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Springer I - SV Hilden I 3½ : 4½
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| 20.09.99 |
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Der heutige Mannschaftskampf begann denkbar schlecht: Wir hatten zuwenig Tische. Während also Ralf und Helmut im Keller nach Tischen suchten bauten Günter und ich den anderen um. Der brach jedoch bei der ersten Berührung zusammen! Ralf und Helmut fanden zwar zwei Einzeltische, das waren aber immer noch zwei zuwenig. Was also tun? Glücklicherweise war ein Abstellraum nicht abgeschlossen, in dem wir dann doch noch einen Tisch fanden. Als Peter Drißen und Werner Fischdick pünktlich um 10.10 Uhr bzw. 10.25 Uhr eintrafen, konnte der Mannschaftskampf losgehen.
- Brett 1: Haskaj - Nepsen 1 : 0
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Mein Gegner spielte die Eröffnung sehr passiv, so dass ich relativ bequemen Ausgleich bekam. Wenig später habe ich eine Ungenauigkeit nicht ausgenutzt, ich habe mich schlicht verrechnet! Ich sollte jedoch weitere Möglichkeiten bekommen - sowohl was das Ausnutzen von Ungenauigkeiten angeht als auch was
das Verrechnen angeht. Mein Gegner öffnete im weiteren Verlauf seine Königsstellung, so dass ich mit einem Figurenopfer das Zentrum aufriss. Leider versäumte ich es, den König zu erlegen, oder zumindest Material einzusammeln. Am Ende hatte ich lediglich eine Figur weniger, die den Kampf in wenigen Zügen entschied.
- Brett 2: Fischdick - Cramer ½ : ½
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Werner kam mit der Eröffnung seines Gegners nicht zurecht und konnte keinen Anzugsvorteil nachweisen. Konsequenterweise wickelte er zielstrebig zum Remis ab.
- Brett 3: Kappelt - Basen 1 : 0
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- Brett 4: Kothen - Glowatz 1 : 0
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Helmut spielte eine "Traumpartie". 35 Züge lang war es ein Spiel auf ein Tor - allerdings Helmut's Tor. Helmut hielt "den Kasten sauber" und nutzte ein grobes Versehen des Gegners zu einem sauberen Konter, der den Sieg brachte.
- Brett 5: Malucha - Plaumann ½ : ½
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Roland konnte die Partie mit Schwarz schnell ausgleichen und die Initiative übernehmen. Er wickelte in ein Turmendspiel ab, in dem er sogar einen Mehrbauern hätte haben können. Leider spielte er in der Zeitnotphase nicht ganz genau und Remis war der logische Ausgang.
- Brett 6: Drißen - Singer ½ : ½
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Peter spielte die Eröffnung sehr anspruchslos und Schwarz konnte schnell die Initiative übernehmen. Diese konnte Schwarz zu einem immer größer werdenden Druck ausweiten. An einer Stelle ließ er den entscheidenden "Punch" aus und Peter orderte flugs seine Dame zu Verteidigungszwecken zurück. Danach hielt die Stellung. Um den Mannschaftskampf noch zu retten, hätte Peter unbedingt gewinnen müssen. Er konnte jedoch nichts aktives ziehen (alle Mann mussten die Stellung halten), so dass man sich nach diversen Zugwiederholungen auf Remis einigte.
- Brett 7: Schwab - Kruijer 0 : 1
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Ralf spielte eine sehr solide Partie mit Schwarz und - was bei ihm wichtig ist - stellte nichts ein! Der Gegner opferte für etwas Initiative einen Bauern, den Ralf dankend annahm. Den drohenden Königsangriff parierte er kurzerhand durch Damentausch. Der Rest war reine Technik, die Ralf sauber meisterte.
- Brett 8: Krauhausen - Wieling 0 : 1
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Günter spielte mit Weiß Königsindisch - eine Eröffnung, die seinem aktiven Schachstil sehr entgegenkommt. Statt eines kraftvollen Damenausfalls, der ihn in Vorteil gebracht hätte, opferte er einen Bauern. Der folgende Angriff erwies sich jedoch als ein "laues Lüftchen" und Schwarz hatte keine Probleme die Partie nach Hause zu fahren.
Leider habe ich Thomas' Partie noch nicht gesehen. Ich habe mir jedoch sagen lassen, dass sein Verlust auch nicht zwangsläufig war. Insgesamt also eine etwas unglückliche Niederlage zum Saisonauftakt.
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| Roland Nepsen |
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