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| Springer II | | Süchteln | |
| Salamone (1810) | - | Rütten (1845) | 1 : 0 | | Kalkmann (1892) | - | Stefkovic (1994) | ½ : ½ | | Hilgers (1885) | - | Stefkovic (1892) | 0 : 1 | | Cablitz (1871) | - | Thevessen (1664) | 0 : 1 | | Lautenbach, W. (1809) | - | Tunjasevic (1822) | 0 : 1 | | Külkens (1689) | - | Runkel (1790) | 1 : 0 | | Frantzen (1713) | - | Ewel (1618) | 1 : 0 | | Henzel (1720) | - | Krug (1619) | ½ : ½ | | | | | 4 : 4 |
Im letzten Wettkampf der Bezirksklasse Mitte erreichte die II. Garnitur in Kleve Materborn mit sieben Spielern ein 4: 4 gegen die Schachfreunde aus Süchteln.
Ein Ersatz für den erkrankten Jürgen Cablitz konnte nicht gestellt werden. So führte die gegnerische Mannschaft bereits vor Beginn des Wettkampfes mit 1 : 0. Lutz Frantzen erreichte nach knapp zweistündigem Wettkampf bereits den Ausgleich. Der Gegner spielte planlos und verlor sehr schnell die Qualität. Lutz Frantzen ließ danach die Stellung in ein Endspiel auflaufen, nachdem als Geschenk noch ein gegnerischer Läufer gewonnen wurde.
Lautenbach hatte als Schwarzer eine sichere Stellung aufgebaut. Diese Sicherheit gab ein starker Springer auf f6. Nach Wegzug dieses Springers vor einem feindlichen Bauernangriff, wurde die Stellung von den feindlichen Truppen aufgeweicht und dezimiert. Lautenbach konnte nach zehn weiteren Zügen aufgeben.
Külkens hatte als Weißer diesmal keine Zeitprobleme. Der Gegner verteidigte mit allen Figuren die siebte und achte Reihe. Es bestand lediglich eine halboffene g Linie. Külkens opferte anschließend seine beiden Türme und brachte dem Gegner große Probleme. Das Endziel Matt des feindlichen Königs ließ sich der Süchtelner jedoch nicht zeigen.
Henzel hatte als Weißer nach 0pferung eines Bauern und langer Rochade seine Stellung erreicht. Im weiteren Verlauf des Spiels versandete jedoch das weiße Stellungsspiel und der Gegner erreichte schließlich die Initiative. Lediglich ein Patt im Bauernendspiel sorgte schließlich für ein gelungenes Remis.
Die Partie von Hans Kalkmann war geprägt von einem sehr harten Wettkampf auf beiden Seiten. Der Süchtelner hatte das etwas bessere Spiel und versuchte laufend einen Sieg zu erringen. Er gewann die Qualität und konnte jedoch gegen ein Läufer/Bauerendspiel in der Mitte des Spielfeldes nicht ankommen. Nach weiteren 20 Zügen wurde erkannt, dass diese Stellung sich sehr gut als Remisendspiel eignet.
Hilgers hatte als Schwarzer einen sehr schweren Stand. Kaum Angriffsmöglichkeiten und dazu noch einen Liberoläufer. Dieser Läufer (Läufer steht hinter den eigenen Bauern auf der Diagonale) versperrte zudem wichtige Verteidigungsstraßen der Schwerfiguren. Der Gegner konnte schalten und walten und erreichte schließlich große Raumbeherrschung und Gewinnstellung. Die Aufgabe des St. Tönisers erfolgte nach Beginn der fünften Stunde.
Lediglich das Spitzenbrett Salamone spielte noch gegen den Süchtelner Rütten. Ein Unentschieden hätte den Wettkampf für Süchteln entschieden. Für Salamone wäre es ein guter Erfolg gewesen, denn ein Gewinn war nicht für den St. Töniser erkennbar. Lediglich eine schwierige Stellung mit sehr viele Verlustvarianten!
Jedoch der Gegner wollte gewinnen und er musste nach knapp sieben Stunden wegen Verlust eines Läufers aufgeben. Endstand 4 : 4.
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