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| Süchteln I | | Springer II | |
| Rütten (1902) | - | Kalkmann (1874) | 1 : 0 | | Stefkovic, Martin (1866) | - | Salamone (1807) | 1 : 0 | | Stefkovic, Marijan (1960) | - | Cablitz (1867) | 0 : 1 | | Thevessen (1728) | - | Hilgers (1837) | 0 : 1 | | Cürlis (1741) | - | Lautenbach (1795) | ½ : ½ | | Tunjasevic (1785) | - | Frantzen (1764) | 0 : 1 | | Ewel (1555) | - | Henzel (1768) | 0 : 1 | | Krug (1571) | - | Podschun (1806) | 1 : 0 | | | | | 3½ : 4½ |
Am heutigen 8. Spieltag trafen wir auf den Tabellenzweiten Süchteln I, die noch berechtigte Hoffnungen hatten auf den Aufstieg. Und es sollte zum hart umgekämpften Mannschaftskampf werden.
Wie in der letzte Runde mußten wir einem Rückstand hinterher laufen. In der Partie Kalkmann (1868) - Rütten (1893) 0 - 1 hatte Kalkmann den besseren Start hingelegt, konnte aber die günstige Stellung nicht in einem Sieg umwandeln und sein Gegner kam dann selber zu einem durchschlagenden Angriff mit Erfolg. In der nächsten Partie zwischen Podschun (1806) - Krug (1571) 0 - 2 stand Podschun schon kurz nach der Eröffnung schlecht und das änderte sich bis zum Ende der Partie nicht mehr. Mit einer schönen Schlußkombination von Krug und drohendem Matt mußte Podschun aufgeben.
Allerdings ließ St.Tönis II sich vom Rückstand nicht beeindrucken und versuchte sich wieder heranzukämpfen. Die Partie zwischen Lautenbach (1776) - Cürlis (1741) endete mit Remis ½ - 2½. Lautenbach konnte sich zwar optische Vorteile verschaffen, hatte aber dabei keine gewinnbringende Stellung erreicht. Bei zwei Leichtfiguren auf jeder Seite und einer Bauernkette einigte man sich auf Remis. Die erste Gewinnpartie für St. Tönis II holte Hilgers (1851) gegen Thevessen (1787) 1½ - 2½. Im Mittelspiel konnte Hilgers sich klare Vorteile verschaffen und eine Leichtfigur erobern. Sein Gegner kämpfte noch lange gegen die drohende Niederlage, mußte aber am Ende dennoch aufgeben. Schnell danach gewann Cablitz (1893) gegen Marijan Stefkovic (1932) seine Partie zum 2½ - 2½. Nachdem die Partie lange ausgeglichen verlief kam Cablitz dann zu einem durchschlagenden Angriff am Königsflügel und sein Gegner mußte aufgeben.
In Führung ging St. Tönis II durch Frantzen (1740) gegen Tunjasevic (1772) 3½ - 2½. Frantzen spielte eine schöne Eröffnung, wo er durch eine Kombination einen Bauern gewinnen konnten. Im weiteren Verlauf der Partie verbesserte er zunehmend seine Stellung und eroberte zwei weitere Bauern und nach einem Abzugsschach mit Turmgewinn mußte sein Gegner aufgeben. Den vorzeitigen Mannschaftsieg konnte Henzel (1703) gegen Ewel (1555) 4½ - 3½ verbuchen. Henzel begann die Partie mit einem aggressiven Bauernopfer und versuchte damit Entwicklungsvorsprung zu bekommen, was auf Dauer gelang. Durch die offene Königsstellung von Ewel hatte dieser Probleme die Stellung zu halten und verlor am Ende die Partie. In der letzten Begegnung konnte Süchteln I noch einmal verkürzen, in der Partie zwischen Salamone (1820) - Martin Stefkovic (1929) auf 4½ - 3½. Nachdem Salamone in der Eröffnung sich in schwieriger Lage befand, kam er wieder gut ins Spiel, allerdings nur mit großem Zeitverlust. Er kam zwar durch beide Zeitkontrollen, verschlechterte dabei seine Stellung so sehr, daß die Niederlage nicht mehr abzuwenden war.
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