St. Hubert - Springer St. Tönis 4½ - 3½
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St. Hubert - Springer St. Tönis 4½ - 3½
 
20.09.1998
 
Die 2. Runde führte unsere 2. Mannschaft nach St. Hubert die mit 1 Ersatz für Brett 7 angetreten waren. Wir mußten Brett 2, Erich Hilgers, mit Helmut Koslowski ersetzen.

Brett 8:
Helmut Koslowski spielte seit drei Jahren wieder eine «ernste Partie». Als Schwarzer bot er nach 1½ Std. in etwas schwächerer Stellung seinem Gegner (Noeth) Remis, was dieser auch annahm. ½ - ½
Brett 2:
Hans Kalkmann spielte als Schwarzer seine Partie, wie gewohnt, solide durch. Keiner konnte Vorteile erzielen. Remis nach 2½ Std. (In der Analyse hätte Steingrobe als Weißer allerdings gewonnen, also ½ Punkt gewonnen. 1 - 1.
Brett 4:
Der Mannschaftsführer Lutz Frantzen verschenkte als «Schwarzer» zuviele Tempi. Barz konnte in druckvoller Stellung einen Bauern gewinnen und diesen Vorteil bis zum Schluß durchhalten. Nach 3 Std. 2 - 1.
Brett 7:
Giuseppe Salamone spielte seinen Gegner förmlich an die Wand, gewann Turm und Figur. Roosen gab schließlich entnervt auf. 2 - 2.
Brett 3:
Peter Drißen, durch ein Guildo-Horn-Konzert am Vorabend etwas gebeutelt, schob ein glattes Remis gegen Theis. Nach 5 Std. 2½ - 2½.
Brett 5:
Walter Lautenbach, mit dem Handycap einer Grippe angetreten, wollte eigentlich schnell fertig sein. Es sah auch alles danach aus, er hatte einen Turm mehr, gab jedoch seine Qualität zurück, gewann schließlich wieder seinen Turm Vorsprung zurück. Im Endspiel Turm gegen drei Bauern setzte er sich schließlich nach 5 ½ Std. gegen Kopowski durch. 2½ - 3½ .
Brett 1:
Bernd Podschun gegen Swemers C..Jetzt genügten aus den letzten beiden Partien zwei Remis zum Sieg. In Zeitnot verschlechterte sich Bernds Stellung, die bis dahin solide stand. Für die Qualität hatte er zwei Bauern als Kompensation. In einem hart geführten Endspiel hatte er jedoch nach hartem Fight das Nachsehen. Schade. Nach 7 Std. Ausgleich zum 3½ - 3½.
Brett 6:
Artur Henzel gegen die Schwester von Brett 1, Kathrin Swemers. Eine vollkommen wilde Partie, mit Raumgewinn und Angriff für Artur als Schwarzem. In beiderseitiger Zeitnot kam es zu einem wahren Gefecht. Die gegenseitigen Gewinchancen wurden reihenweise ausgelassen. Artur versuchte mit einem Läuferopfer eine bessere Stellung und zwei Bauern zu gewinnen. Schließlich kam der letzte Bauer im Turmendspiel durch. Arturs Gegnerin machte keinen Fehler mehr. Somit nach 7½ Std. unglücklich verloren 4½ - 3½.
 
Lutz Frantzen