Bayer Uerdingen II - Springer II 3½ : 4½
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Bayer Uerdingen II - Springer II 3½ : 4½
 
12.01.2004
 

Bayer Uerdingen II Springer II 
Östreich (1726)-Kalkmann (1832)0 : 1
Muthen (1795)-Hilgers (1858)0 : 1
Dotzauer (1755)-Kalac (0)1 : 0
Dorn (1754)-Lautenbach, W. (1804)½ : ½
Meurer (1638)-Cablitz (1815)½ : ½
Sieberichs (1719)-Henzel (1698)0 : 1
Schlegel (1570)-Schlenger (1803)½ : ½
Wirth (1683)-Bähren (1259)1 : 0
   3½ : 4½

Die Vorzeichen waren heute klar: wenn wir weiter Anschluss an die Spitze halten wollten, mussten heute zum ersten Spiel im neuen Jahr wieder 3 Punkte her. Zunächst startete das Match aber sehr verhalten und nach 2 Stunden war noch keine Partie entschieden. Dann ging es allerdings los, wenn auch wieder ausgeglichen.

Brett 4: Dorn (1754) - Lautenbach, W. (1804) ½ : ½
Nachdem ich mit den schwarzen Steinen schnell Ausgleich hatte, kam aber keine Seite mehr richtig voran. Ein erstes Remisangebot hatte ich mit Blick auf den offenen Mannscahftskampf noch abgelehnt, der Zugwiederholung konnte ich aber dann wenige Züge nicht mehr ausweichen.

Brett 5: Cablitz (1815) - Meurer (1638) ½ : ½
Beide Seiten zeigten, dass Sie ihre Hausaufgaben in Sachen Damengambit gemacht hatten. Jürgen Cablitz konnte mit den weissen Steinen nie großen Vorteil erhalten. Nach dem Tausch der wichtigsten Angriffsfiguren endete damit auch die 2.Partie Remis.

Brett 6: Sieberichs (1719) - Henzel (1698) 0 : 1
Artur Henzel gelang es mit risikobereitem Spiel eine Stellung mit vielen taktischen Möglichkeiten für Schwarz aufs Brett zu bringen. Offensichtlich war das nicht unbedingt nach dem Geschmack des Uerdingers, so dass Artur verdient im 26.Zug Matt setzen konnte.

Brett 7: Schlenger (1803) - Schlegel (1570) ½ : ½
Nachdem Michael Schlenger mit den weissen Figuren seinen Gegner in der Eröffnung und aich im Mittelspiel immer sicher im Griff hatte und seinen Vorteil kontinuierlich ausbauen konnte, rechnete eigentlich schon jeder mit einem Sieg. Ein einziger falscher Bauernvorstoss beim Übergang ins Endspiel genügte aber, um die positionellen weissen Vorteile weitgehend wieder zu verlieren. Sein Gegner liess dann nichts mehr anbrennen und konnte das Remis sichern.

Brett 8: Wirth (1683) - Bähren (1259) 1 : 0
Lange Zeit konnte Jürge Bähren die Partie gegen den immerhin mehr als 400 DWZ Punkte besseren Gegner ausgeglichen gestalten. Erst als der St.Töniser in Zeitnot kam, verlor er den Faden und leider auch schnell die Partie. Aber es war trotzdem in den ersten 3 Stunden eine gute Leistung.

Brett 3: Kalac (0) - Dotzauer (1755) 0 : 1
Von dieser Partie habe ich leider keine Abschrift, aber ich konnte grosse Teile der Partie live am Nachbarbrett miterleben. Bereits in der Eröffnung kam Kalac mit den weissen Steinen in Nachteil. Es dauerte nicht lange und das ganze Brett stand in Flammen. Letztlich konnte sich der St.Töniser Spieler aber nicht mehr am Königsflügel befreien und musste schliesslich aufgeben. Damit stand es nun schon 3,5-2,5 für die Uerdinger und unsere ganzen Hoffnungen lagen auf den ersten beiden Brettern.

Brett 1: Kalkmann (1832) - Östreich (1726) 1 : 0
Eigentlich wollte der Uerdinger frühzeitig Frieden schliessen, Hans Kalkmann spielte aber wegen des zu dieser Zeit noch unklaren Ergebnisses weiter. Es kam dann auch zu einer schönen Stellung für Weiss mit gewaltigem Raumvorteil bei verzahnten Bauernketten. Zielsicher fand Hans die Schwachpunkte in der schwarzen Stellung und konnte nach 5 Stunden das Bollwerk zum Ausgleich stürmen.

Brett 2: Muthen (1795) - Hilgers (1858) 0 : 1
Die beiden DWZ stärksten Spieler der beiden Teams sassen diesmal an Brett 2. Während der Ürdinger mit den Wissen Figuren keinen rechten Angriff zustrande bekam, konnte Erich Hilgers bald einen Bauern erobern und seine Stellung nach und nach verbessern. Trotzdem dauerte es noch bis ins Endspiel bis der schwarze Vorteil und unser Mannschaftssieg nach 5 Stunden unter dach und Fach war.

(Druckversion )

 
Walter Lautenbach