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| Springer II | | Nettetal II | |
| Salamone (1810) | - | Stephan (1807) | ½ : ½ | | Kalkmann (1892) | - | Thieme (1464) | ½ : ½ | | Hilgers (1885) | - | Schmalohr (1706) | ½ : ½ | | Cablitz (1871) | - | Schäfers (1695) | 0 : 1 | | Lautenbach, W. (1809) | - | Faahsen (1681) | 0 : 1 | | Külkens (1689) | - | Dombrowe (1533) | ½ : ½ | | Frantzen (1713) | - | Moonen (1652) | ½ : ½ | | Henzel (1720) | - | Clemens (1410) | 1 : 0 | | | | | 3½ : 4½ |
Keinen guten Tag hatte die II. Garnitur des Schachklubs Springer St. Tönis gegen Nettetal II. Mit einem 3 ½ zu 4 ½ musste man als Verlierer die Altentagesstätte in Nettetal-Hinsbeck verlassen!
Die Nettetaler spielten sehr gut und hatten den Schachklub Springer immer im Griff. Lag es am guten Wetter oder an den eigenen Nerven? Auch brachten die hinteren vier Bretter diesmal keine gute Form mit! Wurden bisher jeweils an den hinteren vier Brettern 70 bis 80 % der Punkte geholt, so reichte es diesmal nur zu einem mageren 50 % Ergebnis. Lediglich Arthur Henzel konnte diesmal eine Studie (eigener weißer König auf der vierten Reihe, schwarze Dame und schwarzer Turm auf der dritten Reihe) mit Mattsetzung des schwarzen Königs auf der achten Reihe beenden.
Lutz Frantzen hatte als Schwarzer eigentlich mehr vom Spiel und konnte leider den Gewinnzug nicht erkennen. Das Spiel endete später mit einem Remis. Auch Ulrich Külkens spielte unter seinen Möglichkeiten. Früher Bauernverlust - bereits kurz nach der Eröffnung konnten jedoch durch eine bessere Stellung der Leicht- und Schwerfiguren ausgeglichen werden. Der Gegner verteidigte sich sehr gut und konnte später im Turmendspiel das rettende Ufer noch erreichen!
Walter Lautenbach stand sehr unter Druck und der Gegner spielte direkt mit seinen Schwer- und Leichtfiguren auf Matt. Nach Abgabe des 26 Zuges musste Lautenbach sofort aufgeben.
Die Partie Jürgen Cablitz gegen den Nettetaler Schäfer war lange Zeit im Remishafen. Aufgrund eines Fehlzuges des St. Tönisers konnte der Nettetaler die Qualität gewinnen
und drohte mit der Mattsetzung auf der ersten Reihe. Cablitz gab danach sofort auf.
Kalkmann erreichte ein sehr schwer umkämpftes Remis gegen Thieme. Es war ein sehr strategischer Kampf. Beide hielten die Stellung in der Waage und ließen positionelle
Vorteile des Gegners nicht zu.
In einem reinen Springerspiel mit einem schwarzen a Freibauern und einem weißen d Freibauern bei weiteren drei Bauern jeweils auf dem Königsflügel, endete das Mittelspiel zwischen dem Spitzenbrett Stephan gegen Salamone. Nach weiteren drei Stunden einigten sich beide Gegner auf ein leistungsgerechtes Remis.
Gleichzeitig mit Remis des Spitzenbrettes wurde auch die Partie Hilgers gegen Schmalohr Remis gegeben. Erich Hilgers hatte die etwas bessere Stellung, jedoch war ein Gewinnweg nur im Sternenbereich erkennbar.
Für die II. Mannschaft kommt es am 06.04.2003 zum entscheidenden Wettkampf gegen WSB Krefeld I. Lediglich der Sieger dieser Begegnung wird die Bezirksklasse als direkter Aufsteiger verlassen.
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