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Bereits nach einer Stunde führten bereits die St. Töniser mit 1 : 0. Schellkes bekam seine "Eröffnung" und ließ der Krefelder Mannschaftsführerin keine Chancen. Kurz danach zeigten sich jedoch bei den St. Tönisern die ersten Warnzeichen! Rungelrath hatte direkt nach der Eröffnung bereits einen starken Mittelbauer verloren. Die Partie wurde nach knapp drei Stunden aufgegeben.
Magen baute seine Betonstellung mit 7 - 8 Bauerneinheiten auf. Die "Eingangstür" in die feindliche Stellung war die a Linie. Aufgrund eines falschen Zuges (Versehen) erreichte der Krefelder sofortige Gewinnstellung. Erst im Turmendspiel konnte die Partie Smeets : Bohr entschieden werden. Schwarz entwickelte sich prächtig und sein Turm sprühte voller Aktivitäten.
Eine weitere Partie (Roeder : Kusel) erinnerte den St. Töniser Mannschaftsführer an ein Problemschach. Der weiße König wurde nach Opferung eines Turmes gegen einen Springer und Bauern durch schwarze Damenschachangebote in die vorderste Front getrieben. Aufgrund einer Unachtsamkeit der Krefelderin konnte Schwarz sogar noch mattsetzen!!
Erst die Verwicklungen in den letzten zehn Minuten brachten den St. Töniser Külkens auf die Gewinnerstraße. Es war eine Partie mit sehr viel Nervenstärke. Nach Abwendung eines Dauerschachs konnte Külkens den Mannschaftskampf mit 3 : 3 ausgleichen.
Am Spitzenbrett verteilte Krauhausen den Druck im Zentrum und auch am Damenflügel. Schwarz konnte sich lediglich passiv verhalten. Die Türme erreichten schließlich über die dritte Reihe Angriffsformationen gegen den schwarzen Köngisflügel. Der Druck am Königsflügel war sehr stark. Zwecks Königsrettung mußte Schwarz zwei Leichtfiguren aufgeben. Doch trotz erwarteter Aufgabe des Spielers durch das vorhandene Fachpublikum spielte der Krefelder noch eine gute Stunde bis zum letzten Mattzug weiter?
Den Mannschaftssieg vollendete Stendahl nach einem über sechsstündigen Kampf gegen Baldeau. Nach gutem Eröffnungsbeginn konnte Schwarz im Mittelspiel einen Bauern gewinnen und ihn bis zum Turmendspiel halten. Hier zeigte sich jedoch erst die Zähigkeit des St. Tönisers. Nach zweistündiger Endspielbehandlung konnte er nach Abtausch des Turmes (wegen Matt erzwungen) das Bauernendspiel zwar gewinnen, remisierte die Partie jedoch wegen sportlicher Fairness gegenüber dem Türmer Spieler.
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