|
| Springer II | | Springer III | |
| Salamone (1810) | - | Krauhausen (1824) | 0 : 1 | | Kalkmann (1892) | - | Stendahl (1608) | 1 : 0 | | Cablitz (1871) | - | Schüller (1577) | 1 : 0 | | Lautenbach, Walter (1809) | - | Smeets (1536) | 1 : 0 | | Külkens (1689) | - | Magen (1558) | 1 : 0 | | Frantzen (1713) | - | Schellkes (1577) | 1 : 0 | | Henzel (1720) | - | Koslowski (1452) | 1 : 0 | | Lautenbach, Aljoscha (1216) | - | Funken (1501) | 1 : 0 | | | | | 7 : 1 |
Sehr früh zeichnete sich bereits ein sehr hoher Sieg ab. Bereits nach 2½ Stunden führte die II Garnitur mit 3 : 0 Brettpunkten.
In der Partie Frantzen gegen Schellkes erfolgte ein sehr zweifelhaftes Läuferopfer auf f7. Das Gegenopfer auf f2 ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Dadurch kam Weiß sehr schnell zum Königsangriff und konnte wegen schwarzem Turmverlust im 17. Zug gewinnen. Lautenbach, Aljoscha gewann gegen Funken. Aktives weißes Druckspiel wurde zu einem Mattangriff genutzt. Wegen weiteren Figurenverlust von Schwarz kam sehr frühzeitig die Partieaufgabe.
In der Partie Lautenbach gegen Smeets erfolgte ein sehr geschlossenes Spiel. Der Feldherrnhügel e5 war das umkämpftes Feld. Der weiße König konnte im Turmendspiel - nach Beherrschung der sechsten Reihe durch den weißen Turm - ungehindert über e5 in das feindliche Lager eindringen.
Beim Mannschaftsführer Külkens gestaltete sich erneut ein Blitzkrimi. Trotz entgegengesetzten Rochaden und gegnerischen Bauernvorstößen auf der zweiten und
siebten Linie konnte Külkens die Übersicht behalten und beim 43. Zug den Gewinnpunkt anschreiben.
Schachfreund Henzel hatte nach der Eröffnung ein sehr gutes Spiel. Ein sehr schwacher d3 Bauer wurde von Schwarz mustergültig belagert und schließlich erobert. Das Damenendspiel zeigte enorme Vorteile für Henzel. Nach Damentausch summierten sich jedoch sehr schnell die positiven Faktoren. Der schwarze König war anschließend eher am Damenflügel und wegen Verlust des weißen b Bauern musste Koslowski aufgeben.
In der Partie Schüller, Walter gegen Cablitz opferte Schwarz einen Bauern für gute Figurenentwicklung. Schwarz beherrschte anschließend mit seinen Schwerfiguren die e und d Linie. Weiß konnte bisher noch nicht zur Rochade kommen. Ein Turmopfer auf e3 sorgte anschließend wegen Mattdrohungen für einen weiteren Siegpunkt.
Lediglich Krauhausen erreichten einen Ehrentreffer für die III Mannschaft gegen Salamone. Salamone setzte auf einen Igelaufbau. Krauhausen aktivierte seinen Angriff auf dem Königsflügel und griff anschließend auch im Zentrum an. Schwarze Figuren campierten lediglich auf der siebten und achten Reihe. Wegen Läuferverlust auf f6 musste Schwarz sofort aufgeben.
Kalkmann kontrollierte über Stunden die schwarze Stellung. Die feindlichen Leicht- und Schwerfiguren beherrschten lediglich die siebte und achte Reihe. Beim Weißen waren Raumvorteil und das Läuferpaar die entscheidenden Pluspunkte. Der Gewinn des a Bauern erbrachte ein Mehrbauer und eine spätere Einflugschneise für die weißen Leicht- und Schwerfiguren. Wegen drohender Damenumwandlung musste Stendahl nach vierstündiger Spielzeit aufgeben
(Druckversion
)
|