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Der Bezirk Mitte. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2001. Die Springer III ist mit ihren "Glorreichen Sieben" unterwegs um neue Spiele zu erforschen, neue Mannschaften kennenzulernen ... So oder so ähnlich beginnen moderne Märchen.
Zurück in die Realität, Teil I: Dank eines unverständlichen Rücktritts (Thomas Samek) wurde die III. Mannschaft um ihre guten Chancen gebracht. Neben diesem Totalverlust mussten wir noch Uli Stendahl ersetzen, der verständlicherweise einen runden Geburtstag im Kreise der Familie feiern wollte.
Zurück zur Realität, Teil II: Dank zweier Ersatzspieler, Helmut Koslowski und Günther Stammes, waren die "Glorreichen Sieben" zahlenmäßig komplett.
Am 14. Januar gewann L. Külpmann gegen Thomas Samek (s. o.) kampflos, 1 : 0.
Bereits nach 1 Std. 47 Min. hatte Jürgen Cablitz, an Brett 2 spielend, mit einer sehenswerten Kombination ausgeglichen, 1 : 1.
Die übrigen sechs Partien verliefen zunächst recht ordentlich. Helmut Koslowski konnte sich einen kleinen Vorteil herausarbeiten, Günther Stammes hielt gut mit, Heinrich Kusel und Helmut Smeets spielten sicher auf Sieg, der Mannschaftsführer wartete in aller Ruhe ab und Hendrik Rungelrath zeigte einige schöne Kombinationen.
Nach ca. zwei Stunden verrechnete sich Hendrik leider und musste im Verlauf der nächsten 35 Minuten aufgeben, 2 : 1. Auch wenn Niederlagen schmerzen - sie gehören zum Spiel dazu und können als Anreiz dienen, es das nächste Mal besser zu machen.
Kurz darauf verlor auch Günther Stammes. Nach mehreren erfolgreichen Abtauschaktionen unterlief ihm zum Ende des Mittelspiels eine Fehleinschätzung, er stellte eine ganze Figur ein, daher 3 : 1.
Helmut Smeets spielte gegen Theveßen von Anfang an offensiv. Rasch hatte er die Rochadestellung aufgebrochen und tauschte dann solange alles ab, bis er zwei verbundene Bauern übrig hatte. Sein Gegner gab auf, 3 : 2.
In aussichtsreicher Stellung spielte Helmut Koslowski im Endspiel etwas unüberlegt, 4 : 2.
Nun lag es an Heinrich Kusel und Bernd Magen. Heinrich hatte seinen Rochadeangriff nicht so erfolgreich wie Helmut Smeets abschließen können. Hier war nur noch ein Remis möglich. Der Mannschaftsführer hätte nach 1,5 bis 2 Stunden seine Partie wohl gewonnen. Da dies am Mannschaftsverlust nichts geändert hätte, einigte man sich auf zwei Remis.
Damit gewann die II. Mannschaft von SF Süchteln 1938 e.V. mit 5 : 3.
Ausblick: Für die letzten fünf Spiele der Saison 2000/2001 ist der III. Mannschaft der Spieler vom Brett 1 - nochmals vielen Dank für den grandiosen Vereinsaustritt - abhanden gekommen. Somit sind wir nun tatsächlich die "Glorreichen Sieben". Wollen wir hoffen, dass stets alle spielen können. Dann müsste wieder ein Sieg möglich sein. Schau'n wir mal ...
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