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| Bayer Uerdingen II | | Springer II | |
| Östreich (1726) | - | Kalkmann (1832) | 0 : 1 | | Muthen (1795) | - | Hilgers (1858) | 0 : 1 | | Dotzauer (1755) | - | Kalac (0) | 1 : 0 | | Dorn (1754) | - | Lautenbach, W. (1804) | ½ : ½ | | Meurer (1638) | - | Cablitz (1815) | ½ : ½ | | Sieberichs (1719) | - | Henzel (1698) | 0 : 1 | | Schlegel (1570) | - | Schlenger (1803) | ½ : ½ | | Wirth (1683) | - | Bähren (1259) | 1 : 0 | | | | | 3½ : 4½ |
Die Vorzeichen waren heute klar: wenn wir weiter Anschluss an die Spitze halten
wollten, mussten heute zum ersten Spiel im neuen Jahr wieder 3 Punkte her.
Zunächst startete das Match aber sehr verhalten und nach 2 Stunden war noch
keine Partie entschieden. Dann ging es allerdings los, wenn auch wieder
ausgeglichen.
- Brett 4: Dorn (1754) - Lautenbach, W. (1804) ½ : ½
-
Nachdem ich mit den schwarzen Steinen schnell Ausgleich hatte, kam aber keine
Seite mehr richtig voran. Ein erstes Remisangebot hatte ich mit Blick auf den
offenen Mannscahftskampf noch abgelehnt, der Zugwiederholung konnte ich aber
dann wenige Züge nicht mehr ausweichen.
- Brett 5: Cablitz (1815) - Meurer (1638) ½ : ½
-
Beide Seiten zeigten, dass Sie ihre Hausaufgaben in Sachen Damengambit gemacht
hatten. Jürgen Cablitz konnte mit den weissen Steinen nie großen Vorteil
erhalten. Nach dem Tausch der wichtigsten Angriffsfiguren endete damit auch die
2.Partie Remis.
- Brett 6: Sieberichs (1719) - Henzel (1698) 0 : 1
-
Artur Henzel gelang es mit risikobereitem Spiel eine Stellung mit vielen
taktischen Möglichkeiten für Schwarz aufs Brett zu bringen. Offensichtlich war
das nicht unbedingt nach dem Geschmack des Uerdingers, so dass Artur verdient im
26.Zug Matt setzen konnte.
- Brett 7: Schlenger (1803) - Schlegel (1570) ½ : ½
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Nachdem Michael Schlenger mit den weissen Figuren seinen Gegner in der Eröffnung
und aich im Mittelspiel immer sicher im Griff hatte und seinen Vorteil
kontinuierlich ausbauen konnte, rechnete eigentlich schon jeder mit einem Sieg.
Ein einziger falscher Bauernvorstoss beim Übergang ins Endspiel genügte aber, um
die positionellen weissen Vorteile weitgehend wieder zu verlieren. Sein Gegner
liess dann nichts mehr anbrennen und konnte das Remis sichern.
- Brett 8: Wirth (1683) - Bähren (1259) 1 : 0
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Lange Zeit konnte Jürge Bähren die Partie gegen den immerhin mehr als 400 DWZ
Punkte besseren Gegner ausgeglichen gestalten. Erst als der St.Töniser in
Zeitnot kam, verlor er den Faden und leider auch schnell die Partie. Aber es war
trotzdem in den ersten 3 Stunden eine gute Leistung.
- Brett 3: Kalac (0) - Dotzauer (1755) 0 : 1
-
Von dieser Partie habe ich leider keine Abschrift, aber ich konnte grosse Teile
der Partie live am Nachbarbrett miterleben. Bereits in der Eröffnung kam Kalac
mit den weissen Steinen in Nachteil. Es dauerte nicht lange und das ganze Brett
stand in Flammen. Letztlich konnte sich der St.Töniser Spieler aber nicht mehr
am Königsflügel befreien und musste schliesslich aufgeben. Damit stand es nun
schon 3,5-2,5 für die Uerdinger und unsere ganzen Hoffnungen lagen auf den
ersten beiden Brettern.
- Brett 1: Kalkmann (1832) - Östreich (1726) 1 : 0
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Eigentlich wollte der Uerdinger frühzeitig Frieden schliessen, Hans Kalkmann
spielte aber wegen des zu dieser Zeit noch unklaren Ergebnisses weiter. Es kam
dann auch zu einer schönen Stellung für Weiss mit gewaltigem Raumvorteil bei
verzahnten Bauernketten. Zielsicher fand Hans die Schwachpunkte in der schwarzen
Stellung und konnte nach 5 Stunden das Bollwerk zum Ausgleich stürmen.
- Brett 2: Muthen (1795) - Hilgers (1858) 0 : 1
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Die beiden DWZ stärksten Spieler der beiden Teams sassen diesmal an Brett 2. Während der Ürdinger mit den Wissen Figuren keinen rechten Angriff zustrande
bekam, konnte Erich Hilgers bald einen Bauern erobern und seine Stellung nach
und nach verbessern. Trotzdem dauerte es noch bis ins Endspiel bis der schwarze
Vorteil und unser Mannschaftssieg nach 5 Stunden unter dach und Fach war.
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