Uerdingen II - Springer II 3½ : 4½
Springer St. Tönis

Startseite
Termine
Berichte
Chronik
Mannschaften
Turniere
Training
DWZ
Info
Statistik
Presse
Suchen
Download
Links
Kontakt
Impressum
 
Uerdingen II - Springer II 3½ : 4½
 
9.12.2002
 

Uerdingen II Springer II 
Ehlers (1856)-Salamone (1810)- : +
Muthen (1753)-Kalkmann (1892)½ : ½
Sieberichs (1760)-Hilgers (1885)½ : ½
Classen (1995)-Cablitz (1871)1 : 0
Meurer (1628)-Lautenbach (1809)0 : 1
Wirth (1736)-Külkens (1689)½ : ½
Dotzauer (1764)-Frantzen (1713)1 : 0
Meier (1583)-Henzel (1720)0 : 1
   3½ : 4½

Sehr lange leisteten die Spieler von Bayer Uerdingen II großen Widerstand. Glücklich war der Sieg für die St. Töniser insofern, als die Uerdingen lediglich mit sieben Spielern antreten mussten und zudem auch noch unglücklich den Mannschaftskampf nach sechseinhalb Stunden verloren hatten.

Wegen Nichtantreten des Gegners Ehlers konnte der St. Töniser Salamone kampflos gewinnen!

Diesen Start ermunterten Schachfreund Cablitz zu einem Figurenopfer gegen Classen. Trotz Angriffsmöglichkeiten entwickelte der Uerdinger gute Standfestigkeiten und konnte anschließend überzeugend gewinnen.

Kalkmann gelang erneut eine holländische Verteidigung. Trotz Beherrschung der offenen e Linie hatte der Gegner erneut keine Angriffsmöglichkeiten. Die e und d Linie spielten in der Partie Hilgers: Sieberichs die entscheidende Rolle. Nach Abtausch aller Leicht- und einiger Schwerfiguren zeichnete sich bereits frühzeitig ein Remis ab.

Bereits kurz nach der Eröffnung ergab sich im Wettkampf Lautenbach gegen Meuser ein Trippelbauerduo auf der c Linie. Lautenbach aktivierte danach sehr schnell seine Figuren und besorgte seinem Gegner noch einen zusätzlichen Einzelbauer. Der weitere Ablauf der Partie (Einsatz des weißen Königs) war danach lediglich eine Frage der Technik.

Der Uerdinger Dotzauer beherrschte in seiner Partie gegen den St. Töniser Frantzen mit seinen Schwerfiguren die e Linie und sein Springer auf h4 hatte sehr starke Angriffs-Positionen. Frantzen verlor danach sehr schnell die Übersicht sowie die Qualität und konnte “ trotz Weiterspielen “ die Niederlage nicht mehr vermeiden.

Auch die e Linie spielte in der Partie Meier : Henzel ein Kristallisierungspunkt. Der Gegner hatte sich zuvor auf dem Damenflügel ausgebreitet und für einige Unruhe in der žschwarzen Mannschaftœ gesorgt. Doch rechtzeitig erkannte Henzel nach Öffnung der e Linie seine Chancen. Der Gewinn eines Bauern war zweitrangig, der Gewinn der späteren weißen Dame sorgte für ein 4 : 3 Zwischenstand für St. Tönis.

Bei Wirth gegen Külkens wurde ein schwerblütiges Positionsspiel aufgebaut. Es entwickelten sich einige Umgruppierungen. Vor Beginn der vierten Stunde hatte der Uerdinger bereits die wesentlich bessere Stellung erhalten und die a Linie mit seinen beiden Türmen besetzt. Der Einmarsch der Schwerfiguren war jedoch anschließend gestoppt.

Wirth entwickelte anschließend seinen Angriff über den Königsflügel. Ein falscher Bauerntausch stoppte jedoch die starken Angriffslinien. Danach konnte Schwarz den Gegenangriff erreichen und wegen Dauerschach oder Damentausch musste der Uerdinger Wirth in ein Remis abwickeln.

(Druckversion )

 
Ulrich Külkens