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Springer St. Tönis I - Concordia Viersen II 4½ : 3½
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| 25.10.1998 |
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Im zweiten Kampf der Verbandsliga konnte Springer St. Tönis gegen Concordia Viersen II mit 4½ : 3½ gewinnen. Dies war ein SEHR glücklicher Sieg, der erst um 17.00 Uhr unter Dach und Fach war.
- Brett 1:
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Mit meinem Sieg gegen Dietmar Hilge konnte ich den Mannschaftssieg sicherstellen. Dabei hatte ich sehr viel Glück. Nach einer sehr schlechten Eröffnungsbehandlung meinerseits, gabe ich eine Figur gegen einen Bauern, um den Gegner etwas zu beschäftigen. In der ersten Zeitnotphase zeigte mein Gegner extreme Unsicherheiten, und es gelang mir einen zweiten Bauern zu gewinnen. Das hätte aber immer noch nicht (zu einem Remis) gereicht. Eine Ungenauigkeit von Weiß erlaubte es mir, die weiße Königsstellung auf zu reißen. Eine weitere grobe Ungenauigkeit brachte mir dann tatsächlich noch den Sieg!
- Brett 2:
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Werner spielte die Eröffnung etwas ideenlos, und stand in etwa ausgeglichen. Sein Gegner schien aber mit der Stellung überhaupt nichts anfangen zu können, und stellte einen Bauern ein. Statt nun neben dem Bauern noch weiteres Material einzufahren, stellte Werner die Dame ein. Dumm gelaufen.
- Brett 3:
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Thomas spielte mit Schwarz die Eröffnung gewohnt gut. Das konnte man von seinem Gegner nicht behaupten und Thomas vergrößerte seinen positionellen Vorteil Zug um Zug, bis er diesen schließlich in materiellen Vorteil ummünzen konnte.
- Brett 4:
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Helmut spielte mit Weiß Königsindisch mit g3. Sein Gegner versuchte auch programmgemäß am Königsflügel anzugreifen, kam aber nicht all zu weit. Helmut hingegen konnte seinen Gegner am Damenflügel hinrichten und den ganzen Punkt sicher einfahren.
- Brett 5:
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Ralf's Partie sah nach einem schnellen Remis aus - bis er einzügig einen Bauern einstellte. Danach versuchte er noch etwas Widerstand zu leisten, sah aber schnell die Fruchtlosigkeit seiner Bemühungen ein.
- Brett 6:
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Roland Plaumann spielte eine schöne Angriffspartie. Allerdings kam sein Angriff nicht so recht durch. Also tat er das (bei Gegnern dieser Spielstärke) einzig Richtige - er ging ins Endspiel über. Dort leistete Schwarz nicht mehr allzuviel Widerstand.
- Brett 7:
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Larry's Partie war eine einzige Katastrophe. Zunächst glänzte der Gegner durch absolut planloses Hin- und Herziehen der Figuren. Anstatt aber nun dies auszunutzen, stellte Larry eine Figur ein. Der Gegner revanchierte sich prompt durch einen Dameneinsteller. Der erwies sich aber als nicht so schlimm, da Weiß nun seinen freien d - Bauern durch drücken konnte, der auch den Tag entschied.
- Brett 8:
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Günter spielte wieder seine Lieblingseröffnung: Alt - Indisch, diesmal eben mit Weiß
im Anzug. Heute reichte es nur zum Remis. Dass dies der entscheidende halbe Punkt sein würde, konnte er nicht ahnen - zu diesem Punkt stand Brett 1 noch auf Verlust!
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| Roland Nepsen |
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