Springer II - Turm Kleve II 5 : 3
Springer St. Tönis

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Springer II - Turm Kleve II 5 : 3
 
20.12.98
 
Kleve spielte heute ohne seine ersten beiden Bretter. Deren Mannschaftsführer konnte auch keinen Ersatz aus der dritten besorgen. So stand es also nach einer Stunde schon 2 - 0 für uns.

Brett 1:
Bernd Podschun gegen Simons. Kampflos 1 - 0

Brett 2:
Erich Hilgers gegen Walterfang. Kampflos 2 - 0

Brett 6:
Walter Lautenbach stand mit Weiß gegen Jaspers in druckvoller Stellung, verzettelte sich aber in einem Schwerfigurenspiel so, daß der Gegner zu einer realen Mattdrohung kam, die Walter nicht mehr parieren konnte. Nach 2½ Stunden verkürzte Kleve auf 2 - 1

Brett 5:
Lutz Frantzen spielte mit Schwarz gegen van Vliet. Nach katastrophalem Mittelspiel hatte Weiß zwischenzeitlich drei Mehrbauern. Einen Bauern holte Lutz mit Turmtausch zurück, den zweiten durch eine Opferkombination mit der Drohung der Bauernumwandlung, da der weiße König zu weit entfernt vom Umwandlungsfeld stand. Mit einigen Schachs war Weiß nun bemüht, Remis zu halten. Lutz spielte aber seinen inzwischen klaren Stellungsvorteil aus und sein Gegner streckte nach 45 Zügen und 3½ Stunden die Waffen. Glückliche 3 - 1 - Führung.

Brett 8:
Giuseppe Salamone gegen Lange. Unmittelbar nach dem Ausbau der Führung konnte Giuseppe seine im 13. Zug gewonnene Figur bis ins Endspiel verteidigen. Nach 32. Zügen lagen wir mit 4 - 1 in Front.

Brett 4:
Peter Drißen gegen Dorst. Der «schnelle Peter» hatte bereits nach 1½ Stunden 30 Züge gespielt, konnte einen Bauern gewinnen. Seiner Beurteilung nach war die Partie nun für ihn gewonnen, doch sein Gegner konnte sich noch einmal befreien und selbst etwas Druck aufbauen. Im Turmendspiel mit jeweils 5 Bauern trennte man sich friedlich Remis. 4½ - 1½.

Brett 7:
Artur Henzel als Schwarzer gegen Lorum. Nach relativ schnellem Damentausch kam Artur zu einem Spiel Läuferpaar gegen die beiden gegnerischen Springer. In Zeitnot mußte allerdings ein Bauer von ihm «dran glauben». Nach 60 Zügen hatte schließlich sein Gegner den Vorteil nutzen können. Die Niederlage schmerzte Gott sei Dank nicht so. 4½ - 2½

Brett 3:
Hans Kalkmann gegen Richter. Hans hatte auch schon früh die Damen getauscht und verlor im Mittelspiel einen Bauern. Im Endspiel standen nun seine e- und d-Bauern gegen die f-, g- und h-Bauern seines Gegners, Hans mit Springer gegen Läufer. Eigentlich gewonnen für seinen weißen Gegner, doch Hans konnte ihn noch überlisten und die Bauern so tauschen, daß nur noch ein Remis drin war. Nach 55 Zügen also 5 - 3.
 
Lutz Frantzen