|
|
|
|
Springer II - Heinsberg II 5½ : 2½
|
| |
| 26.09.99 |
| |
|
Beide Mannschaften treten heute nur mit 7 Spielern an. Für Brett 3, Erich Hilgers, konnte kein Ersatz beschafft werden. Bei den Schachfreunden aus Heinsberg blieb Brett 4 frei. Somit stand es schon vor Beginn des Kampfes 1 - 1.
- Brett 3: Erich Hilgers gegen Thönnissen. 0 - 1 kl
-
- Brett 4:Lutz Frantzen gegen von der Loo 1 - 0 kl. Stand: 1 - 1.
-
- Brett 1: Wegener - Podschun 0 : 1
-
Bernd Podschun stand als Schwarzer gegen Wegener nach einer eigentümlichen Behandlung der sizilianischen Verteidigung ziemlich unter Beschuß. Seine passive Stellung konnte er jedoch zu Beginn des Mittelspiels etwas verbessern. Durch sein Damentauschangebot kam Bernd zum Gegenspiel und trieb seinen Freibauern voran. Weiß mußte den Rückzug antreten, schließlich nach dem 28. Zug und 3½ Stunden die Waffen strecken. 2 - 1.
- Brett 5: Königs - Salamone 0 : 1
-
Giuseppe Salamone spielte mit Schwarz gegen Paul Königs ziemlich offensiv, machte nach langer Rochade mächtig Druck auf den weißen Königsflügel, opferte eine Figur gegen 2 Bauern und schob seinen Gegner schön zusammen. Der beschleunigte noch den Gewinn für Giuseppe, indem er seinen König direkt in den Abzug stellte. Giuseppe fackelte nicht lange, erhöhte im 35. Zug nach 3¾ Stunden auf 3 - 1 für uns.
- Brett 8: Külkens - Gerads 0 : 1
-
Uli Külkens mit weiß gegen R. Gerads. Ein Remisangebot seines Gegners im 15. Zug lehnte Uli nach Absprache mit dem Mannschaftsführer ab, spielte gut weiter. Dann kam Ulis «Krankheit» wieder durch, hatte für 15 Züge noch 3 Minuten (!!!). Seinen anfänglich gut vorgetragenen Angriff auf die schwarze Königsstellung verpatzte er in Zeitnot, verlor noch eine Figur, gab im 38. Zug auf. Nach vier Stunden also nur noch 3 - 2
- Brett 6: Henzel - Gerads 1 : 0
-
Artur Henzel gegen W. Gerads. Artur spielte mit Weiß wieder seine Lieblingseröffnung d4, g4. Im 14. Zug opferte Artur einen Bauern gegen den feindlichen Angriff und plazierte einen Bauern auf f7 (!), machte dabei einen schwarzenTurm praktisch unschädlich. Schwarz konnte sich aber wieder ins Spiel bringen. Jetzt hieß es Hopp oder Top. Beide gerieten in Zeitnot. Artur übersah sogar einen Einzüger im 34. Zug, den er aber im 36. doch vollendete. Für die Zuschauer herzinfarktgefährlich. 4 - 2 nach 4 Std.
- Brett 7: Wilms - Lautenbach 0 : 1
-
Walter Lautenbach mit den schwarzen Steinen gegen Wilms. Zu Beginn des Mittelspiels hatte Walter tatsächlich seine beiden Springer am Rand plaziert. Dazu kam noch eine gewisse Unterentwicklung. Nach gegenläufiger Rochade blies Weiß auf dem Königsflügel zum Angriff, opferte eine Figur und drohte mit all seinen Schwerfiguren, übersah jedoch in Zeitnot den Gewinnzug. Walter rettete seine Partie im wahrsten Sinne des Wortes über die Zeit, denn die Platte seines Gegners fiel im 35. Zug. 5 - 2.
- Brett 2: Kalkmann - Bockhorn ½ : ½
-
Hans Kalkmann mit Weiß gegen Bockhorn. Eine kompakte, geschlossene Stellung auf beiden Seiten. Das Remisangebot von Schwarz im 24. Zug war nur konsequent. Da zu diesem Zeitpunkt der Kampf noch offen war, spielte Hans weiter. Alle Bauern blieben auf dem Brett. Keiner ging ein Risiko ein. Nach dem 5 - 2 für uns einigte man sich schnell auf Remis. 5½ - 2½
Trotz des deutlichen Ergebnisses lange Zeit ein sehr spannender Kampf. Als beobachtender "kampfloser Zuschauer" manchmal hochdramatisch. Fast wie beim Fußball. Es sollte keiner sagen, Schach sei nicht spannend. Zwei Spiele, zwei Siege.
|
| |
| Lutz Frantzen |
|