Springer III - Schiefbahn II 3½:4½
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Springer III - Schiefbahn II 3½:4½
 
21.10.2001
 

Springer III   Schiefbahn II  
Krauhausen  -  Mangels (1608) 0 : 1
Külkens  -  Hübel (1491) 1 : 0
Stendahl  -  Krausse (1531) 0 : 1
Kusel  -  Reichel (1490) ½:½
Magen  -  Vockensperger (1376) 1 : 0
Schellkes  -  Wagner (1382) 0 : 1
Rungelrath, Hendrik  -  Erbs (1657) 0 : 1
Rungelrath, Heinrich  -  Klother (1444) 1 : 0
      3½ : 4½

Erst die Mattsetzung im letzten Spiel durch den Schiefbahner Mangels am Spitzenbrett gegen Krauhausen vollendete den Schiefbahner Sieg. Krauhausen hatte bereits zwei Mehrbauern und stand bereits mit einem Bauernpaar auf der zweiten und dritten Reihe von Weiß. Unnötig eroberte er danach den h Bauern und öffnete die siegbringenden Straßen für die gegnerischen Türme. Bis dahin herrschte an allen Brettern ein sehr schwerer, aber fairer Wettkampf. Schellkes opferte frühzeitig „seinen Bauern“ und absolvierte anschließend ein Blitzspiel gegen seinen Gegner. Nach knapp einer Stunde führte der Gastverein bereits mit 1 : 0.

Den Ausgleich stellte Rungelrath sen wieder her! Das bessere weiße Spiel seiner Leichtfiguren waren für den Gegner nicht durchschaubar. Hendrik Rungelrath bekam bereits in der Eröffnung als Schwarzer schwere Probleme. Der Damenausflug in das feindliche Hinterland endete für den eigenen König tödlich. Bernd Magen hatte erneut seine Bauernkonstruktion. Sieben festgefahrene Bauern und nur eine offene g Linie. Zusätzlich ein Läuferpaar und der feindliche König im Zentrum!! Die weiße Aufgabe erfolgte bereits nach wenigen Zügen.

Beim Spiel Krause gegen Stendahl aktivierte der Schiefbahner direkt nach der Eröffnung (Blackmar Diemer Gambit) seinen Königsangriff. Die Aufgabe des St. Tönisers erfolgte nach rund zweieinhalb Stunden. Beim zweiten Spitzenkampf Külkens : Hübel gestaltete sich der Kampf eindeutig um das Zentralfeld d5. Weiß hatte bereits nach der Eröffnung das bessere Spiel. Auch war der einzige schwarze Läufer als Ausputscher hinter den eigenen Bauern passiviert. Nach einer weißen Kombination mit der Drohung eines Grundlinienmattes wickelte Weiß in ein reines Bauernendspiel mit einem Mehrbauern ab. Die weitere Abwicklung zum Sieg gestaltete sich nun im technischen Bereich nach der Formel: Festlegung der schwarzen Königsbauern und Erzwingung der 0pposition auf dem Damenflügel!

Das einzige Remis erfolgte nach vier Stunden im Wettkampf Kusel gegen Reichel. Der St. Töniser hatte überwiegend eine bessere Bauernstellung. Zusätzlich einen sehr aktiven Springer gegen einen lahmen Läufer. Doch bei den anschließenden „Bauernkämpfen“ wurde der Läufer immer stärker und hatte letztendlich den Springer auf b2 gefangen.Glücklichweise wurde die Partie nach wenigen Zügen mit Remis vollendet. Bei jeweils zwei verbliebenden Bauern rechneten die Mannschaftsführer mit einer Damenumwandlung auf jeder Seite.

(Druckversion )

 
Ulrich Külkens