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Springer II - Kevelaer I 4 : 4
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| 3.09.2000 |
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Im ersten Meisterschaftsspiel der neuen Saison erreichte die II. Mannschaft ein hart umkämpftes 4 : 4 gegen Kevelaer I. Es war ein Spiel mit Irrungen und Wirrungen auf
den 64 Schachfeldern!
- Brett 1: Moll - Podschun 1 : 0
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Bernd spielte als Schwarzer die Sweschnikow Variante in der Sizilianischen Verteidigung.
Leider hatte der Gegner bereits nach weniger Zügen das bessere Spiel. Schwarz verteidigte sich sehr zäh. Nach einem Generaltausch im Zentrum und Damenflügel blieb der schwarze
a6 Bauer neues Angriffsziel von Weiß. Nach der Eroberung des a6 Bauern konnte Schwarz den Einmarsch des weißen Königs auf dem Damenflügel im Springer/Läuferendspiel nicht mehr aufhalten.
- Brett 2: Kalkmann - Holtappels 1 : 0
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Hans eröffnete als Weißer mit f4 und es entwickelte sich das bekannte übliche Spiel auf
dem Damen- und späteren Königsflügel. Die Stellung blieb überwiegend geschlossen und kleine Drohungen von Weiß gingen zu Lasten des Gegners Uhr. Im 39. Zug konnte Weiß seinen Sieg dem Mannschaftsführer melden.
- Brett 3: Tuinenburg - Lautenbach 1 : 0
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Walter hatte als Schwarzer einen schweren Stand gegen Tuinenburg. Der Kevelaer hatte bereits in der vorhergehenden Saison ein Traumergebnis von 7 : 0 erreicht. Zentrum und Königsflügel wurden in den ersten zwanzig Zügen von Schwarz gut kontrolliert und abgesichert. Nach Rochade auf dem Damenflügel entwickelte sich das Spiel von Weiß über die lange Damendiagonale auf dem Königsflügel (Gewinn des h6 Bauern) und verstärkten Bauernangriff auf dem Damenflügel. Walter verteidigte sich zäh und konnte im Springer/ Läuferendspiel den Aufmarsch des weißen Bauern auf der h Linie nicht mehr stoppen.
- Brett 4: Salamone - Maubach ½ : ½
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Giuseppe erreichte mit Weiß gegen Maubach eine "etwas bessere" Stellung. Jedoch wurden anschließend alle Leichtfiguren getauscht. Es entstand ein Doppelturmendspiel mit sieben Bauern. Giuseppe versuchte noch - nach Rücksprache mit dem Mannschaftsführer - ein Durchbruch auf dem Damenflügel zu erringen. Der Gegner ließ jedoch keine Möglichkeiten zum Durchbruch zu. Ein leistungsgerechte Remis wurde anschließend besiegelt.
- Brett 5: Hölting - Hilgers 1 : 0
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Erich eröffnete als Schwarzer mit seinem Standardzug c5 und es entwickelte sich in der sizilianischen Partie ein sehr schwerblütiger Kampf. Wenige Bauern waren nach rund drei Stunden erst getauscht! Bei der anschließenden Tauschaktion über das gesamte Brett hatte Erich in der beginnenden Zeitnotphase wahrscheinlich die Übersicht verloren und hatte plötzlich zwei Bauern weniger. Das Zeitnotduell wurde von Kevelaer gewonnen.
- Brett 6: Henzel - Horst ½ : ½
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Weiß hatte von Beginn das druckvollere Spiel. Zudem drohte das Läuferpaar - nach Tausch von Bauern - seine Aktivitäten zu entfalten. Arthur opferte plötzlich einen Springer und hatte dafür im Zentrum einen hervorragendem Angriff mit zwei Türmen und der Dame. Der Gegner wehrte geistreich diesen Vorstoß ab und hätte bei der beginnenden Abtauschkombination besser zuerst mit dem Turm geschlagen! Danach hätte Schwarz entweder matt gesetzt oder seinen Springer behalten! Nach diesem Fehlgriff des Kevelaers waren die Möglichkeiten wieder auf der St. Töniser Seite. Artur versuchte in einem Turmendspiel mit 4 : 2 Bauern ( ein Doppelbauernpaar) den Sieg zu erringen. Nach fast sechsstündiger Spielzeit wurde remis gegeben.
- Brett 7: Timmermann - Külkens 0 : 1
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Külkens spielte als Schwarzer die Sweschnikow Variante. Es entwickelte sich ein scharfes Spiel auf beiden Seiten. Schwarz rochierte lang, Weiß rochierte kurz. Die schwarze Angriffsflut versuchte Weiß zu stoppen jedoch standen die aktiven Figuren von Weiß erst auf der dritten Reihe! Die schwarzen Bauern rissen die weiße Königsstellung auseinander. Weiß gab wenige Züge vor Matt auf.
- Brett 8: Samek - Rütten 1 : 0
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Thomas eröffnete druckvoll seine Partie gegen den Kevelaer Rütten. Das Zentrum wurde beherrscht. Zudem standen beide Türme siegreich bereits auf der c Linie. Die Springer arbeiteten bereits auf der sechsten Reihe. Beim anschließenden Entlastungsangriff hatte Schwarz einen Bauern gewonnen aber den Druck nicht vermindern können. Zusätzlich standen alle weiße Figuren - einschließlich Dame - auf weiße Felder bei einem gegnerischen schwarzen Läufer. Der Einmarsch der Türme über c7 mit einer Springerattacke entschied die Partie nach knapp 3 ½ Stunden.
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| Ulrich Külkens |
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