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Gerresheim I - Springer I 5 : 3
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| 24.01.99 |
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Am heutigen Sonntag ging es gegen einen der Aufstiegsfavoriten - die Schachfreunde aus Gerresheim. Beide Mannschaften traten in Bestbesetzung an, so dass wir als Außenseiter gelten mussten.
- Brett 1: Nepsen - Dresen 0 : 1
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Ich spielte die Eröffnung ziemlich passiv, so dass Schwarz sehr schnell ausgleichen
konnte. Durch ein Springermanöver vom Königsflügel zum Damenflügel hätte ich eine
Remisstellung erreichen können. Zwar habe ich das Manöver gesehen, leider jedoch
als zu langsam eingeschätzt. So konnte mein Gegner seine volle Routine ausspielen
und die Partie nach Hause fahren.
- Brett 2: Lupor, S. - Fischdick ½
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Werner wollte seinen Gegner mit Schwarz in ein Skandinavisches Gambit locken,
landete stattdessen jedoch in einem Panow - Angriff. Hier hatte er
jedoch nichts zu fürchten, denn sein Gegner spielte sehr verhalten und
durch eine viel zu späte Rochade ermöglichte er es Werner, einen Bauern zu
kassieren. Zum 40. Zug hin stellte Werner diesen Bauern jedoch wieder ein, so
dass Weiß mit minimalem Positionsvorteil verblieb. Da Gerresheim zu diesem
Zeitpunkt schon gewonnen hatte, einigte man sich auf Remis (was wohl auch
der Fall gewesen wäre, hätte man noch 2 Stunden weitergespielt!).
- Brett 3: Basen - Lupor, A. ½
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Von Thomas' Partie habe ich leider nicht so viel gesehen. Er spielte mit Weiß gegen
einen Sizilianer mit e5. Sein Gegner spielte eine ziemlich aggressive Variante und
opferte einen Turm und 2 - 3 Bauern gegen 2 Figuren (u. a. ein "ewiger"
Springer auf d4). Anscheinend konnte keine der beiden Parteien einen Vorteil aus
der ungleichen Materialverteilung ziehen und man einigte sich auf Remis.
- Brett 4: Sapkowski - Kothen 1 : 0
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Helmut wollte mit Schwarz seine geliebte Aljechin Verteidigung zelebrieren, landete
jedoch in der Pirc Verteidigung. Diese behandelte er jedoch nicht ganz so
"virtuos". Der Gegner konnte Helmuts kompletten Königsflügel lahm legen.
Da Helmut de facto mit Läufer und Turm weniger spielte (beide konnten sich nicht
bewegen), gab er den Läufer, um wenigstenst den Turm einsetzen zu können. Der bekam
jedoch nichts zu beißen, so dass Helmut wenig später aufgeben musste.
- Brett 5: Kruijer - Pohle 1 : 0
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Ralfs Gegner spielte die Eröffnung sehr schlecht und Ralf erlangte relativ einfach
eine positionell äußerst vorteilhafte Stellung (Schwarz hatte einen isolierten
Bauern auf der halboffenen e - Linie). Als ich zur Zeitkontrolle wieder Zeit hatte,
mir die Partie anzusehen (ich hatte schon verloren), hatte sich Ralfs Vorteil fast
verflüchtigt. Schwarz mit noch fast 20 Minuten auf der Uhr stellte daraufhin eine
Figur ein. Diese gewann er jedoch wenige Züge später zwangsweise zurück (trotzdem glaube
ich, dass er seine Figur eingestellt hatte). Dabei gewann Ralf jedoch einen Bauern
und konnte das entstehende Turmendspiel gewinnen.
- Brett 6: Maisels - Plaumann 0 : 1
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Bis zum 7. Zug hatten Brett 1 und Brett 6 die gleiche Stellung auf dem Brett! Dann
wich Maisels von meinem Spielplan ab (oder war es umgekehrt?). Nun ja, allzu
erfolgreich war auch er nicht. Roland konnte einen Angriff am Damenflügel starten,
dem Weiß nicht allzuviel entgegen zu setzen hatte, da seine Dame am Königsflügel
abgeschnitten war.
- Brett 7: Cablitz - Pfeiffer 0 : 1
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Larry nahm heute eine Auszeit. Die Eröffnung spielte er ausgesprochen ideenlos. Im
Mittelspiel stellte er zweizügig einen Bauern ein. Anschließend wollte er
zumindest am Königsflügel etwas Verwirrung schaffen. Dazu ließ es sein Gegner
jedoch nicht kommen und Larry konnte einpacken.
- Brett 8: Müdder - Krauhausen 1 : 0
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Tja, diese Partie hätte uns einen Punkt bescheren können! Weiß spielte die
Eröffnung etwas übermotiviert und Günter konnte relativ schnell ausgleichen. Die
entstandene Stellung erwies sich als günstiger für Schwarz, denn Günter überspielte
seinen Gegner und hätte in ein Endspiel mit 2 Mehrbauern einlenken können. Auf der
Suche nach dem "besten" Zug griff er jedoch fehl und stellte eine
Qualität ein. Die entstandene Stellung war immer noch nicht ganz klar, vielleicht
sogar trotzdem vorteilhaft für Schwarz. Günter spielte jedoch nicht optimal weiter
und musste wenig später aufgeben.
Fazit: eine etwas unglückliche Niederlage gegen den Aufstiegsfavoriten. Werner hätte vielleicht gewinnen können, Günter hätte gewinnen müssen. Die anderen Ergebnisse gingen in Ordnung. Mit etwas Glück wäre sogar ein Sieg drin gewesen!
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| Roland Nepsen |
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