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Springer II - Uedem III 3½:4½
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| 22.01.2001 |
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Bereits die zweite Niederlage kassierte die II. Mannschaft gegen Uedem III. Bestehen noch Chancen für die II. Mannschaft die Bezirksliga zu erhalten?
- Brett 1: Tillmann - Podschun 1:0
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Am ersten Brett war der Begriff "Eröffnungstheorie" ein Fremdwort. Weiß hatte bereits nach wenigen Zügen im Zentrum ein sehr gut stehenden Springer auf e4. Anschließend erfolgte der Vormarsch auf dem Damenflügel. Nach Brettbeherrschung des Weißen konnte die "Ernte" eingefahren werden. Der schwarze Springer opferte sich für den weißen c Bauern auf c7. Weiß gewann anschließend nach wenigen Zügen.
- Brett 2: Kalkmann - Tack 1:0
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Diese Partie war über Stunden geprägt von positionellen Stellungsbildern. Als Schwarz schließlich die Stellung öffnete, drangen die weißen Figuren in die schwarze Stellung ein. Bei zwei Minusbauern und schlechterer Stellung gab Schwarz auf.
- Brett 3: Baden - Lautenbach ½:½
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In einer Caro Kann Verteidigung kam es zu einem lebhaften Leichtfigurenspiel beider Spieler. Beide versuchten positionelle Vorteile zu erreichen. Bei einer ausgeglichenenen und geschlossenen Stellung ( je 7 Bauern ) wurde Remis gegeben.
- Brett 4: Salamone - Spelmann 1:0
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Sehr früh operierte der St. Töniser Spieler als Weißer auf dem Damenflügel. Der Lohn - Freibauern auf der a + b Linie - beschäftigten dem Uedermer Spieler in einem Schwerfigurenmittelspiel so sehr, daß er die Gefahr für seinen König nicht sah!
- Brett 5: Spicks - Hilgers ½:½
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Nervenstark und erfolgreich im Abwehrkampf gegen den Doppelturmangriff auf den zentralen Punkt f7 zeigte sich der St. Töniser. Weiß hatte bereits nach der Eröffnung wesentlich mehr vom Spiel. Die schwarzen 0ffiziere konnten nach der Umgruppierung
jedoch verlorene Felder zurückgewinnen. Erst nach gutem Einsatz der scharzen Türme
wurde remis vereinbart.
- Brett 6: Frantzen - Loosen 0:1
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In einer remisverdächtigen Stellung gruppierte Weiß seine Stellung um. Endresultat war ein Doppelbauer auf der g Linie und ein sehr guter schwarzer Springer auf e4. Nachdem Weiß schließlich - für Schwarz - seine c Linie geöffnet hatte, war der Einstieg in das weiße Lager vorprogrammiert. Der weiße König eilte sehr schnell zur Hilfe, mußte aber wegen der starken schwarzen Türme auf der achten Reihe sehr aufpassen! Matt wurde er zwar nicht jedoch Damenverlust war nicht zu vermeiden.
- Brett 7: Kerkhoff - Henzel 1:0
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Der Uedemer eröffnete mit dem Damenbauern. Es gestaltete sich eine schwerblütiges Positionsspiel. Aufgrund des besseren Aufbaus hatte Weiß sehr schnell Raumvorteile im Zentrum und am Damenflügel. Weiß ließ seinen Vorteil, nach Abtausch aller Schwerfiguren,
nicht los und konnte kurz nach Ende der vierten Stunde den Sieg seinem Mannschaftsführer melden.
- Brett 8: Külkens - Ayad ½:½
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Am achten Brett gestaltete sich über 3,5 Stunden ein schwerblütiger Positionskampf. Weiß hatte eindeutige Vorteile. Lediglich ein Bauer wurde bis dahin getauscht. Bei der anschließenden brettumfassenden Kombination beider Spieler mit Damenopfer von Weiß auf f3 hatte Weiß letztendlich - nach Vollendung seines 42. Zuges - ein Turm : Läuferendspiel mit sechs Bauern. Statt anschließend in aller Ruhe seine Stellung zu organisieren "verbaute " der St. Töniser nach zwei Kardinalfehlern seinem Team das vierte Mannschaftsremis.
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| Ulrich Külkens |
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