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| Oppum I | | Springer II | |
| Bontenakels (1655) | - | Salamone (1810) | 0 : 1 | | Böhm (1709) | - | Kalkmann (1892) | ½ : ½ | | Krommen (1521) | - | Hilgers (1885) | 0 : 1 | | Leimkühler (1485) | - | Cablitz (1871) | ½ : ½ | | Schütz (1533) | - | Lautenbach, W. (1809) | 0 : 1 | | Flock (1561) | - | Külkens (1689) | 0 : 1 | | Esch (1532) | - | Frantzen (1713) | 0 : 1 | | Hauser (1417) | - | Henzel (1720) | 0 : 1 | | | | | 1 : 7 |
Nach einer halben Stunde hatte unser Spitzenbrett Salamone bereits große Vorteile errungen. Durch ein Versehen seines Gegners hatte er eine Leichtfigur gewonnen. Der Gegner versuchte noch ein Mattangriff, musste jedoch nach knapp zwei Stunden aufgeben.
In der Eröffnung hatte Frantzen einen Bauern verloren. Der Gegner wollte ein Matt erzwingen. Frantzen hatte rechtzeitig seine leichten 0ffiziere zur Verteidigung seines Königsflügels umgruppiert und eroberte anschließend mit seinen Schwerfiguren die e-Linie.
Dem Druck dieser Schwerfiguren konnte der Gegner nicht lange standhalten.
Schwer tat sich der 0ppumer Schütz gegen Lautenbach. Lautenbach spielte wie immer außerhalb jeder Eröffnung und konnte Vorteile im Zentrum erreichen. Erst das bekannte Familienschach im 21. Zug beendete die 0ppumer Träume.
Die Partie von Kalkmann war geprägt von einem beispielhaften Kampfeswillen. Das
Zentrum und auch die beiden Flügel wurden im Kampfgeschehen vereinnahmt. Nach
knapp dreistündigem Kampf trennte man sich mit einem leistungsgerechten Remis.
Beim Stande von 3 ½ : ½ wartete Külkens (nach Abgabe des 40. Zuges in der letzten Minute ) auf weitere Ergebnisse des Wettkampfes und ließ die Uhr laufen. Der Gegner musste jedoch wegen einem persönlichen Termin aufgeben.
Ein regelrechtes Kampfschach spielte Hilgers gegen den 0ppumer Krommen. Konnte der Gegner vor Beginn der vierten Stunde Vorteile erringen, wendete sich das Blatt nach der Umgruppierung der weißen Leicht- und Schwerfiguren! Bestehende passive weiße Leichtfiguren konnten anschließend mit der Dame zu einem Gegenangriff gelangen und hinterließen beim Gegner eine Ruinenstellung. Nach Verlust des schwarzen Turmes auf h5 gab der Gegner auf.
Geschlossener Zentrumskampf mit zwei Türmen, zwei Leichtfiguren und sechs Bauern lautete das Motto beim Wettkampf Henzel gegen Hauser. Die a-Linie befand sich bereits sehr frühzeitig in der Hand des St. Tönisers. Diese Einstiegsgasse der schwarzen Schwerfiguren konnte in guter Zusammenarbeit mit dem schwarzen Läufer zu einem vollendeten Mattangriff im 45. Zug gestaltet werden.
Cablitz hatte bereits im Mittelspiel eine Partie mit Ecken und Kanten. Beide Spieler spielten mit vollem Risiko. Nach einer falschen Abwicklung seines Gegners hatte der St. Töniser in einem reinen Damenendspiel zwei Bauern auf der h- und g-Linie. Nach einer weiteren Stunde mit unzähligen Schachangeboten ließ Cablitz den Damentausch auf der h-Linie zu und bot anschließend sofort das Remis an.
Die beiden Bauern auf der h-Linie werden nämlich auch im Anfängerbereich als Remis anerkannt!
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