|
In der ersten Stichkampfrunde um den Klassenerhalt in der Regionalliga verlor Springer St. Tönis klar mit 2½ - 5½ gegen den SV Wesel. Da Michael Seidel aufgrund von Prüfungen nicht spielen konnte, spielte Bernd Podschun Ersatz.
Als ich um 12.00 Uhr eintraf, sah der Kampf wie folgt aus:
Werner an Brett 1 stand schwierig, und auch bei Helmut an Brett 2 war abzusehen, daß er Probleme bekommen würde. Thomas hatte eine ausgeglichene Stellung. Die Partie von Roland Plaumann an Brett 4 war äußerst unklar (, und noch im Eröffnungsstadium). Jürgen Cablitz an Brett 5 stand schlecht, Ralf hatte eine sehr gute Stellung herausgespielt. Günther Krauhausen hatte durch ideenloses Eröffnungsspiel seines Gegners komfortablen Ausgleich mit den schwarzen Steinen erreicht, während Bernd Podschun eine Ruine verwalten mußte.
Werner entschied sich zur langen Rochade, was sehr gewagt war. Sein Gegner konnte sofort einen starken Angriff starten, den Werner nur unter Bauernverlust abwehren konnte. Auch Helmut verlor einen Zentrumsbauern, so daß die beiden Spitzenbretter verloren gingen. Thomas konnte seinen Gegner in der Zeitnotphase überspielen, und so für den einzigen vollen Punkt auf Seiten von Springer sorgen. Roland gewann zwar die Qualität (hätte wohl auch mehr sein können), verlor danach aber den Faden und unterlag seinem Gegner.
Larry's Stellung wurde zusehends schlechter und sein Gegner hätte kurz vor der Zeitkontrolle eine Figur gewinnen können. Das tat er aber nicht. Wenige Züge später revanchierte sich Larry, indem er einen zweizügigen Figurengewinn ausließ. Allerdings führten die Weselaner zu diesem Zeitpunkt schon mit 4½ Punkten, und sein Gegner machte bei besserer Stellung Remis. Wie abzusehen war, konnte Bernd seine Partie nicht mehr lange halten, obgleich er bis zum Matt weiterkämpfte.
Auch Ralf spielte nicht konsequent genug weiter. Seine gute Stellung, die er durch ein Bauernopfer erreicht hatte, verflüchtigte sich, was blieb war der Minusbauer. Das Endspiel konnte Ralf jedoch Remis halten. Günther kam zu einem sicheren Remis - mehr war mit Schwarz eben nicht drin.
Beim nächsten Kampf müssen sich einige Spieler stark steigern, zumal schon abzusehen ist, daß 2 bis 3 Ersatzspieler benötigt werden.
|