Springer III - Turm Krefeld VI
Springer St. Tönis

Startseite
Termine
Berichte
Chronik
Mannschaften
Turniere
Training
DWZ
Info
Statistik
Presse
Suchen
Download
Links
Site Map
E - Mail
Impressum

gratis Counter by GOWEB
 
Springer III - Turm Krefeld VI
 
8.10.2000
 
Am Sonntag, 8. Oktober 2000 (Herbstferien in NRW; vielleicht sollte man bei der Terminplanung die Kalender etwas genauer anschauen!), trat die stark dezimierte 3. Mannschaft zu Hause gegen Turm Krefeld VI an.

Es fehlten Uli Stendahl, Heinrich Kusel und Helmut Smeets. Hendrik Rungelrath verschob den Dänemark-Urlaub um einen Tag - Glück für uns! Lediglich Sascha Aretz war als Ersatzspieler zu bekommen. Doch nun die Einzelheiten:

Uli Stendahl gegen Holzapfel, Heinrich Kusel gegen Böttcher - kampflos - 0:2.

Nach diesem motivierenden Beginn spielte Hendrik Rungelrath eine souveräne Partie, selbst psychologische Tricks (Zitat Hendrik: "Warum spielt der nicht weiter? Wo ist der denn wieder?" Tipp: "Nicht nervös machen lassen von Spaziergängern. Dies ist ein sicheres Zeichen, dass Du besser stehst.") von Selbach halfen nichts. Nach 67 Minuten hieß der verdiente Sieger: Hendrik Rungelrath - 1:2.

Fast 15 Minuten wartete Ruppert Schellkes auf Herrn Krüger. Leichte Hoffnung auf einen kampflosen Sieg für uns - doch dann musste gespielt werden. Der Rückstand bewirkte bei Ruppert gute Kombinationsideen, so dass nach 68 Minuten der Spielstand 2:2 war.

Die nächsten Partien dauerten etwas länger. Bernd Magen spielte seine "geliebte" Alapin-Variante gegen Koslowski. Im Eröffnungsteil konnte der Gegner noch mithalten, um dann zum Ende des Mittelspiels eine Abtauschvariante falsch einzuschätzen. Nach wenigen verzweifelten Verteidigungszügen gab er nach 148 Minuten auf - 3:2.

Für Helmut Smeets spielte Sascha Aretz gegen Brink. Noch sind die Schuhe vom Helmut für Sascha zu groß. Um es kurz zu machen, nach 155 Minuten stand es 3:3.

Jürgen Cablitz gegen Dammer. Hier waren Nerven erforderlich. Sehr lange merkte man Jürgen auch nichts an. Er spielte recht souverän. Übersah zwar den ein oder anderen Bauerngewinn, entging aber geschickt einer Remisschaukel. Es stand nach 180 Minuten 4:3 für uns!!!

Nun war Thomas Samek an Brett 1 gefordert. Ein Remis genügte zum Sieg, selbst ein Verlust hätte Mannschaftsremis bedeutet - nach der schlechten Ausgangslage ein tolles Ergebnis. Wie wir Thomas kennen spielte er vier Stunden in aller Ruhe und Ausgeglichenheit. Kurz vor dem 40. Zug - und der Zeitkontrolle - unterlief ihm gegen Plückers ein normalerweise fataler Fehler: Er stellte gleich zwei Bauern ein. Die Züge 41 bis 54 sind sehr wahrscheinlich an Dramatik nicht zu überbieten. In den 14 Zügen wurde eine dreimalige Stellungswiederholung erzielt. Einerseits bedeutete dies nach 315 Minuten Remis für Thomas, andererseits den unerwarteten Sieg für die Mannschaft - 4½: 3½ !!!

 
Bernd Magen