Springer II - SG Krefeld I 4 : 4
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Springer II - SG Krefeld I 4 : 4
 
14.04.2002
 

Springer II SG Krefeld I 
Kalkmann (1874)-Ruprecht (2079)½ : ½
Salamone (1807)-Zenke (1849)½ : ½
Cablitz (1867)-Reinhold (1766)1 : 0
Hilgers (1837)-Ramrath (1721)1 : 0
Lautenbach (1795)-Grunenberg (1884)0 : 1
Frantzen (1764)-Kowalewski (1816)0 : 1
Henzel (1768)-Stephany (1696)0 : 1
Podschun (1806)-Holzapfel (1560)1 : 0
   4 : 4

Nachdem wir in der vorherigen Runde die letzte Chance auf den Aufstieg vergaben, geht es in der restlichen Saison noch darum eine gute Platzierung in der Bezirksklasse zu erreichen. Am heutigen 7. Spieltag trafen wir auf den bisher verlustpunktfreien Tabellenführer SG Krefeld und es sollte ein unerwartet spannender Mannschaftskampf werden.

Zuerst sah es nach einen deutlichen Sieg für die SG Krefeld aus. Die erste Partie verlor Henzel (1703) gegen Stephany (1696) 0 - 1. Henzel übersah ein Springerschach mit Turmverlust und gab die Partie auf. Die nächste Verlustpartie geschah bei der Partie Lautenbach (1776) gegen Grunenberg (1884) 0 - 2. Durch eine schöne Kombination von Grunenberg mit einen Scheinopfer gewann er zwei Bauern und hatte dann die wesentlich bessere Stellung. Nach einem weiteren Bauerngewinn mußte Lautenbach aufgeben. Die dritte Niederlage gab es für Frantzen (1740) gegen Kowalewski (1816) 0 - 3. Durch eine Kombination gewann Kowalewski einen Bauern und im weiteren Verlauf der Partie verbesserte er seine Stellung zunehmend, drohte zweimal mit Matt, die Frantzen nur durch weitere Verschlechterung seiner Stellung abwehren konnte. Durch eine Fehleinschätzung eines Turmopfers verlor er die Figur und mußte die Partie aufgeben.

Allerdings begann jetzt die Aufhohljagd. Zuerst konnte Cablitz (1893) gegen Reinhold (1766) auf 1 - 3 verkürzen. Cablitz spielte eine hervorragende Partie. Er konnte sich einen Freibauern auf der d-Linie erspielen, gedeckt durch die beiden Türmen und einem Läufern gab sein Gegner kurz vor Umwandlung in eine Dame und drohendem Zeitverlust die Partie auf. Als nächstes gewann Hilgers (1851) gegen Ramrath (1721) seine Partie und verkürzte auf 2 - 3. Nachdem Hilgers einen leichten Vorteil erspielen konnte, ließ sein Gegner in Zeitnot eine Figur stehen und mußte aufgeben.

Danach spielte Kalkmann (1866) gegen Ruprecht (2066) Remis zum 2½ - 3½. Ruprecht konnte im Laufe der Partie einen Bauern erobern, allerdings ohne dabei nennenswerten Vorteil zu erspielen. Kalkmann konnte die Partie bis ins Endspiel Remis halten. Zum Ausgleich kam St. Tönis II durch den Sieg von Podschun (1806) gegen Holzapfel (1560) 3½ - 3½. Podschun hatte mit seinem Gegner wenig Mühe. Schnell konnte er einen Bauern gewinnen und zunehmend seine Stellung verbessern. Nachdem Podschun auch den a-Bauern gewinnen konnte war der Weg frei für seinen Bauern. Kurz vor der Umwandlung in eine Dame gab sein Gegner auf.

Die Partie zwischen Salamone (1820) und Zenke (1849) verlief lange ausgeglichen. Erst durch Einstellung eines Bauern von Zenke ergab sich ein vorteilhaftes Spiel für Salamone, allerdings verteidigte Zenke sich gut und konnte das Remis halten zum Endstand 4 - 4.

(Druckversion )

 
Giuseppe Salamone