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| Springer I | | BSW Wuppertal I | |
| Nepsen (2080) | - | Khanukov (2279) | ½ : ½ | | Fischdick (2016) | - | Kühler (1988) | ½ : ½ | | Basen (1998) | - | Bade (2002) | 1 : 0 | | Hamacher (2033) | - | Klietsch (1992) | 1 : 0 | | Drißen (1991) | - | Kuhn (-) | 0 : 1 | | Kruijer (1956) | - | Nettesheim (1990) | 0 : 1 | | Salamone (1826) | - | Müller (1823) | ½ : ½ | | Hilgers (1851) | - | Agic (1870) | ½ : ½ | | | | | 4 : 4 |
Heute ging es gegen den Spitzenreiter BSW Wuppertal. Freundlicherweise hatte Sascha die Bretter schon aufgebaut, was auch dringend nötig war. Während die Gäste um 09.45 schon komplett da waren, waren erst zwei Springer der 1. Mannschaft anwesend! Dank Saschas Vorarbeit konnten wir trotzdem halbwegs pünktlich anfangen und waren mit Peters Eintreffen um 10.15 komplett. Neben Helmut Kothen mussten wir heute auch Roland Plaumann ersetzen, der eine gesellschaftliche Verpflichtung hatte. Zum Einsatz kamen Giuseppe Salamone und Erich Hilgers.
- Khanukov (2279) - Nepsen (2080) ½ : ½
- In einer Damenindischen Verteidigung wählte mein Gegner eine ausgesprochen harmlose Variante, so dass ich schnell die Initiative ergreifen konnte. Den weit vorgepreschten a - Bauern von Weiß konnte ich auch erobern, dabei kam es jedoch zu einem Massenabtausch, an dessen Ende ein ungleichfarbiges Läuferendspiel stand. Nach einigen weiteren Zügen wurden die noch laufenden Partien (Basen 1, Salamone/Hilgers/Nepsen 0,5) zum Mannschaftsremis beendet.
- Fischdick (2016) - Kühler (1988) ½ : ½
- In einer ereignislosen Partie fand keine der beiden Seiten einen aktiven Plan. Man zog ein bisschen hin und her, tauschte eine Menge Figuren und einigte sich schließlich auf Remis.
- Bade (2002) - Basen (1998) 0 : 1
- Nach einer ruhigen, ausgeglichenen Eröffnung versuchten beide Seiten ihre Figuren zum Angriff zu positionieren - Weiß am Damenflügel und Schwarz am Königsflügel. Weiß kam am Damenflügel zwar recht schnell durch, gestattete es Thomas g-Bauern jedoch sich bis e3 "durch zu tanken". Dieser erwies sich als sprichtwörtllicher "Pfahl im Fleisch". Thomas tauschte geschickt die aktiven weißen Figuren ab und konnte seinen Vorteil kontinuierlich ausbauen.
- Hamacher (2033) - Klietsch (1992) 1 : 0
- Auch in dieser Partie konnte Weiß nichts aus der Eröffnung heraus holen. Vielmehr hatte man das Gefühl, dass Schwarz mit seinem zentralisierten Springer auf d4 besser stehe. Ohne jegliche Vorwarnung stellte Schwarz jedoch im 16. Zug zweizügig einen Bauern ein (vielleicht hat er ihn auch geopfert, um das Läuferpaar zu erhalten). Auch danach fand Schwarz immer die zweitbesten Züge und leistete wenig Gegenwehr. Claus konnte seine Figuren harmonisch aufstellen und sich anschließend um die übrigen schwarzen Bauern "kümmern" (sprich: sie einsammeln).
- Kuhn (ohne Dwz) - Drißen (1991) 1 : 0
- In einem geschlossenen Sizilianer hatte Peter eigentlich keine Probleme das Gleichgewicht zu halten. Sein katastrophaler 15. Zug ermöglichte dem Weißen jedoch einen verheerenden Königsangriff, gegen den kein Kraut mehr gewachsen war.
- Kruijer (1956) - Nettesheim (1990) 0 : 1
- Ralf spielte die Eröffnung ausgesprochen ambitionslos. Schwarz hingegen positionierte seine Figuren für einen Damenflügel Angriff. In der Stellung war jedoch so wenig "drin", dass die Partie remis ausgegangen wäre - hätte Ralf nicht eine Qualität eingestellt. Danach leistete Ralf keine Gegenwehr mehr, fand immer die schwächsten Züge und stellte noch zwei Bauern ein, bevor er aufgab.
- Müller (1823) - Salamone (1826) ½ : ½
- Gegen einen königsindischen Angriff hatte Giuseppe keine Eröffnungsprobleme. Über die offene d - Linie wurden alle Schwerfiguren abgetauscht und das entstehende Springer Endspiel war uninteressant. Nach einigen belanglosen Zügen einigte man sich auf Remis.
- Hilgers (1851) - Agic (1870) ½ : ½
- Mit seinem zuletzt bevorzugten Doppelfianchetto konnte Erich zunächst keinen Vorteil erzielen. Schwarz stellte sich harmonisch auf und hatte die Initiative. Daraus machte er jedoch nichts - vielmehr gab er freiwillig das Läuferpaar auf und schwächte seine Königsstellung. In der Folgezeit schwankte die Bewertung der Stellung zwischen +/= und =/+. Im letzlich entstandenen Turm/Läufer - Turm/Springer Endspiel verpasste Erich im 39. Zug ein vorteilhaftes Abzugsschach. Danach stand Schwarz besser, realisierte aber nicht, dass der weiße Läufer auf a2 (eingesperrt durch einen weißen Bauern c4) extrem schwach war. Nach einigen weiteren Zügen war die Stellung vollkommen ausgeglichen und die Partie wurde zusammen mit Brettern 1, 3 und 7 beendet.
Eine insgesamt gute Mannschaftsleistung und das zweite Mannschaftsremis in Folge. Hoffentlich ergeht es uns nicht so wie der zweiten Mannschaft im letzten Jahr. Aber vielleicht führt man im Verband ja nach der 3-Punkte Regelung noch die Berliner Wertung für Mannschaftskämpfe ein. In diesem Fall hätten wir diesen und den letzten Kampf mit 2:1 gewonnen!
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