Springer II - Kranenburg 4½ : 3½
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Springer II - Kranenburg 4½ : 3½
 
5.09.99
 

Der Saisonstart begann heute mit einer halben Stunde Verspätung, da unserer Gäste Probleme mit der Orientierung hatten. Für Uli Külkens an Brett 8 spielte unser Stammersatz Boris Kaiser. Bei unseren Namensvettern aus Kranenburg mußte Brett 2 ersetzt werden.


Brett 1: Bernd Podschun stand als Schwarzer gegen Kiesow ziemlich unter Druck, mußte im 15. Zug seine Dame gegen zwei Leichtfiguren geben. Schwarz spielte ohne Gnade seinen Vorteil aus. Bernd gab im 26. Zug auf. Nach 2½ stunden lagen wir mit 0 - 1 hinten


Brett 2: Hans Kalkmann spielte mit Weiß gegen Püplichhuisen. Nach französischer Eröffnung drehte sich das ganze Spiel um den Zentrumsbauern d4. Sein Gegner bot Hans im 22. Zug Remis an, was er nach 2½ Stunden auch annahm ½ - 1½.


Brett 7: Walter Lautenbach spielte nicht nur mit den schwarzen Steinen, sondern auch mit seinem Gegner, Bültjes, der den Druck auf seine Königsstellung nicht mehr parieren konnte. Folgerichtig verdienter Sieg für Walter nach gut 3 Std. - 1½- Ausgleich.


Brett 4: Lutz Frantzen, mit Weiß gegen Mölders, kam nach einer soliden Caro-Cann-Partie zu einem Schwerfigurenendspiel mit 7 Bauern, das Lutz trotz leichten Vorteils nicht für sich entscheiden konnte. Remis nach 3½ Stunden, 2 - 2.


Brett 5: Giuseppe Salamone hatte mit Schwarz scheinbar Nachteil gegen Osterkamp. Ein Turmopfer, was Weiß nicht annahm, führte zum unmittelbaren Vorteil für Giuseppe. Ein sehr überlegt herausgespielter Sieg. Kurze Zeit später 3 - 2 für uns.


Brett 8: Boris Kaiser, unser Mann für alle Fälle, tat sich sehr schwer gegen den Ersatzmann der Kranenburger, Wenten. Erst, als sich Boris zu einem Opfer entschloß, kam Bewegung ins Spiel. Er zog dann wieder zurück. In der Zeitnotphase konnte er aber einen Freibauern herausspielen, was ihm zum Sieg schließlich genügte. Wenn man haushoher Favorit ist, ist es eben nicht gerade leichter. 4 - 2.


Brett 6: Artur Henzel gegen Hottgenroth. Artur spielte als Weißer seine Lieblingseröffnung mit 2. g4, 3. g5, bekam Entwicklungsvorsprung gegen einen Bauern. Seine Kondition reichte nicht über die volle Distanz, da er neben seinem Gipsfuß auch noch eine Bronchitis mit sich herumtragen mußte. Sein Gegner schaffte es, einen Freibauern nach vorne zu bringen, den Artur nicht mehr stoppen konnte. 4 - 3. Nach 4½ Std.


Brett 3: Erich Hilgers benötigte nun nur noch ein Remis für den Mannschaftssieg. Jeder bot im laufe der Partie einmal Remis, was jeweils abgelehnt wurde. Am Schluß blieben tatsächlich nur noch die Könige übrig. Nach knapp 6 Stunden war der erste Sieg unter Dach und Fach. 4½ - 3½ .


Eine geschlossene Mannschaftsleistung brachte die ersten Siegpunkte bei der neuen 3-Punkte-Regel im Bezirk.

 
Lutz Frantzen