Springer III - Schiefbahn II 6½:1½
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Springer III - Schiefbahn II 6½:1½
 
4.02.2001
 
Zehn Tage vor Valentin trafen die "Glorreichen Sieben" auf eine geschwächte II. Mannschaft von Schiefbahn. Einerseits konnten die Schiefbahner ihre Ausfälle durch Ersatzspieler ausgleichen, andererseits traten sie nicht in Bestbesetzung auf. Diese Situation ist für uns nicht unbekannt. Kommen wir zu den einzelnen Partien:

An Brett 1 Samek gegen Mangels - 0 : 1 für Schiefbahn. Kommentar überflüssig!

Unser Jüngster sorgte bereits nach 80 Minuten für den Ausgleich - 1 : 1. Rungelrath gegen Massa (einer der Ersatzspieler); schöne Kombinationen, souverän vorgetragener Angriff, der rasch zum Erfolg führte. Eine Analyse der Partie wird dennoch einige Schwächen, die der Gegner nicht nutzte, aufzeigen. Letztendlich zählt aber nur der Sieg. Weiter so Hendrik.

Nun ging es Schlag auf Schlag. Bereits 55 Minuten später gewann Stendahl gegen Reichel und nach weiteren 5 Minuten trennten sich Kusel und Roidl Remis - 2 ½ : 1 ½.

Um 12:55 Uhr gab sich der Mannschaftsführer von Schiefbahn, Vockensperger, geschlagen. Helmut Smeets brachte sicher den nächsten Punkt nach Hause - 3 ½ : 1 ½.

Nach drei Stunden gab Erbs auf. Rupert Schellkes, auch von dieser Stelle nochmals ein aufrichtiges Beileid, spielte eine sehenswerte Partie und gewann verdient - 4 ½ : 1 ½.

Jetzt waren nur noch Brett 3, Cablitz gegen Hübel, und Brett 7, Magen gegen Nguyen, mit ihren Partien beschäftigt. Jürgen spielte seine ganze Routine aus und gewann - 5 ½ : 1 ½. Es war fast immer interessant, Jürgens Partie anzusehen.

Wie so oft war der Mannschaftsführer der Letzte. Magen gegen Nguyen, halber Robatsch gegen Larsens Eröffnung, langes abtasten, Zeit nutzen (andere Partien beobachten!), wenig abtauschen - halt wie man es gewohnt ist. Nach einigen Tauschaktionen hatte Magen einen Läufer mehr, den er mit f7-f5 prompt so blockierte, daß dieser elf Züge lang außer Gefecht war. Gott sei Dank konnte Nguyen diesen Fehler nicht ausnutzen. Nach einem "Pausenzug", f5-f4, übersah der Gegner den nun freigewordenen Läufer und stellte seinen letzten Turm auf das vergiftete Feld d7. Nach Lg4xTd7 gab er auf - 6 ½ : 1 ½. So hat dieser Spieltag nur einen Schönheitsfehler: Heinrich mußte den Kavalier alter Schule spielen und der gegnerischen Mannschaft ein Remis gönnen. Ansonsten hätten sieben Spie-ler am siebten Spieltag sieben Punkte geholt. Da der Mannschaftsführer am 18.3.01 in Rybnik/PL weilt, wünscht er von dieser Stelle aus alles Gute für den Kampf gegen Grefrath II. Verstärkt Euch so, daß Ihr am achten Spieltag ...

 
Bernd Magen