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Springer I - Solingen IV 5½ : 2½
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| 10.11.99 |
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Am heutigen dritten Spieltag der Verbandsliga mussten wir gegen die vierte Mannschaft von Aljechin Solingen antreten. Nach unserem knappen Sieg in der vorigen Runde gegen Elberfeld rechneten wir uns ganz gute Chancen aus, auch wenn die Solinger ihre ersten beiden Kämpfe gewonnen hatten. Tatsächlich kamen wir zu einem ungefährdeten Sieg, der auch hätte höher ausfallen können!
- Brett 1: Nepsen 1
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In einer geschlossenen sizilianischen Verteidigung hatte ich mit Schwarz keine Mühe, die Initiative zu übernehmen. Nachdem Weiß es versäumte, die Lage zu verkomplizieren, befand er sich alsbald in einer stratigisch misslichen Lage, die ich zu einem handfesten positionellen Vorteil für mich ausnutzen konnte. In der Zeitnotphase von Weiß kam dann noch ein Bauer hinzu und die Partie endete im 40. Zug mit einem Dameneinsteller.
- Brett 2: Fischdick 1
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Werner spielte eine ruhige Partie, in der er mit Weiß immer etwas Vorteil hatte, aber sicherlich nichts von Bedeutung. Solche Stellungen gewinnt dann meist derjenige, der Ideen entwickelt und einen Plan hat. Den hatte Werner und er konnte seinen Gegner langsam aber sich überspielen.
- Brett 3: Basen 0
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Thomas spielte mit den schwarzen Steinen die sizilianische Verteidigung. Weiß behandelte die Eröffnung nicht so gut und Thomas konnte seinen Gegner schnell überspielen. Dem positionellen Vorteil hätte er einen Bauern hinzufügen können. Stattdessen spielte er auf Matt. Die Rechnung ging aber nicht auf, und in Thomas' Zeitnot konnte Weiß den Spieß umdrehen und seinerseits im Angriff gewinnen.
- Brett 4:Kothen 1
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Helmut spielte als Weißer die Eröffnung nicht gerade anspruchsvoll und darüber hinaus noch sehr langsam. Er benötigte für eine Standardvariante doch glatt 45 Minuten. Anstatt das "lahme" weiße Spiel auszunutzen, begaben sich die schwarzen Figuren auf Abwege und Helmut konnte durch einen
Zentrumsvorstoß die Partie entscheiden.
- Brett 5: Plaumann ½
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Roland spielte mit Schwarz ziemlich riskant, als er einen weißen Bauern eroberte. Danach hatte er Probleme zu rochieren. Die konnte er durch Damentausch dann beseitigen, verlor aber dabei seinen Bauern zurück, und verblieb mit der schlechteren Bauernstruktur. Den Rest der Partie konnte ich leider nicht verfolgen, aber anscheinend konnte sein Gegner das nicht ausnutzen.
- Brett 6: Drißen ½
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Peter spielte mit Weiß zunächst eine ruhige Eröffnung, was sein Gegner aber nicht zum Ausgleich nutzte. Im Gegenteil spielte er so ungeschickt, dass Peter erst einen und später noch einen zweiten Bauern erobern konnte. Dann stellt er jedoch eine Qualität und einen Bauern wieder ein, so dass man sich bei etwas gleichen Chancen auf Remis einigte. Für uns bedeutete das den vierten Punkt, so dass Peters Entscheidung vollkommen richtig war.
- Brett 7: Kruijer ½
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Ralf spielte die Eröffnung meines Erachtens nicht ganz so gut, und ich glaube, dass Weiß durch ernergisches Vorgehen im Zentrum in Vorteil hätte kommen können. Statt dessen stellte Weiß durch die lange Rochade den Bauern auf a2 ein, den Ralf aber nicht nahm. Man tauschte noch einige Figuren und Ralf nahm ein Remisangebot an, da es an den anderen Brettern zu diesem Zeitpunkt sehr gut für uns aussah.
- Brett 8: Krauhausen 1
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Günter konnte schon nach einer halben Stunde "Vollzug" melden.
Der Gegner stellte zweizügig eine Figur ein. Bei dem Versuch doch noch einen Bauern dafür zu bekommen, musste er feststellen, dass dies die Dame kostete!
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| Roland Nepsen |
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