Springer II - Uerdingen III 5 : 2(!)
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Springer II - Uerdingen III 5 : 2(!)
 
28.10.2001
 

Springer II   Uerdingen III  
Kalkmann (1868)  -  Wirth (1694) 0 : 1
Salamone (1826)  -  Sieberichs (1774) 1 : 0
Cablitz (1893)  -  Meurer (1690) 1 : 0
Lautenbach, W. (1776)  -  Martinovic (1620) 1 : 0
Frantzen (1740)  -  Meier (1565) 1 : 0
Henzel (1703)  -  v. Kralik (1514) 1 : 0 kl
Podschun (1806)  -  Schlegel (1564) 0 : 0 kl
Schellkes (1585)  -  Jach (1561) 0 : 1
      5 : 2

Endlich geschafft!!! Nach 9 sieglosen Mannschaftskämpfen (oder 531 Tagen) kann die zweite Mannschaft doch noch gewinnen.

Brett 1:Kalkmann (1868) - Wirth (1694)
  Kalkmann spielte mit Schwarz Königindisch und hatte in der Eröffnungsphase leichte Vorteile, die leider ungenutzt blieben. Im 38. Zug startete der Gegner eine Offensive mit dauerhaftem Erfolg und Kalkmann mußte im 47. Zug die Partie aufgeben. Spielstand: 1 - 2

Brett 2:Salamone (1826) - Sieberich (1774)
  Salamone spielte mit Weiß Damengambit (Orthodoxe Verteidigung) und kam aus der Eröffnung gut raus, erspielte sich in der Partie positionelle Vorteile und eroberte im 32. Zug den ersten Bauern. Im weiteren Verlauf der Partie konnte Salamone noch drei Bauern gewinnen und der Gegner mußte bei einer 6 - 2 Bauernmehrheit und Turm gegen Turm in einen hoffnungslosen Endspiel aufgeben. Spielstand: 2 - 2

Brett 3:Cablitz (1893) - Meurer (1690)
  Cablitz spielte mit Schwarz Damengambit (Orthodoxe Verteidigung). Die Partie verlief sehr lange ausgeglichen ehe im 24. Zug Cablitz einen Bauern gewinnen konnte. Danach ging die Post ab. Nur vier Zügen später sah sich der Gegner in einer verlorenen Stellung wieder und gab dann auf. Spieltand: 4 - 2

Brett 4:Lautenbach (1776) - Martinovic (1620)
  In einer spannenden und von beiden Seiten aggressiv gespielten Partie opferte Lautenbach im 22. Zug einen Springer gegen zwei Bauern auf dem Königsfügel mit durchschlagendem Erfolg. Spielstand: 3 - 2

Brett 5:Frantzen (1740) - Meier (1565)
  Diese Partie verlief völlig chaotisch. Frantzen sah sich schnell in einer schwierigen Verteidigung. Sein Gegner konnte vier Mehrbauern erobern und die Lage schien hoffnungslos. Allerdings zeigte sich das sein Gegenspieler auch nicht seinen besten Tag erwischt hatte und Frantzen konnte zwei Bauern zurückgewinnen. Im weiteren Verlauf dieser Schachpartie?????? gelang Frantzen im 65. Zug eine Springergabel (König-Turm) und befand sich plötzlich auf der Siegerstraße. Es dauerte noch bis zum 84. Zug bevor sein Gegner aufgeben konnte. Spielstand: 5 - 2

Brett 6:Henzel (1703) - v. Kralik (1514)
  Diese Partie ging kampflos an St.Tönis. Spielstand: 1 - 0

Brett 7:Podschun (1806) - Schlegel (1564)
  Brett 7 wurde mit 0 - 0 gewertet. Keiner der Spieler trat an.

Brett 8:Schellkes (1585) - Jach (1561)
  Schellkes kam schnell in Spielnachteile. Im Mittelspiel spielte er mit Läufer gegen Turm, konnte die Stellung auf Dauer nicht halten und gab auf.

(Druckversion )

 
Giuseppe Salamone