Grefrath - Springer II 2½ : 5½
Springer St. Tönis

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Grefrath - Springer II 2½ : 5½
 
6.10.2002
 

Grefrath Springer II 
Gartz (1708)-Salamone (1810)½ : ½
Kurschat (1750)-Kalkmann (1892)½ : ½
Groß (1977)-Cablitz (1871)1 : 0
Klaucke (1537)-Lautenbach, Walter (1809)0 : 1
Just (1643)-Külkens (1689)0 : 1
Wolters (1527)-Frantzen (1713)0 : 1
Verhees (1432)-Henzel (1720)0 : 1
Pruss (1301)-Lautenbach, Aljoscha (1216)½ : ½
   2½ : 5½

Als stark ersatzgeschwächt und doch sehr kampfstark erwies sich die I. Mannschaft des Grefrather Schachklubs. Zwar konnte die II. Garnitur den Sieg mit 5 ½ : 2 ½ feiern, jedoch stand das Glück beim Stande von 4 : 2 den Spielern der II. Mannschaft sehr hilfreich zur Seite.

Kalkmann konnte bereits nach knapp zwei Stunden ein Remis erreichen. Feste Stellung und keine Einbruchsmöglichkeiten für den Gegner. Das gleiche Ergebnis erzielte auch Aljoscha Lautenbach gegen den Grefrather Pruß. Nach besseren Eröffnungsvorteil setzte der Gegner nicht sicher fort und der St. Töniser wickelte in ein Remisendspiel ab. Diesmal nicht in Zeitnot kam Külkens! Entgegengesetzte Rochaden mit stürmischen Angriff auf beiden Flügeln. Külkens hatte gefährlichere Drohungen und konnte nach einem Damenopfer den Sieg anschreiben. Die h + g Linien brachten in der Partie Henzel gegen Verhees die entscheidenden Punkte für einen Sieg des St. Tönisers. Das schwere Figurenspiel (Dame und beide Türme) konnte uneingeschränkt im schwarzen Lager arbeiten. Figurenverlust war danach nicht mehr zu vermeiden.

Sehr sicher konnte W. Lautenbach seinen Sieg einfahren. Der Gegner beschränkte sich im wesentlichen auf halten und konnte die bessere schwarze Stellung, gute Einbruchsmöglichkeiten und gefährlichen schwarzen Angriff nicht mehr verhindern.

Sehr schwer tat sich Cablitz als Weißer gegen Groß. Betonstellung mit besseren Möglichkeiten für den Grefrather. Qualitätsverlust stellte sich danach sehr schnell ein. Der weitere Spielverlauf war danach nur noch eine Frage der Technik.

Frantzen hatte über 3½ Stunden schwere Angriffe der Leicht- und Schwerfiguren zu überstehen. Drohte nicht laufend auf dem langen Königsflügel die 0pferung von verschiedenen 0ffizieren zwecks Mattsetzung des schwarzen Königs! Nach dem kleinen Entlastungsangriff der schwarzen Dame hatte der Gegner bei seinem nächsten Zug einfach übersehen, dass der Turm ungeschützt in der Mitte des Brettes verweilte. Frantzen ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und nach Gewinnung des weißen Turmes hatte bereits die II. Mannschaft ihren zweiten Mannschaftssieg erreicht.

Nach Bekanntgabe wurde die Partie am 1. Brett von Salamone gegen den Grefrather Gartz Remis gegeben. Diese Partie war geprägt von positionellen Vor- und Nachteilen auf beiden Seiten. Ein leistungsgerechtes Remis beendete den Wettkampf Grefrath I gegen St. Tönis II mit einem 5½ : 2½ Mannschaftssieg.

(Druckversion )

 
Ulrich Külkens