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Springer II - SV Rheydt II 4 : 4
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| 22.10.2000 |
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Auch im dritten Meisterschaftsspiel der neuen Saison erreichte die II. Mannschaft ein hart umkämpftes 4 : 4.
- Brett 1: Podschun - Strater ½ : ½
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Der St. Töniser spielte als Weißer die berühmte Antischach Variante. Bei dieser Eröffnung ist die Abriegelung des Zentrums von enormer Bedeutung. Anschließend erfolgt der Bauernvormarsch auf dem Königsflügel. Schwarz kannte wahrscheinlich diese Variante und das Spiel gestaltete sich anschließend auf dem Damenflügel. Nach einem Bauernopfer des Schwarzen wurde der Hebel für ein späteres Remis eingeleitet. Trotz besserer weißer Stellung (Freibauer auf der c Linie ) konnte Schwarz durch Dauerschach Ausgleich erhalten.
- Brett 2: Peters - Kalkmann 1 : 0
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Hans hatte als Schwarzer - trotz entgegengesetzte Rochaden - mehr vom Spiel. Schwarz beherrschte das Zentrum und hatte nach knapp dreistündiger Spielzeit genügend Züge um den Siegpunkt für St. Tönis zu erreichen! Die schwarzen e und f Bauern standen bereits auf der zweiten Reihe als in unerklärlicher Weise die "Nerven" einen Sieg nicht mehr zuließen. In wenigen Zügen wurde anschließend ein Sieg durch eine Niederlage eingetauscht.
- Brett 3: Lautenbach - Heß 1 : 0
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Eine Vielzahl von Bauernarten ( Einzelbauern und Doppelbauern ) bestimmten diese Partie. Nachdem der St. Töniser seinen Turm über e7 in das feindliche Lager stellte, hatte die Partie langsam Format angenommen. Aufgrund jahrelanger Erfahrung konnte der St. Töniser dieses Turmendspiel mit diversen Bauerninseln schließlich gewinnen.
- Brett 4: Backes - Salamone 0 : 1
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Eine Partie auf Biegen und Brechen. Entgegengesetzte Rochaden mit Angriff aller Bauern auf den Flügeln. Beide hatte genügend Arbeit die Stellung "dicht" zu halten. Bei der anschließenden Tauschaktion hatte der St. Töniser einen Springer gegen zwei Bauern erhalten. Sowohl der a Bauer (Schwarz) als auch der g Bauer (Weiß) verwandelten sich in Damen. Bis zur Schlussstellung vergingen allerdings noch zwei Stunden Spielzeit. Die letzten fünfzehn Züge absolvierten beide Spieler (auch der weiße König!!) auf der siebten und achten Reihe von Schwarz. Nach Damentausch hatte Schwarz - e n d l i ch - für seinen Springer das rettende Feld erkämpft, um den weißen Bauern auf f6 fernzuhalten.
- Brett 5: Hilgers - Six 1 : 0
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Der Damenflügel und das Zentrum wurden von dem Rheydter Mannschaftsführer als Nachziehender "dicht" gehalten. Beim Königsflügel tauchte auf g8 der schwarze Springer auf! Der beabsichtigte Gegenangriff der schwarzen Leicht und Schwerfiguren über den Königsflügel war jedoch nicht mehr möglich! Die weißen Königsbauern hatten bereits wichtige Felder besetzt. Im Hintergrund standen bereits Türme und das Läuferpaar. Der Zusammenbruch dieser Stellung war nicht mehr aufzuhalten!
- Brett 6: Schneider - Frantzen ½ : ½
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Der Rheydter eröffnete als Weißer sehr verhalten und Schwarz konnte den Ausgleich sehr sicher und das bessere Spiel anschließend erhalten! Im Mittelspiel erwirkte der St. Töniser als Schwarzer die Hergabe seines Springers und Läufers für einen sehr aktiven Turm und zwei Bauern. Gleichzeitig war der Spielfluß des Weißen unterbrochen. Die schwarzen Drohungen waren immer stärker und es drohte zeitweise ein Turmverlust auf a1. Weiß erkannte sofort seine Chancen und räumte den schwarzen Damenflügel - gegen Hingabe des Springers - leer und es drohte Durchgang des a Bauern zur Dame. Der falsche Plan des St. Tönisers brachte den Turmgewinn für Weiß. In der nachfolgenden Partie ( 2 schwarze Bauern gegen Läufer und Bauern) konnte Lutz - aufgrund des sehr aktiven Königs - nach knapp sechstündigem Kampf das Remis für sich und die Mannschaft sichern.
- Brett 7: Henzel - Willms 0 : 1
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Der St. Töniser eröffnete mit dem Blackmar Diermer Gambit seine Partie. Schwarz spielte konsequent auf Tausch aller Figuren und konnte erfreut den Gewinn eines weiteren Bauern feststellen. Der schwarze Königsflügel war fest. Bauernhebel auf dem Königsflügel waren nicht mehr vorhanden. Lediglich die weißen Türme standen zur Demonstration auf der dritten und vierten Reihe. Beim Abzug des Turmes von e3 nach c3 wurde die Damendiagonale c5/g1 freigegeben. Schwarz reagierte sofort und setzte mit Dg1 ein zweizügiges Matt.
- Brett 8: Wissmach - Külkens 1 : 0
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Am achten Brett war heute ein Tauschtag vorgesehen! Nach Tausch aller Leichtfiguren - zum Teil erzwungen! - erfolgte anschließend die Tauschaktion der Schwerfiguren über die d Linie. In dieser Situation wäre es für den St. Töniser besser gewesen, seine Dame nicht zu tauschen und mit dem vorhandenen Material (6 Bauern) auf Remis zu spielen. Nachdem jedoch der Damentausch vollendet war, erreichte Weiß auf dem Damenflügel einen entfernten Freibauern. Während der schwarze König den weißen a Bauern aufhalten konnte, spazierte der weiße König ohne große Gefahren zur schwarze Königsstellung und erreichte letztendlich den siegreichen weißen g Bauern.
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| Ulrich Külkens |
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