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Der
Saisonstart begann heute mit einer halben Stunde Verspätung, da
unserer Gäste Probleme mit der Orientierung hatten. Für Uli
Külkens an Brett 8 spielte unser Stammersatz Boris Kaiser. Bei
unseren Namensvettern aus Kranenburg mußte Brett 2 ersetzt
werden.
Brett
1: Bernd Podschun stand als Schwarzer gegen Kiesow
ziemlich unter Druck, mußte im 15. Zug seine Dame gegen zwei
Leichtfiguren geben. Schwarz spielte ohne Gnade seinen Vorteil aus.
Bernd gab im 26. Zug auf. Nach 2½ stunden lagen wir mit 0
- 1 hinten
Brett
2: Hans Kalkmann spielte mit Weiß gegen
Püplichhuisen. Nach französischer Eröffnung drehte
sich das ganze Spiel um den Zentrumsbauern d4. Sein Gegner bot Hans
im 22. Zug Remis an, was er nach 2½ Stunden auch annahm ½
- 1½.
Brett
7: Walter Lautenbach spielte nicht nur mit den
schwarzen Steinen, sondern auch mit seinem Gegner, Bültjes, der
den Druck auf seine Königsstellung nicht mehr parieren konnte.
Folgerichtig verdienter Sieg für Walter nach gut 3 Std. 1½
- 1½- Ausgleich.
Brett
4: Lutz Frantzen, mit Weiß gegen Mölders,
kam nach einer soliden Caro-Cann-Partie zu einem
Schwerfigurenendspiel mit 7 Bauern, das Lutz trotz leichten Vorteils
nicht für sich entscheiden konnte. Remis nach 3½ Stunden,
2 - 2.
Brett
5: Giuseppe Salamone hatte mit Schwarz scheinbar
Nachteil gegen Osterkamp. Ein Turmopfer, was Weiß nicht annahm,
führte zum unmittelbaren Vorteil für Giuseppe. Ein sehr
überlegt herausgespielter Sieg. Kurze Zeit später 3 - 2
für uns.
Brett
8: Boris Kaiser, unser Mann für alle Fälle,
tat sich sehr schwer gegen den Ersatzmann der Kranenburger, Wenten.
Erst, als sich Boris zu einem Opfer entschloß, kam Bewegung ins
Spiel. Er zog dann wieder zurück. In der Zeitnotphase konnte er
aber einen Freibauern herausspielen, was ihm zum Sieg schließlich
genügte. Wenn man haushoher Favorit ist, ist es eben nicht
gerade leichter. 4 - 2.
Brett
6: Artur Henzel gegen Hottgenroth. Artur spielte als
Weißer seine Lieblingseröffnung mit 2. g4, 3. g5, bekam
Entwicklungsvorsprung gegen einen Bauern. Seine Kondition reichte
nicht über die volle Distanz, da er neben seinem Gipsfuß
auch noch eine Bronchitis mit sich herumtragen mußte. Sein
Gegner schaffte es, einen Freibauern nach vorne zu bringen, den Artur
nicht mehr stoppen konnte. 4 - 3. Nach 4½ Std.
Brett
3: Erich Hilgers benötigte nun nur noch ein Remis
für den Mannschaftssieg. Jeder bot im laufe der Partie einmal
Remis, was jeweils abgelehnt wurde. Am Schluß blieben
tatsächlich nur noch die Könige übrig. Nach knapp 6
Stunden war der erste Sieg unter Dach und Fach. 4½ - 3½
.
Eine
geschlossene Mannschaftsleistung brachte die ersten Siegpunkte bei
der neuen 3-Punkte-Regel im Bezirk.
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