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Nettetal - Springer II 2 : 6
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| 16.04.2000 |
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Unsere Gastgeber spielten heute mit 4 Ersatzspielern, wir konnten mal wieder komplett antreten. Nach einer halben Stunde waren an den Brettern 1, 5 und 7 bereits die Damen getauscht.
- Brett 7:
- Walter Lautenbach spielte mit Weiß gegen Clemens. Schnell war hier das Brett leer. Im laufe der Partie konnte Walter einen Bauern und gewinnen, später sogar noch den zweiten. Schwarz forcierte durch seinen Figurentausch den weißen Siegeszug. 32 Züge waren nach 2½ Std. gespielt, als wir mit 0 - 1 in Führung gingen.
- Brett 4:
- Lutz Frantzen mit Schwarz gegen Stephan. Weiß eröffnete auf Sizilianisch sehr offensiv, machte Druck auf den Königsflügel. Das kostete allerdings Zeit. Lutz gab später einen Bauern, bekam dafür erhebliches Gegenspiel. Weiß bot im 27. Zug Remis, hatte aber nur noch 2 Minuten auf seiner Uhr. Lutz räumte nun die weiße Stellung auf, hatte, als des Gegners Platte im 37. Zug fiel im Damenendspiel 4 Bauern Vorsprung. 0 - 2.
Jetzt waren vier Stunden gespielt und die Ereignisse überschlugen sich.
- Brett 2:
- Hans Kalkmann spielte mit Schwarz gegen Hoedemaeckers. Im Mittelspiel wurden alle Schwerfiguren getauscht. Es kam zum Endspiel mit 7 Bauern, Hans mit Springer, Weiß mit Läufer. Weiß zog trotz seiner Zeitnot fehlerlos, konnte in der entscheidenden Phase das nötige Tempo gewinnen und damit auch die Partie. Nach 49 Zügen gab Hans auf. 1 - 2.
- Brett 1:
- Bernd Podschun gegen Gorißen mit Weiß. Bernd hatte von letztem Sonntag noch etwas gut zu machen, begann sehr druckvoll, ärgerte sein Gegenüber mit einem weißen Bauern auf e7. Auch hier kam Schwarz in Zeitbedrängnis. Bernd setzte konzentriert fort, hatte zum Schluß Turm gegen zwei Bauern. Sieg im 40. Zug. 1 - 3.
- Brett 5:
- Giuseppe Salamone mit Weiß gegen Blech. Nach dem frühen Damentausch ging es in dieser Partie um positionelle Vorteile, die sich Giuseppe im laufe der Partie sichern konnte. Schwarz bot bereits im 5. Zug Remis. Auch hier kam der Gegner in Zeitnot. Weiß erzielte aber die bessere Stellung, die er aber nicht mehr ausnutzen mußte, da im 34. Zug die Platte von Blech fiel. 1 - 4.
- Brett 8:
- Uli Külkens gegen Thieme. Uli als Schwarzer konnte zwar einen Bauern gewinnen, mußte ihn später wieder zurückgeben. Im Endspiel mit 5 Bauern und Springer gegen Läufer bot Uli im 40. Zug ob des Spielstandes Remis, das Thieme auch annahm. Übrigens die einzige Partie, in der wir zeitmäßig hinten lagen. 1½ - 4½.
- Brett 3:
- Erich Hilgers gegen Wiemes. Mit Weiß stand Erich zunächst etwas passiv, konnte dennoch einen Bauern gewinnen. Im Mittelspiel versuchte er, seinen Freibauern nach vorne zu bringen und Druck aufzubauen. Bedingt durch unsere Führung einigten sich die Beiden auch auf Remis im 41. Zug. 2 - 5.
- Brett 6:
- Artur Henzel gegen Post. Artur hatte es mit Schwarz diesmal mit einem abgelehntem Wolgagambit zu tun. Alle Figuren hielten sich lange auf dem Brett. Im Endspiel hatte er Läufer gegen zwei Bauern und die Türme, was ihm schließlich zum Sieg reichte. Um 14.30 Uhr war der 2 - 6 -Sieg unter Dach und Fach. Wir konnten bei sonnigem Wetter den Heimweg antreten.
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| Lutz Frantzen |
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