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| SV Wesel I | | Springer I | |
| Bohnes, Dieter (2132) | - | Nepsen, Roland (2076) | ½ : ½ | | Dimmek, Ulrich (1921) | - | Fischdick, Werner (1969) | 1 : 0 | | Dickmann, Thomas (1976) | - | Basen, Thomas (2017) | 0 : 1 | | Hemme-Unger, Volker (1801) | - | Hamacher, Claus (2052) | 0 : 1 | | Krebel, Christoph (1897) | - | Drißen, Peter (1995) | ½ : ½ | | Plischke, Berthold (1804) | - | Plaumann, Roland (1969) | 1 : 0 | | Heirich, Manuel (1704) | - | Kruijer, Ralf (1965) | 0 : 1 | | Valkyser, Martin (2271) | - | Kothen, Helmut (1991) | 0 : 1 | | | | | 3 : 5 |
Im heutigen Kampf ging es gegen den Tabellenletzten aus Wesel und in Anbetracht unseres Restprogramms wohl um die letzte Chance auf den Klassenerhalt. Helmut konnte den heutigen Kampf mit spielen, so dass wir vollzählig antreten konnten. Und nachdem uns Ralf sagte, dass das Wochenende nur gut enden konnte (er hatte einen 4er im Lotto und Gladbach hatte gewonnen(!), waren wir auch frohen Mutes.
- Nepsen, Roland (2076) - Bohnes, Dieter (2132) ½ : ½
- Nach etwas schlapper Eröffnungsbehandlung kam es zu einem Generalabtausch der verbliebenen schweren Figuren auf der d-Linie. Dabei verblieb ich mit einem freien b-Bauern, während mein Gegner sich nur an meinem h-Bauern schadlos halten konnte. Leider kam mein Bauer nur bis nach b4. Nach Abtausch der Springer hatten wir beide nur noch je ein Läuferpaar und nach Abtausch der schwarzfeldrigen Läufer (unter Verlust meines b-Bauern) war die Partie remis. Damit war aber bei gleichzeitigem Gewinn von Helmut und Remis von Peter der Mannschaftskampf gelaufen.
- Dimmek, Ulrich (1921) - Fischdick, Werner (1969) 1 : 0
- Werner stand aus der Eröffnung heraus ziemlich schlecht und nachdem er seinen Königsflügel mit g7-g5 schwächte glatt auf Verlust. Der Gegner konnte die zahlreichen Schwächen im schwarzen Lager zu einem "Raubausflug" auf den Damenflügel nutzen und anschließend unter Figurengewinn alle Schwerfiguren tauschen.
- Basen, Thomas (2017) - Dickmann, Thomas (1976) 1 : 0
- Thomas stand aus der Eröffnung heraus sehr gut und erlangte durch einen Durchbruch im Zentrum die deutlich bessere Stellung. Diesen Vorteil konnte er zu einer Gewinnstellung ausbauen. Für seinen letzten Zug hatte Schwarz noch eine ganze Minute (wir spielten mit Digitaluhren). Aber er zog einfach nicht und als er sich schließlich doch zum Ziehen durchrang, war die Minute abgelaufen!
- Hemme-Unger, Volker (1801) - Hamacher, Claus (2052) 0 : 1
- In einer englischen Eröffnung konnte Weiß keinen Vorteil bekommen und begab sich im 20. Zug in eine verhängnisvolle Fesselung auf der d-Linie. Claus nutzte dies nicht sofort aus, aber er bekam eine zweite Chance. Vielleicht hatte Weiß aber auch alles geplant und lediglich übersehen, dass der Läufer auf b3 die schwarze Dame auf e6 gedeckt hat.
- Drißen, Peter (1995) - Krebel, Christoph (1897) ½ : ½
- Peter konnte aus der Eröffnung rein gar nichts herausholen und wäre mit einem frühen Remis sicher einverstanden gewesen, da er noch an den Folgen einer schweren Erkältung zu "knabbern" hatte. Schwarz setzte seine Bauernmehrheit am Damenflügel in Bewegung, opferte dann jedoch seinen e-Bauern für nichts. Im Folgenden konnte Peter das bisschen Initiative von Schwarz ausgleichen und stand mit einem Mehrbauern glatt auf Gewinn. Als Helmut jedoch seine Partie gewann, nahm er das gebotene Remis an um den Mannschaftssieg sicher zu stellen.
- Plischke, Berthold (1804) - Plaumann, Roland (1969) 1 : 0
- Nach einem zu schnell ausgeführten Zug kam Roland aus der Eröffnung heraus in eine sehr passive Stellung. Vielleicht hätte er das Feuer schüren sollen - er konnte mit Dxa2: in die weiße Rochadestellung eindringen, hätte im Gegenzug jedoch einen weißen Springer in sein Lager gelassen - und sein König wäre in der Mitte geblieben. Dazu konnte er sich jedoch nicht durchringen. Durch einen Durchbruch im Zentrum konnte Weiß dann eine Gewinnstellung erreichen und mit Roland's Hilfe auch schnell umsetzen.
- Kruijer, Ralf (1965) - Heirich, Manuel (1704) 1 : 0
- Ralf kam aus der Eröffnung nur mit leichtem Vorteil heraus. Beim Versuch Figuren abzutauschen verrechnete sich Schwarz jedoch und verblieb mit einer Minusfigur. Nachdem Ralf die verbliebenen schwarzen Figuren abgetauscht hatte, konnte er den Rest der Partie entspannt genießen.
- Valkyser, Martin (2271) - Kothen, Helmut (1991) 0 : 1
- Helmut musste gegen den stärksten Weseler Spieler antreten. Mit Schwarz geriet er schnell in eine passive Stellung und sah sich einem starken Angriff auf seine Rochadestellung ausgesetzt. Allerdings sprang dabei nichts Zählbares heraus - außer, dass Weiß in hochgradige Zeitnot kam. Daraufhin trat Weiß den Rückzug an und nach dem Tausch der Damen stand Helmut nicht nur solide, sondern er konnte auch die Initiative übernehmen. Nach Tausch der verbliebenen schweren Figuren hatte Weiß keine Ansatzpunkte mehr, während Helmut nach und nach in das weiße Lager eindringen konnte. Nachdem er einen Bauern gewinnen konnte, gab Weiß zurecht auf. Da direkt im Anschluss daran sowohl Peter als auch ich die Friedensverhandlungen an unseren Brettern erfolgreich abschließen konnten, war der Mannschaftskampf gewonnen.
Da alle unsere Konkurrenten im Abstiegskampf heute verloren haben, konnten wir uns in der Tabelle mit 8 Punkten auf den 5. Platz verbessern. Sollte es bei zwei Absteigern bleiben, dürfte uns der Klassenerhalt sicher sein, da unsere Konkurrenten in den verbleibenden zwei Runden zum Teil gegeneinander spielen müssen. Steigen mehr Mannschaften ab, kann es noch mal eng werden, da wir in den letzten beiden Runden gegen die Top Teams der Liga möglicherweise keine Punkte mehr holen. Aber selbst dann müsste es schon sehr dumm laufen.
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