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Springer II - Kevelaer I 3 : 5
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| 3.04.2000 |
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St. Tönis hatte noch zwei Kämpfe nachzuspielen, der erste
war heute. Wir traten, ebenso wie unser Gäste aus Kevelaer
komplett an. Nur Walters Gegner kam 10 Minuten später.
Gegen unseren heutigen Gegner ist es seither immer sehr
knapp zugegangen, was man auch am gleichen Tabellenplatz
ausmachen kann. Auf- und Abstiegsschancen lagen lediglich
im theoretischen Bereich. So konnte der Kampf auf beiden
Seiten unverkrampft angegangen werden. Im Einzelnen:
- Brett 2
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Hans Kalkmann mit Weiß gegen Moll. Nach solider Eröffnung
mit f4 und positionell gutem Aufbau beider Seiten kam es
nach 20 Zügen zum großen Abtausch. Es blieben lediglich
ungleiche Läufer bei gleicher Bauernanzahl übrig. Nach
25 Zügen und gut zwei Stunden einigte man sich schnell
auf Remis. ½ - ½.
- Brett 3
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Erich Hilgers mit Schwarz gegen Holtappels. Ohne Stellungsvorteil für die ein oder andere Seite bot Erichs Gegner nach 22 Zügen und knapp 3 Stunden Remis an, was Erich auch annahm. Es gab zwar einige von uns, die einen leichten Vorteil für Schwarz, sahen, aber das hätte auch bewiesen werden müssen. 1 - 1
- Brett 4
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Lutz Frantzen mit Weiß gegen Maubach. Bereits im 6. Zug erfolgte Damentausch. Nach 30 Zügen blieben noch gleichfeldrige Läufer, Turm und 4 Bauern übrig. Maubach bot Remis. Kurze Zeit nach Erich stand es somit 1½ - 1½.
- Brett 6
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Artur Henzel mit Weiß gegen Meis. Nach einer wilden Eröffnung bot Meis Artur Remis an. Da es insgesamt etwas schlechter um uns stand, spielte Artur weiter, verlor dann einen Bauern und kam unter Zeitdruck. Ein Verlust der Qualität und eine erheblich schlechtere Stellung brachte Kevelaer nach 3¾ Std. mit 1½ - 2½ in Führung.
- Brett 7
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Walter Lautenbach mit den schwarzen Steinen gegen Hölting. Walter geriet zwar ein wenig in Bedrängnis, konnte aber einen Bauern gewinnen. Im weiteren Verlauf scheiterte der weiße Angriff und Schwarz gewann schließlich drei Bauern. Diesen materiellen Vorteil schaukelte Walter dann auch über die Ziellinie. Nach 52 Zügen und 4½ Stunden hatten wir wieder ausgeglichen 2½ - 2½.
- Brett 8
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Uli Külkens mit weiß gegen Esters. Lange Zeit war in dieser Partie das Brett voll. Erst ab dem 30. Zug kam es zum großen Abtausch der Schwerfiguren. Schließlich blieben beiden noch 7 Bauern und ein Springer. Eigentlich totremis. Da Brett 1 und 5 aber nicht so sonderlich standen, öffnete Uli seine Stellung, verlor schnell einen Bauern, verrechnete sich am Schluß und mußte schließlich nach 5¼ Stunden und 56 Zügen das Handtuch werfen 2½ - 3½.
- Brett 1
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Bernd Podschun stand als Schwarzer gegen Vonk lange Zeit gedrängt hinten drin. Sein Gegner hatte in dieser Saison auch schon eine 100%-Ausbeute geleistet. Dies spornte Bernd aber eher an, hatte die Chance zum Dauerschach. Im Endspiel kam es dann zu einer interessanten Aufgabe: Weiß hatte 5 verbundene Bauern und einen Läufer, Bernd zwei Bauern und zwei Springer. Hochinteressant auf beiden Seiten. Bernd hielt das Remis nach 57 Zügen und 5½ Std. 3 - 4.
- Brett 5
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Giuseppe Salamone spielte mit Schwarz gegen Tuinenburg, auch einer mit 100% in dieser Saison, immer mit offensivem Drang nach vorne. Optisch klare Vorteile für Weiß, doch Giuseppe parierte in bekannter Terriermanier jeden Angriff, kam sogar zu einem vielversprechenden Konter, der aber leider nicht zum Ziel führte. Weiß sollte nun seine weiße Weste behalten, denn Giuseppe gab nach 69 Zügen und 6 Std. auf 3 - 5.
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| Lutz Frantzen |
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