Springer II - Meerbusch I 2 : 6
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Springer II - Meerbusch I 2 : 6
 
9.02.2004
 

Springer II Meerbusch 
Kalkmann (1832)-Radmacher, Bernd (2050)0 : 1
Hilgers (1858)-Fischer (1919)½ : ½
Kalac (0)-Radmacher, Frank (1866)½ : ½
Lautenbach (1806)-Liesenfeld (1798)0 : 1
Cablitz (1815)-Heidrich (1884)0 : 1
Henzel (1698)-Nierth (1807)0 : 1
Schlenger (1803)-Salger (1681)1 : 0
Kalinowski (1202)-Schröder (1666)0 : 1
   2 : 6

Eigentlich wollten wir heute gegen Meerbusch gewinnen, um unsere Chance auf den Aufstieg zu wahren. Leider kam es dann aber ganz anders als geplant...

Radmacher, Bernd (2050) - Kalkmann (1832) 1 : 0
Nachdem Hans Kalkmann mit den schwarzen Steinen schnell ausgleichen konnte, überspielte er seinen Gegner schnell und gewann einen Bauern. Der Meerbuscher kam aber dann immer besser ins Spiel und Hans Kalkmann musste nach einem taktischen Fehler dann doch im 37. Zug die Segel streichen.

Hilgers (1858) - Fischer (1919) ½ : ½
Aus der Eröffnung heraus kam der Meerbuscher Fischer zu einer schönen Druckstellung und stand eigentlich immer besser. Erich Hilgers verteidigte sich aber solide und konnte zum Schluss ausgleichen.

Radmacher, Frank (1866) - Kalac (0) ½ : ½
Da mir die Partieabschrift nicht vorliegt, kann ich nur aus dem Gedächtnis wiedergeben, dass auch diese Partie ausgekämpft war und mit einem verdienten Remis endete.

Lautenbach (1806) - Liesenfeld (1798) 0 : 1
In einer taktisch geführten Partie haben beide Seiten immer wieder durch kleinere Aussetzer geglänzt. Nach meinem letzten Schnitzer musste ich allerdings die Dame gegen Turm und Springer geben. Diesen Materialvorteil hat der Meerbuscher dann sicher verwandelt.

Heidrich (1884) - Cablitz (1815) 1 : 0
In einer scharfen Gambitvariante war schnell klar, dass es kein Remis geben würde. Cablitz konnte eigentlich immer die Stellung zusammenhalten und den weissen Angriff abwehren. Erst als der Gegenangriff ins Rollen kam, griff er zur falschen Figur, was die Partie schnell zugunsten des Meerbuschers entschied.

Henzel (1698) - Nierth (1807) 0 : 1
In einer Stellung mit entgegengesetzten Rochaden, war auch hier wieder die Frage entscheidend, welcher Angriff letztlich schneller ist. Diese Frage konnte der Meerbuscher für sich entscheiden, der einen siegreichen Mattangriff gegen den weissen König durchführen konnte.

Salger (1681) - Schlenger (1803) 0 : 1
In einer komplizierten Mittelspielstellung konnte Michael Schlenger seinem Gegner eine Figur abnehmen. Dies reichte dann letztlich auch zu unserem einzigen Sieg an diesem Sonntag.

Kalinowski (1202) - Schröder (1666) 0 : 1
Nachdem die Eröffnung etwa ausgeglichen zu Ende gegangen war, stellte der Meerbuscher Turm und Springer für eine Bauerngabel auf. Alexander Kalinowski sah dies jedoch nicht und wickelte in ein immer noch gleich stehendes Schwerfigurenendspiel ab. Hier machte sich dann die Erfahrung des Meerbuschers bemerkbar, denn der St.Töniser wurde nach und nach zusammengeschoben und musste schliesslich aufgeben.

Alles in allem ein ziemlich rabenschwarzer Tag für unsere 2. Mannschaft. Den Rest der Saison können wir jetzt gemütlich angehen, da wir weder mit Aufstieg noch mit Abstieg etwas zu tun haben.

(Druckversion )

 
Walter Lautenbach