Springer I - Duisburg Nord I 4½ : 3½
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Springer I - Duisburg Nord I 4½ : 3½
 
4.11.2001
 

St. Tönis I   Duisburg Nord I  
Nepsen (2080)  -  Pöss (2032) 0 : 1
Fischdick (2016)  -  Henneken (2013) ½ : ½
Basen (1998)  -  Joost (1922) 1 : 0
Hamacher (2033)  -  Bresch (1894) 0 : 1
Drißen (1991)  -  Richter, P. (1910) 1 : 0
Kruijer, R. (1956)  -  Bengel (1875) 1 : 0
Plaumann (1928)  -  Drechsler (1906) ½ : ½
Kalkmann (1868)  -  Partenheimer (1725) ½ : ½
      4½ : 3½

Nach der knappen Niederlage im Auftaktmatch gegen Kamp-Lintfort gingen wir heute optimistisch in den Mannschaftskampf. Wie im ersten Kampf mussten wir Helmut Kothen ersetzen - für ihn kam Hans Kalkmann zum Einsatz.

Pöss (2032) - Nepsen (2080) 1 : 0
Mit Schwarz konnte ich die Partie leicht ausgleichen - so glaubte ich jedenfalls. Als mein Gegner in der Eröffnung auch noch zwei Züge (Zeit) verlor, wurde mein Optimismus noch größer und ich opferte eine Figur, um die gegnerische Königsstellung zu lockern. Möglicherweise habe ich danach nicht gut fortgesetzt, wahrscheinlich war das Opfer jedoch nicht korrekt. Mein Gegner ließ jedenfalls nichts mehr anbrennen.

Fischdick (2016) - Henneken (2013) ½ : ½
Werner konnte aus der Eröffnung nichts heraus holen. Nachdem das Material auf Dame/Springer - Dame/Läufer reduziert war, verlor Werner einen Bauern. Schwarz setzte aber nicht gut fort und Werner konnte sich mit Springer und Dame an den gegnerischen König "heran mogeln". Beim Stand von 2 : 2 und zwei laufenden Gewinnpartien für uns wartete Werner, bis sich die Lage beim Ralf geklärt hatte und nahm das Remisangebot des Gegners an.

Joost (1922) - Basen (1998) 0 : 1
Thomas spielte mit Schwarz das Orthodoxe Damengambit, womit Weiß nicht zurecht kam. Folgerichtig konnte Thomas nach schnellem Ausgleich den Gegner nach und nach überspielen. Im 40. Zug stellte Weiß einen Bauern ein und der zweite Bauer folgte recht schnell.

Hamacher (2033) - Bresch (1894) 0 : 1
Claus konnte aus einer katalanischen Eröffnung den typischen minimalen Vorteil heraus holen. Beim Versuch ein Springer Opfer durch zu rechen, verlor er sehr viel Zeit, die ihm ab dem 24. Zug dann fehlte. Er verlor einen Bauern und der Gegner konnte in ein gewonnenes Springer Endspiel abwickeln.

Richter, P. (1910) - Drißen (1991) 0 : 1
Peter spielte mit Schwarz eine Art Königsindisch, blieb mit seinem König aber einfach in der Mitte stehen. Damit kam sein Gegner überhaupt nicht zurecht und schaute tatenlos zu, wie Peter mittels einer Bauernwalze den weißen Königsflügel aufrollte. Durch eine Fesselung (sLh6, wDd2, wKc1) gewann Peter eine Figur und Weiß gab nach einem weiteren Bauerneinsteller auf.

Kruijer, R. (1956) - Bengel (1875) 1 : 0
Ralf spielte die Eröffnung nicht sehr ambitioniert und geriet nach und nach in eine schlechtere Stellung. Irgendwann hätte Schwarz auch deutlichen Vorteil erlangen können, sah dies aber nicht oder schätzte die Stellung falsch ein. Ralf stellte im weiteren Verlauf wieder die Qualität ein, doch im Gegensatz zum Kampf gegen Kamp-Lintfort, stand er danach besser! Schwarz sah dies genau so und gab die Qualität schnell wieder zurück, verlor dabei jedoch einen Bauern und konnte einen weiteren Bauern nicht mehr verteidigen. Damit stand es 3½ : 3½ und es lief nur noch die Partie an Brett 3, in der Thomas klar auf Gewinn stand.

Drechsler (1906) - Plaumann (1928) ½ : ½
Beim Nachspielen dieser Partie hatte ich nicht das Gefühl, dass einer der beiden Spieler die Partie gewinnen wollte. Weiß tauschte alles ab was sich bewegte und auch Roland machte keinerlei Anstalten, seine leicht bessere Bauernstruktur auszunutzen. Folgerichtig einigte man sich nach 17 Zügen auf ein Unentschieden.

Kalkmann (1868) - Partenheimer (1725) ½ : ½
Die beiden Ersatzspieler (Hans kam für Helmut Kothen zum Einsatz, während Herr Partenheimer das Brett 3 der Duisburger ersetzen musste) agierten überaus vorsichtig und keiner der beiden wollte die Initiative ergreifen. Sobald die Figuren in Berührung kamen, wurden sie auch getauscht, so dass sich die Kontrahenten nach 25 ereignislosen Zügen auf Remis einigten.

Das Quentchen Glück, welches uns im ersten Kampf gegen Kamp-Lintfort fehlte, stand uns heute zur Seite und wir konnten die ersten drei Punkte einfahren. Da die Duisburger zu den schwächeren Mannschaften gehören, war der Sieg doppelt wichtig.

(Druckversion )

 
Roland Nepsen