Tornado Hochneukirch I - Springer II 3 : 5
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Tornado Hochneukirch I - Springer II 3 : 5
 
5.12.99
 
Heute konnten wir erstmals in dieser Saison komplett antreten. Unser Gegner mußte jedoch Brett 1 freilassen, so daß wir sofort den ersten Punkt kampflos erhielten.

Brett 1
Bernd Podschun gegen Dzafic, kampflos 0 - 1

Brett 7
Walter Lautenbach spielte mit Weiß gegen Münch. Von Beginn an entwickelte sich eine recht offene Stellung und Walter konnte schnell Druck auf den gegnerischen Königsflügel ausüben, gewann schließlich einen Bauern, sowie eine Figur. Im 28. Zug setzte er seinen Gegner matt. Nach 2½ Stunden 0 - 2.

Brett 3
Erich Hilgers gegen Bohlmann. Nach 23 Zügen kam es bei dieser Partie schon zu einem Turmendspiel mit je 6 Bauern. Erich verlor nach und nach an Boden, verlor einen Bauern. Nach 40 Zügen und 3 Stunden mußte er die Waffen strecken. 1 - 2.

Brett 6
Artur Henzel gegen Schmitz. Artur opferte in der Eröffnung gemäß Theorie einen Bauern, hatte Stellungsvorteil und Angriff, den er immer mehr forcieren konnte. Nach Qualitätsgewinn und noch größerem Druck gab der Weiße auf. Nach 3½ Std. 1 - 3.

Brett 8
Uli Külkens gegen Drossart. Im 15. Zug konnte Uli eine Figur gegen 2 Bauern gewinnen, holte sich die Bauern wieder und machte Dampf auf die weiße Stellung. Schwarz konnte im 44. Zug nach 4 Stunden nur noch den Löffel abgeben. 1 - 4.

Wer nun dachte, der Kampf wäre jetzt schnell vorbei, der hat sich getäuscht, denn die Entscheidung fiel erst nach gut 6 Stunden.

Brett 5
Giuseppe Salamone mit Weiß gegen Gogeik. In der Eröffnung konnte Giuseppe zwar einen Bauern gewinnen, doch ging dies leider auf Kosten eines stark unterentwickelten Königsflügels. Bis zum 14. Zug wurde hier nicht einmal ein Bauer bewegt! Konsequenz war, der Druck des Schwarzen wurde stärker, ein Tempoverlust jagte den nächsten. Nach einem Figurenverlust kämpfte er noch tapfer weiter, doch sein Gegner patzte nicht, schaukelte die Partie nach Hause. Nach 5 Stunden und 58 Zügen 2 - 4.

Brett 4
Lutz Frantzen, mit Schwarz gegen Andrzejewski. Nach einer soliden Eröffnung entwickelte sich ein relativ ausgeglichenes Spiel. Weiß kam in Zeitnot, was Lutz allerdings nicht ausnutzen konnte, im Gegenteil, ein Bauer ging flöten. Das Turmendspiel konnte Lutz aber trotz des Minderbauern zu einem Remis retten. Nach 6 Stunden endlich der Mannschaftssieg, 2½ - 4½

Brett 2
Hans Kalkmann spielte mit Schwarz gegen Zimmermann. Bei Hans entwickelte sich eine sehr verflochtene Stellung, bei der erst im 34. Zug der erste Bauer fiel. Hans reichte ja ein Remis gegen den fast 300 DWZ-besseren Gegner. Zum Schluß waren noch je 7 Bauern und je ein weißfeldriger Läufer übrig. Hans hatte alle Bauern auf weißen, sein Gegner alle auf schwarzen Feldern. Zum Schluß fehlten noch 6 Züge, dann wäre die Partie aufgrund der 50-Züge-Regelung ohnehin Remis gewesen. Nach 6:15 Std. und 102 Zügen stand das Endergebnis fest: 3 - 5 für uns.
 
Lutz Frantzen