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St. Tönis II - Kleinenbroich 4 : 4
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| 8.11.98 |
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In der 3. Runde traf unsere 2. Mannschaft auf die Schachfreunde aus Kleinenbroich (bisher noch ohne Punktgewinn), die, wie wir, mit 1 Ersatz jeweils für Brett 3 angetreten waren. Wir hatten Hans Kalkmann durch Rupert Schellkes ersetzt.
- Brett 2:
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Erich Hilgers spielte mit Weiß aus einer relativ defensiven Eröffnung heraus (1. b3) und erreichte gegen Winz eine ausgeglichene Stellung. Erich forcierte nun das Unentschieden durch dreimalige Zugwiederholung, somit nach 2 Stunden ½ - ½.
- Brett 1:
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Bernd Podschun stand als Schwarzer zunächst ziemlich unter Druck, büßte einen Bauern ein, bekam jedoch Gegenspiel, gewann eine Figur, musste aber seinen Gegner Hübner in seine Königsstellung lassen. Es sah nach «Alles oder Nichts» aus. Bernd behielt jedoch die Nerven und fuhr nach 2½ Std. einen vollen Punkt ein 1½ - ½
- Brett 5:
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Walter Lautenbach bekam als «Schwarzer» im 23. Zug ein Remisangebot seines Gegners Kraus. Walter spielte zunächst weiter, doch nach Abtausch der Damen war die Stellung remis. Nach 3 Std. und 33 Zügen stand es 2 - 1.
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Eine halbe Stunde vor der Zeitkontrolle bot der Mannschaftsführer der Kleinenbroicher ein Mannschaftsremis an, das die Springer nach Stand der Dinge und nach etwas Zögern annahmen, wie sich herausstellte zum Glück für uns.
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- Brett 7:
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Giuseppe Salamone spielte mit Schwarz zunächst mit etwas Druck auf dem Damenflügel, gewann einen Bauern, musste ihn später zurückgeben und geriet mächtig unter Druck, daher Giuseppe gegen Laumann mit Verlust für uns gewertet.
- Brett 3:
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Peter Drißen war der einzige sichere Sieg zu diesem Zeitpunkt. Er hatte gegen Engler mit Schwarz zwei Bauern Vorsprung erkämpfen können. Daher die Wertung mit Gewinn für uns.
- Brett 4:
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Lutz Frantzen, stand mit Weiß nach «Französisch Abtausch» und total verpatzter Eröffnung sehr bedrängt, konnte sich zwar etwas vom Druck seines Gegners Hess befreien, doch ein Bauerngewinn und die bessere Endspielstellung hätte Schwarz wohl den Sieg gebracht, somit als Verloren gewertet.
- Brett 8:
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Rupert Schellkes gegen Eickels, die beiden Ersatzleute. Typisch Ruperts «Alles-oder-Nichts-Spiel». Schon nach 5 Minuten verlor er einen Bauern, bekam ihn aber später zurück. Ein Remisangebot seines «schwarzen» Gegners lehnte er zunächst ab. Er hatte zwar die Initiative in einem Damenendpiel mit Leichtfigur, doch konnte er keine Entscheidung zu seinen Gunsten herbeiführen, somit die Wertung Remis.
- Brett 6:
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Artur Henzel gegen Buch. Artur spielte als Weißer seine Lieblingseröffnung mit 2. g4, 3. g5, machte mächtig Druck, verbrauchte aber viel Zeit. Nach großem Abtauschen behielt sein Gegner aber einen Bauern mehr, somit glückliches Remis.
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| Lutz Frantzen |
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