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Der Auftakt zur diesjährigen Mannschafts Saison fing für die erste Mannschaft nicht gut an. Im Vorfeld stand schon fest, dass Werner Fischdick und Claus Hamacher nicht spielen konnten, dann musste sich Ralf noch kurzfristig krank melden. Immerhin konnten mit Günter Krauhausen, Hans Kalkmann und Boris Kaiser die besten 3 Ersatzspieler gewonnen werden.
Als Treffpunkt hatten wir 9.00 Uhr am Wilhelmsplatz ausgemacht. Während Hans Kalkmann, Günter Krauhausen, Roland und Roland pünktlich waren, trudelten die anderen nach und nach bis 10 nach 9 ein. Nur Thomas fehlte. Ein kurzer Kontroll Anruf um 9.15 Uhr zeigte, dass er verschlafen hatte. Da er aber (fast) auf dem Weg wohnt, haben wir ihn kurzerhand eingesammelt und trafen fast pünktlich in Erkrath ein (10.05 Uhr). Die Erkrather traten in Bestbesetzung an, so dass wir uns auf einen heißen Kampf einstellen mussten.
- Brett 1: Nepsen (2104) - Chatziioakimidis (2204) 0 : 1
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Zwanzig Züge lang konnte ich das Spiel offen gestalten, obwohl Schwarz scheinbar die Initiative hatte. Als ich endlich dachte, dass auch diese nun im Sande versiegen würde, übersah ich eine sehr gute positionelle schwarze Antwort. Auf mein 19. Sxe6 schlug er einfach 19. ... fxe zurück und konnte mit dem neu entstandenen e - Bauern mein ganzes Zentrum unterminieren. Vor die Wahl gestellt, eine passive und schlechtere Stellung zu verteidigen, oder vielleicht etwas Unruhe zu stiften, wählte ich das Letztere. Dies führte jedoch schnell zur Niederlage.
- Brett 2: Kober (2071) - Basen (2014) ½ : ½
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Thomas konnte mit den Schwarzen Steinen die Partie sehr schnell ausgleichen. Da Weiß scheinbar ohne Plan spielte, hätte er nach und nach in Vorteil kommen können. Das Problem war nur: Thomas dachte er stünde schlechter! Daher stimmte er einem Remis zu.
- Brett 3: Kothen (2040) - Weclawski, Doris (2104) 0 : 1
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Helmut stand mit Weiß zunächst sehr gut, ohne dass etwas Greifbares drin gewesen wäre. Seine Gegnerin konnte sich zwar nach und nach befreien, doch angesichts des Spielstandes von 4 : 1 für Erkrath, startete Helmut bei schon reduziertem Material einen Königsangriff. Dieser hätte ihm auch eine Figur gebracht - wenn er nicht die Reihenfolge der Züge vertauscht hätte. So brachte ihm die Aktion nur einen Minusbauern. Später stellte er noch einen zweiten ein, was aber für den Ausgang des Mannschaftskampfes schon keine Rolle mehr spielte.
- Brett 4: Gockel (1957) - Drißen (1956) 0 : 1
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Peter spielte mit den schwarzen Steinen super passiv und stand schnell schlechter. Um den 20. Zug herum war auch ein Bauer fällig. Der Gegner übersah dies jedoch und spielte in der Folge sichtlich ohne Plan weiter. Peter konnte sich nach und nach konsolidieren und später die Initiative übernehmen. Im letzten Zug vor der Zeitkontrolle schoss sein Gegner noch einen Bock, den Peter (wenn auch nicht optimal) ausnutzte. Ein weiterer grober weißer Fehler im 43. Zug brachte dann unseren Ehrenpunkt.
- Brett 5: Plaumann (1940) - Henk (2065) ½ : ½
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Roland konnte aus der Eröffnung heraus einen Vorteil für sich verbuchen, den er aber nach und nach verspielte. Schwarz hatte jedoch auch nicht mehr Plan von der Stellung, und ging in ein Turm Endspiel über, in dem er etwas schlechter stand. Roland verbaute jedoch seine einzige Möglichkeit, mit dem König ins gegnerische Lager vorzudringen, mit seinen eigenen Bauern. Das Remis war die unvermeidliche Folge.
- Brett 6: Schatzschneider (2064) - Krauhausen (1889) ½ : ½
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Günter hatte mit Schwarz keine Probleme, schnell auszugleichen. Allerdings konnte er aber auch nicht viel aktives unternehmen, so dass man sich nach 38. Zügen auf ein Remis einigte.
- Brett 7: Kalkmann (1880) - Kutzner (1979) 0 : 1
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Hans kam aus der Eröffnung sehr schlecht heraus und nach einem Damentausch konnte der Gegner auf der d - Linie in die weiße Stellung eindringen. Nach einem Fehler von Hans hätte er eine Figur gewinnen können, was Schwarz aber übersah. Durch inkonsequentes schwarzes Spiel hätte Hans noch deutlichen Vorteil erzielen können, was er aber übersah. Nachdem Schwarz ungestraft auf den Pfad der Tugend zurückkehren konnte, war die weiße Stellung nicht mehr zu halten.
- Brett 8: Dehn (2131) - Kaiser, Boris (1997) 1 : 0
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Zum Abschluss doch noch ein Weißsieg. Boris kam nach längerer Pause wieder einmal zum Einsatz. Den hätte er ganz gut gestalten können. Im 12. Zug übersah er ein sehr aussichtsreiches Qualitätsopfer (oder er schätzte es falsch ein). Trotzdem stand er in der Folge nicht schlecht und hatte seine Chancen. Erst als er in Zeitnot kam, ging es plötzlich sehr schnell - nämlich den Bach hinunter.
Hätte Helmut Kothen seine Partie gewonnen und hätte Roland Plaumann etwas konsequenter auf Gewinn gespielt, wäre heute tatsächlich etwas "drin" gewesen. Wenn im nächsten Kampf Werner und Claus mit dabei sind, sammeln wir hoffentlich unsere ersten Punkte ein.
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