für ein Remis geben Sie ein = oder 0.5 ein. ACHTUNG:0,5 wird von JavaScript als 0 interpretiert!!
Beispiel: Sie haben gegen 7 Gegner gespielt. Diese hatten DWZ Zahlen von 1350, 1400, 1500, 1700, 1835, 1900 und 2000. Gegen diese Gegner haben Sie folgende Ergebnisse (in der Reihenfolge wie die DWZ Zahlen) erzielt: gewonnen, gewonnen, Remis, verloren, verloren, Remis, gewonnen. Im Ergebnis Feld würden Sie dann folgende Zeilen Eintragen:
  1/1350
  1/1400
  =/1500
  0/1700
  0/1835
  =/1900
  1/2000
Dieses Beispiel wird beim Laden dieser Seite in dem linken Textfeld angezeigt. Mit einem Klick auf den "Ergebnisse löschen" Button, können Sie dieses löschen.

Nachdem Sie alle Eingaben getätigt haben, klicken Sie auf den Button mit der Beschriftung "Berechnen" und die Auswertung erscheint in dem rechten Text Feld. Falls Sie sich bei der Eingabe geirrt haben (z.B. hatten Sie gegen den 1500er doch gewonnen), überschreiben Sie einfach die falschen Daten (löschen das = und machen eine 1 daraus) und klicken wieder auf den "Berechnen" Button.


JavaScript ist eine Programmiersprache, die u.a. von den gängigen Internet Browsern interpretiert werden kann (verstanden wird). Mit Hilfe dieser Programmiersprache sind so genannte "dynamische" Inhalte möglich - das sind z.B. Internetseiten, die sich abhängig von Ihrer Eingabe ändern. In unserem Fall ist dies z.B. die DWZ Berechnung auf Grund Ihrer Eingabe oder das Nachspielen einer Partie, wobei das Brettfenster auf Ihre Aktionen reagiert.

Per Voreinstellung ist JavaScript in den gängigen Browsern aktiviert. Falls eine Webseite JavaScript Unterstützung benötigt und nicht so reagiert, wie Sie das erwarten, müssen Sie JavaScript aktivieren. Gehen Sie dazu wie folgt vor Bitte beachten Sie die Auswirkungen auf die Sicherheit!:

  • Sollten Sie den Firefox Browser benutzen (die derzeitige (März 2005) Empfehlung der Fachwelt), so können Sie JavaScript wie folgt aktivieren: Wählen Sie im Menü "Extras" den Punkt "Einstellungen ...". Suchen Sie im linken Fenster das Wort "Web-Features" und klicken Sie darauf. Auf der rechten Seite muss nun neben dem Punkt "JavaScript aktivieren" ein grünes Häkchen stehen. Setzten Sie dieses gegebenenfalls. Falls Sie Partien nachspielen wollen und die Analyseengine benutzen möchten, so müssen Sie hier auch Java aktivieren. Bestätigen Sie Ihre Auswahl wieder mit "OK". Um die Seite neu zu laden wählen Sie im Menü "Ansicht" den Punkt "Neu laden" oder drücken Sie einfach "F5".

  • Falls Sie den Microsoft Internet Explorer verwenden, so wählen Sie das Menü "Extras" und dort den Punkt "Internetoptionen ...". Im nun erscheinenden Fenster klicken Sie auf die Registerzunge "Sicherheit" (ganz oben). Klicken Sie nun auf den kleinen Erdball mit der Unterschrift Internet. Anschließend klicken Sie auf den Button "Stufe anpassen ...". Suchen Sie nun den Punkt "Scripting" (ungefähr in der Mitte der Liste). Einer der Unterpunkte zu Scripting heißt "Active Scripting". Unter diesem finden Sie drei kleine Kreise. Klicken Sie auf den Kreis links neben "Aktivieren". Im Kreis erscheint ein grüner Punkt. Klicken Sie nun auf den Button "OK" und beantworten Sie die Sicherheitsabfrage mit "Ja". Klicken Sie anschließend noch einmal auf "OK", um das Fenster "Internetoptionen" zu schließen. Nun müssen Sie die aktuelle Internetseite noch einmal neu laden (damit der Internet Explorer "merkt", dass nun JavaScript aktiviert ist). Wählen Sie dazu im Menü "Ansicht" den Eintrag "Aktualisieren" oder drücken Sie einfach die Taste "F5".

