SV Hilden I - Springer I 5 : 3
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SV Hilden I - Springer I 5 : 3
 
15.09.2002
 

SV Hilden I Springer I 
FM Wiemer (2219)-Nepsen (2076)½ : ½
Kappelt (2135)-Fischdick (1969)1 : 0
Cramer (2037)-Basen (2017)1 : 0
Dr. Flesch (2091)-Hamacher (2052)0 : 1
Dr. Singer (1990)-Drißen (1995)½ : ½
Malucha (1993)-Plaumann (1969)0 : 1
Schwab (1930)-Kruijer (1965)1 : 0
Seidel (1986)-Cablitz (1871)1 : 0
   5 : 3

Nepsen (2076) - FM Wiemer (2219) ½ : ½
Nach zunächst ausgeglichener Eröffnung übersah ich einen einfachen Zug von Schwarz, der meine Bauern blockierte und plötzlich standen alle meine Figuren schlecht. Im Folgenden hatte ich meine liebe Mühe und Not halbwegs sinnvolle Züge zu finden und kein Material zu verlieren. Nachdem Schwarz meine Königsstellung noch ein bisschen gelockert hatte, versuchte er es mit einem direkten Königsangriff. Ein mir angebotenes Turmopfer lehnte ich dankend ab und tauschte statt dessen ein weiteres Leichtfigurenpaar. Die nachträglich Analyse mit Fritz ergab leichten Vorteil für Schwarz, hätte ich das Turmopfer angenommen. So wie mein Gegner allerdings fortsetzen wollte, hätte ich die Partie gewonnen! In der folgenden Zeitnotphase ließ Schwarz noch zweimal den Gewinn aus und wir erreichten ein Turmendspiel mit 2 weißen gegen 3 schwarze Bauern, die sich alle am Königsflügel befanden. Nach 17 weiteren, belanglosen Zügen, einigten wir uns auf Remis.

Kappelt (2135) - Fischdick (1969) 1 : 0
Werner gab im 5. Zug einen Bauern, wofür Weiß allerdings den Fianchetto Läufer g2 gegen den Springer c6 geben musste. Anstatt auf Entwicklungsvorteil zu setzen, opferte Werner einen Springer auf f2. Der weiße König stand nun zwar ziemlich "luftig", jedoch fehlten Schwarz die Figuren, um den weißen König zu bedrängen. Im Folgenden machte es sich Weiß schwerer als nötig, ließ Werner aber keine Chance mehr.

Basen (2017) - Cramer (2037) 0 : 1
Thomas opferte in der Eröffnung einen Bauern für Entwicklungsvorsprung und stand auch deutlich überlegen. Leider verlor er im Folgenden völlig den Faden und fand sich nach der Zeitnot in einem trostlosen Turmendspiel wieder. Zwar wehrte er sich noch bis zum 68. Zug, bekam jedoch keine Chance mehr.

Dr. Flesch (2091) - Hamacher (2052) 0 : 1
Weiß spielte in geschlossener Stellung planlos und Claus konnte nach und nach die Initiative übernehmen. Er gewann einen Bauern, den er im Turm-Springer Endspiel verwandeln konnte, so dass Weiß seinen Springer dafür opfern musste. Nach weiteren Bauern- und Turmtausch verblieb Claus mit König, Springer und Bauer gegen König und Bauer. Dieses Endspiel "durfte" er dann noch bis zum Ende auskosten, während sich seine Mannschaftskollegen schon längst aus dem Staub gemacht hatten.

Drißen (1995) - Dr. Singer (1990) ½ : ½
Peter spielte mit Weiß etwas verhalten und Schwarz konnte die Initiative übernehmen. Aus der optischen Überlegenheit konnte er jedoch nichts zählbares machen. Nach der Zeitkontrolle wurde es noch mal spannend, denn Schwarz stellte einen Bauern ein. Peter spielte jedoch nicht genau genug weiter und lief in eine Dauerschach-Schaukel.

Malucha (1993) - Plaumann (1969) 0 : 1
Weiß spielte die Eröffnung sehr schlecht und Roland konnte schon im 5. Zug die Initiative übernehmen. Weiß spielte auch im Folgenden schlecht weiter und machte immer die Züge, die Schwarz entwickelten. Dermaßen unterstüzt stand Schwarz schnell deutlich besser und konnte zwei gesunde Bauern gewinnen. Nach einem Generalabtausch entstand ein Turm-Läufer Endspiel, bei dem Schwarz weiterhin über zwei Mehrbauern verfügte. Weiß stellte dann noch eine Figur ein, so dass Roland keine Probleme hatte, den ganzen Punkt einzufahren.

Kruijer (1965) - Schwab (1930) 0 : 1
Ralf spielte die Eröffnung ambitionslos und Schwarz konnte schnell die Initiative übernehmen. Anschließend stellte Ralf einen Bauern ein, versuchte dann noch einen "Budenzauber" am Köngisflügel und ging sang- und klanglos unter.

Seidel (1986) - Cablitz (1871) 1 : 0
Larrys Partie liegt mir leider nicht vor. Er spielte Sizilianisch, verlor zwei Bauern und war im Endspiel ohne jede Chance.

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Roland Nepsen