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Voraussetzung für die Schachgesellschaft: sie mußte heute sehr hoch gewinnen, da Turm Krefeld bei gleichem MP-Stand (14) 2½ BP vor der SG lag.
Doch um 10 Uhr waren lediglich 5 Spieler unseres heutigen Gegners vor Ort. Zwei Spieler hatten sich wohl verfahren und den Spielort in St. Tönis vermutet, obwohl ich deren Mannschaftsführer eine ausführliche Wegbeschreibung zugesandt hatte. Doch um 10.50 Uhr waren sie dann zur Stelle.
Aber auch die Springer zählten einen Vermißten - Erich Hilgers, sonst immer einer der Pünktlichsten. Er war aufgrund einer Feier heute mit dem Fahrrad unterwegs, wohl in der Annahme, der Kampf fände in Krefeld statt. Ich hatte noch extra bei ihm zu Hause angerufen, dort hieß es, er sei zeitig losgefahren. So schickten wir Hans und Artur los, unseren Vermißten zu suchen. Um 10.30 Uhr kam Erich dann mit Auto und Fahrrad im Kofferraum ziemlich entnervt und noch feiergeschädigt an.
Aber schließlich konnte tatsächlich noch der Kampf ausgetragen werden.
- Brett 3: Kalkmann - Rönspeck 1 : 0 kl
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- Brett 4: Drißen - Ehlers ½
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Peter Drißen spielte mit Weiß gegen Ehlers. In einer ereignislosen Partie, in der die Schwerfiguren keine weitere Entfaltungsmöglichkeit ließen, einigte man sich nach 1½ Stunden und 21 Zügen auf ein Remis 1½ - ½.
- Brett 8: Salamone - Leimkühler 0 : 1
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Giuseppe Salamone gegen Leimkühler. Giuseppe übersah im Mittelspiel ein Schwerfigurenmanöver von Schwarz, wobei Grundlinienmatt drohte oder Turmverlust. Nach 2 Stunden und 28 Zügen war es dann vorbei. Ausgleich zum 1½ - 1½.
- Brett 2: Hilgers - Klotter 0 : 1
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Erich Hilgers mit Weiß gegen Klotter. Die ganze Vorgeschichte hatte Erich wohl doch sehr mitgenommen, denn seine Stellung sah genau so konfus aus, wie seine Anreise heute. Schwarz drückte seinen Freibauern in der Mitte durch und Erich sah dann nur noch recht zusammengeschoben aus. Nach 2½ Stunden 1½ - 2½.
- Brett 5: Frantzen - Kowalewski ½
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Lutz Frantzen spielte mit Schwarz gegen Kowalewski. In einem Schwer-figurenendspiel mit je 5 Bauern bot Weiß Remis an. Nach knapp 3 Stunden und 26 Zügen glückliche 2 - 3.
- Brett 6: Lautenbach - Reinhold 0 : 1
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Walter Lautenbach gegen Reinhold. Nach der Zeitkontrolle mußte Walter dem Schwarzen zum Sieg gratulieren. Im Mittelspiel mit noch allen Figuren auf dem Brett unterlief Weiß ein folgenschwerer Fehler, bei dem er Bauer und Figur nacheinander geben mußte. Walter ärgerte seinen Gegner zwar noch in dessen Zeitnot, doch er konnte alles parieren, drohte nach der Zeitnot schnell mit Matt. 2 - 4.
- Brett 7: Henzel - Froese 1 : 0
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Artur Henzel gegen Froese. Artur heute nach Nachtschicht und nur drei Stunden Schlaf, aber nach einer Dröhnung mit Schwarztee (er hatte ja die schwarzen Steine) gelangte er zu einer Endspielstellung mit einem Bauern Vorsprung, er mit Läufer gegen Springer. Er überlegte lange, was sich auch auszahlte. Schwarz gab seinen Mehrbauern zurück, preschte aber mit dem Freibauern durch. Nach 45 Zügen war es geschafft und wir konnten nach 4½ Stunden auf 3 - 4 verkürzen.
- Brett 1: Podschun - Ruprecht ½
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Bernd Podschun hatte mit Ruprecht zu tun. Es war eine sehr offene Partie, in der Weiß sehr offensiv zur Sache ging. Bernd parierte in seiner kämpferischen Art aber alle Drohungen und bekam Gegenspiel. In der Zeitnot seines Gegners konnte er aber keine Vorteile für sich gewinnen. Man einigte sich nach 5½ Stunden und 54 Zügen auf Remis. Endstand also 3½ - 4½.
Da inzwischen Dieter Müllers, der Bezirksspielleiter gekommen war, wußte die SG auch über den 6 : 2 - Sieg der Türmer Bescheid, somit also kein Aufstieg für die SG. Wir hatten knapp verloren, aber dennoch gut gekämpft.
Alles in allem möchte ich sagen, daß wir eine gute Saison gespielt haben, in der die Mannschaft gut miteinander harmoniert hat. Mit dem geteilten dritten Platz können wir wohl zufrieden sein. Wollen wir hoffen, daß die nächste Saison ähnlich gut verläuft.
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