    Wenn Sie so vorgehen, ist JavaScript für alle Seiten im Internet aktiviert. Dies ist ein gewisses Sicherheitsrisiko. Ich empfehle daher folgendes Verfahren: Für die "Internet Zone" deaktivieren Sie JavaScript. Gehen Sie dazu vor wie oben beschrieben, beim Punkt "Active Scripting" müssen Sie jedoch auf den Kreis "deaktivieren" klicken. Zunächst ist JavaScript nun für alle Seiten im Internet deaktiviert. Wählen Sie nun wieder die Registerzunge "Sicherheit" in den "Internetoptionen" (wie oben beschrieben) und klicken Sie diesmal nicht auf den kleinen Erdball sondern auf das Symbol "Vertrauenswürdige Sites" rechts neben dem Erdball. Sie können nun Internet Seiten definieren, denen Sie etwas mehr erlauben als allen anderen Seiten. Klicken Sie auf den Button "Standardstufe" (ziemlich unten). Es erscheint ein kleiner "Schiebeknopf". Klicken Sie mit der Maus darauf und schieben Sie ihn bei gedrückter Maustaste auf die Position "Mittel". Bestätigen Sie die Einstellungen durch Klick auf den Button "Übernehmen" (ganz rechts unten). Für Internet Seiten, denen Sie "vertrauen" ist nun JavaScript aktiviert. Aber welche Seiten sind dies? Dies müssen Sie als nächstes definieren. Klicken Sie dazu auf den Button "Sites ...". Als erstes müssen Sie darauf achten, dass das Häkchen neben dem Satz "Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erfoderlich" deaktiviert ist (ggf. solange darauf klicken, bis das Häkchen verschwunden ist). Nun können Sie die Seiten definieren. Geben Sie dazu im oberen Eingabefeld die Seite ein (z.B. http://www.scspringer.de) und klicken Sie auf den Button "Hinzufügen". Für diese Seite gelten nun die Sicherheitseinstellungen, die Sie für "Vertrauenswürdige Sites" getroffen haben - in unserem Fall ist nun JavaScript für www.scspringer.de aktiviert und für alle anderen Internet Seiten deaktiviert. Wenn Sie einer so definierten Seite die erweiterten Rechte wieder entziehen möchten, so klicken Sie einfach auf die entsprechende Seite im Kasten "WebSites" und anschließend auf den Button "Entfernen". Für die entfernte Seite gelten nun wieder die Einstellungen der "Internetzone". Schließen Sie den Dialog nun wieder durch klicken auf "OK" und laden Sie die Internetseite neu (Taste F5 drücken oder im Menü "Ansicht" den Eintrag "Aktualisieren" wählen). Welcher Zone eine Internetseite zugeordnet ist, sehen Sie übrigens in der Statusleiste (i.d.R. ganz unten; falls nicht sichtbar über Menü "Ansicht-Statuszeile" aktivieren) des Internet Explorers. Dort erscheint je nach Seite der Erdball oder das Zeichen für "Vertrauenswürdige Sites" jeweils mit der entsprechenden Bezeichnung.

  • Falls Sie den Netscape Navigator benutzen, so aktivieren Sie JavaScript wie folgt: Wählen Sie im Menü "Bearbeiten" den Punkt "Einstellungen ...". Der linke Teilbereich des nun erscheinenden Fensters trägt die Überschrift "Kategorie". Klicken Sie in diesem Fenster auf den Punkt "Erweitert" (ziemlich unten zu finden). Auf der rechten Seite des Fensters suchen Sie den Eintrag "JavaScript für Navigator aktivieren". Links neben diesem Eintrag befindet sich ein kleines Kästchen. Falls dort kein Häkchen ist, klicken Sie einmal auf das Kästchen. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit "OK". Auch hier müssen Sie die aktuelle Internetseite neu laden. Dies erreichen Sie, in dem Sie im Menü "Anzeigen" den Punkt "Neu laden" wählen oder einfach die Tastenkombination "strg" + "r" betätigen.

  • Sollten Sie den Opera Browser benutzen, so können Sie JavaScript wie folgt aktivieren: Wählen Sie im Menü "Datei" den Punkt "Einstellungen ...". Suchen Sie im linken Fenster das Wort "Plug-Ins" und klicken Sie darauf. Auf der rechten Seite muss nun der Punkt "JavaScript benutzen" aktiviert werden. Bestätigen Sie Ihre Auswahl wieder mit "OK". Um die Seite neu zu laden wählen Sie im Menü "Navigation" den Punkt "Neu laden" oder drücken Sie einfach "F5".


Leider ist die von Microsoft propagierte Technik "ActiveX" ein Sicherheitsrisiko für Ihren Computer. Das kommt daher, dass ActiveX ein sehr mächtiges Werkzeug ist (sehr viel kann) und ursprünglich für das einfachere Programmieren lokaler Anwendungen gedacht war. Und je mächtiger ein Werkzeug ist, desto größer die Gefahr, dass jemand dies in nicht gewünchster Weise ausnutzen kann. Dessen sollte sich jeder Internet Surfer bewusst sein.

Was hat nun JavaScript mit ActiveX zu tun? Nun, im Microsoft Internet Explorer wird die (an sich sichere) Sprache JavaScript über ActiveX realsiert, so dass Sie zum aktivieren von JavaScript auch ActiveX aktivieren müssen.

Dies ist z.B. im Firefox Browser nicht nötig - in der Tat kennt Firefox gar kein ActiveX. Daher ist der Firefox Browser auch sicherer. Sollten Sie sich nun für den Firefox Browser entscheiden (Bezugsquelle ), so deinstallieren Sie den Internet Explorer nicht gleich. Es gibt nämlich einige (wenige) Seiten, die ActiveX voraussetzen - andernfalls wird gar nichts angezeigt. Um diese Seiten benutzen zu können brauchen Sie also den Internet Explorer mit ActiveX.

Noch ein Wort zum "Sicherheitsrisiko" Internet: hier hilft etwas "gesunder Menschenverstand" und allgemeine Vorsicht. Wenn Sie im Internet surfen und der Browser fordert Sie auf, Programm X oder Tool Y zu installieren - antworten Sie mit NEIN. Was immer Sie "verpassen", es kann gar nicht so interessant sein, als dass es das Sicherheitsrisiko rechtfertigt.

Fast alle E-Mail Programme verfügen über ein so genanntes "Vorschaufenster". In diesem wird die E-Mail angezeigt, die im Posteingang markiert ist. E-Mails auf diese Art zu lesen ist nach heutigem (Januar 2002) Kenntnisstand ungefährlich. Wenn Sie aber eine E-Mail öffnen (z.B. durch Doppelclick auf eine Zeile im Posteingang), kann schon ein evtl. vorhandener Virus ausgeführt werden.

Dateianhänge an E-Mails sollten Sie immer erst auf der Festplatte speichern und mit einem Anti-Viren Programm prüfen. Die besseren Antivirenprogramme prüfen Dateianhänge automatisch, so dass dieser Schritt meist entfallen kann.

 
Roland Nepsen