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Großenbaum - Springer I 3½ : 4½
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| 1.04.2001 |
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Heute sollte gegen Großenbaum die letzte theoretische Möglichkeit des Abstiegs ausgeräumt werden. Dazu war mindestens 1 Mannschaftspunkt nötig. Für dieses Unterfangen mussten wir auf Roland Plaumann verzichten, der heute seinen Geburtstag feiert (herzlichen Glückwunsch). Er wurde würdig von Giuseppe Salamone vertreten. Für Giuseppe war das heute ein ganz besonderer Tag: endlich mal wieder ein Mannschaftssieg (in der zweiten Mannschaft hagelt es ja nur Niederlagen) und den entscheidenden halben Punkt zum Sieg beigesteuert.
- Brett 1: Nepsen (2104) - Mietner, Wolfgang (2106) 1 : 0
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Es ist geschaft! Endlich mit Weiß einen Punkt geholt. Meine bisherigen Punkte habe ich alle mit Schwarz erzielt. In der Eröffnung konnte ich leichten Vorteil erzielen, den ich durch passives Spiel des Gegners weiter ausbauen konnte. Letzten Endes war die passive Turmstellung meines Gegners die entscheidende Schwäche. Der schwarze Turm stand auf e5 (!) umzingelt von schwarzen Bauern auf e6 und f5, beschränkt durch einen schwarze Bauern auf c5 und meinen Figuren. Durch eine kleine Kombination mit Matt Drohung konnte ich den Turm dann erobern.
- Brett 2: Potempa (2117) - Fischdick (2039) ½ : ½
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Werner lief in eine Eröffnungsvariante, die sein Gegner auswendig kannte, Werner anscheinend aber nicht. Nach 1 Stunde und 10 Minuten Spielzeit waren auf Werners Uhr schon 1 Stunde und 5 Minuten abgelaufen! Er geriet in ein schlechtes Endspiel und verlor einen Bauern. Allerdings konnte Weiß mit diesem nichts anfangen und ließ eine drei malige Stellungswiederholung zu.
- Brett 3: Basen (2014) - Kempkens (1994) ½ : ½
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Thomas hatte die ganze Partie über leichten Vorteil, konnte sogar einen Bauern gewinnen. Sein Gegner wickelte jedoch geschickt in ein Springer Endspiel ein, was wohl auch Remis war. Thomas wiederholte jedenfalls die Züge und machte zusammen mit Ralf Remis zum Stand von 4 : 3 für uns.
- Brett 4: von der Warth (1955) - Kothen (2040) 1 : 0
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Helmut spielte die Eröffnung gar nicht schlecht und konnte jederzeit das Gleichgewicht halten. Leider unterliefen ihm in Zeitnot einige grobe Fehler, der letzte sogar nach der Zeitkontrolle (er hatte nicht mehr mit geschrieben). Durch dieses unnötige Niederlage wurde das Ergebnis knapper als nötig.
- Brett 5: Hamacher (2108) - Vehse (1950) ½ : ½
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Claus konnte in der Eröffnung keinen Vorteil nachweisen. In einem Spiel ohne Höhepunkte wurden bis auf Damen und Läufer alle Figuren getauscht und anschließend die Friedenspfeife geraucht.
- Brett 6: Mietner, Franz (1898) - Drißen (1956) 0 : 1
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Peter kam heute erst um halb elf. Er hatte die Nacht durch getanzt und hinterher - was immer er gemacht hat, es scheint ihn beflügelt zu haben. Er hatte mit Schwarz keine Probleme, obwohl Weiß mächtig am Königsflügel angriff. Ein nicht korrektes Turmopfer lehnte Peter zunächst ab und gewann lediglich die Qualität. Dies reichte aber vollkommen, da Weiß keinerlei Drohungen mehr aufstellen konnte. So lieben wir Peter!
- Brett 7: Kruijer (1886) - Jaki (1901) ½ : ½
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Ralf stand die ganze Zeit über besser, da Schwarz bei ungeklärter Lage im Zentrum am Königsflügel mit einem Bauernsturm begann. Leider konnte Ralf dies nicht richtig ausnutzen und es wurden immer mehr Figuren abgetauscht. Kurz nach der Zeitkontrolle stand es 3 : 2 für uns und Schwarz wich einer Zugwiederholung aus. Dies hätte eigentlich den ganzen Punkt kosten sollen, Ralf sah aber den richtigen Zug nicht und wiederholte die Züge auf einem anderen Feld. Da Thomas gleichzeitig Remis machte, stand es nun 4 : 3 für uns das das Ziel des heutigen Tages war erreicht.
- Brett 8: Schmidt (1861) - Salamone (1775) ½ : ½
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Giuseppe stand die ganze Zeit über etwas gedrückt, ohne aber in Nachteil zu kommen. Das änderte sich erst kurz vor der Zeitkontrolle, als er durch einen unvorsichtigen Zug einen Bauern verlor. Diesen konnte er allerdings wenig später zurück erobern. Vielleicht hatte Weiß die Lage aber auch falsch eingeschätzt und gedacht, für den Bauern käme er zu einem Königsangriff. Das war aber nichts - Giuseppe konnte forciert die Damen tauschen. Als er nach Turmtausch in ein Springer - Läuferspiel einlenken konnte, bot Weiß entnervt Remis an.
Da wir nun mit dem Abstieg nicht mehr zu tun haben (egal, wie viele Mannschaften absteigen müssen), können wir den letzten Kampf ganz locker angehen.
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| Roland Nepsen |
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