Springer II - Turm Krefeld V 5 : 3
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Springer II - Turm Krefeld V 5 : 3
 
12.11.2002
 

Springer II Turm Krefeld V 
Salamone (1810)-Wende (1819)½ : ½
Kalkmann (1892)-Sievers (1856)½ : ½
Hilgers (1885)-Feierabend (1775)½ : ½
Cablitz (1871)-Bräunig (1741)1 : 0
Lautenbach (1809)-Hinke (1620)1 : 0
Külkens (1689)-Steves (1496)½ : ½
Frantzen (1713)-Cevik (1735)1 : 0
Henzel (1720)-Heinzmann, Kristine (1592)0 : 1
   5 : 3

Zu einem sehr schweren Kampf gestaltete sich der Wettkampf gegen Turm Krefeld V. Erst nach knapp 3 ½ Stunden stand der Sieg gegen die Krefelder fest.

Bereits frühzeitig konnte Salamone mit Schwarz ein Remis markieren. Auch Kalkmann hatte gegen Sievers nach Abtausch aller Schwerfiguren auf der a Linie einen sehr schweren Stand. Jedoch bot sich für den Krefelder trotz Dameneinsatz auf der 2. Reihe kein Durchkommen. Ein Bauer mehr, jedoch Remis wegen ungleichem Läuferendspiel hieß es in der Partie Hilgers gegen Feierabend.

Richtig spannend wurde es, nachdem Cablitz als Weißer die schwarze Königstellung öffnete und alle schwarzen 0ffiziere tatenlos zusehen konnten! Der schwarze König irrte auf der siebten und achten Reihe und konnte Materialnachteile nicht mehr verhindern. In seiner Partie stand Frantzen laufend unter Druck und konnte nach einem katastrophalen Fehler seines Gegners noch gewinnen. Es sah wirklich nicht sehr gut für unseren Angriffsspieler Frantzen aus. Jedoch ließ er auch gute Verteidigungsideen erkennen. Diese Zähigkeit wurde durch den Gewinn eines leichten 0ffiziers gekrönt.

Den Siegpunkt für St. Tönis holte Lautenbach. In einem Remisendspiel (Turmendspiel mit vier Bauern) ließ der Gegner den Turmtausch zu und konnte anschließend das jetzt verlorene Endspiel nicht mehr halten.

Külkens spielte gegen den Jugendlichen Steves. Dieser Jugendliche ist eine große Hoffnung der Krefelder und brachte den St. Töniser in einige Verlegenheiten. Das Timing des Jugendlichen in allen Belangen des Eröffnungs- und auch des Mittelspieles stimmte. In der aktuellen Zeitnotphase (beide noch 3 Minuten für 18 Züge) ließ Külkens in etwas besserer Stellung Zugwiederholungen zu und erwies seine Hochachtung vor diesem Talent.

Bereits nach wenigen Zügen stand das gesamte Brett zwischen Henzel und Heinzmann unter Feuer. Theoretische Eröffnungen waren tabu. Henzel griff mit seinen Leicht- und Schwerfi-guren auf allen Flügeln an. Die Krefelderin verlegte sich auf Konterchancen und konnte später gefahrlos in die weiße offene Stellung eindringen.

Der Versuch des St. Tönisers Henzel Mattsetzung mit den beiden Türmen war zum Scheitern verurteilt. Nach knapp vierstündiger Spielzeit konnte die Krefelderin den Ehrentreffer erzielen.

(Druckversion )

 
Ulrich Külkens