Nach diesem Sieg ist die III. Mannschaft klarer Aufsteigerfavorit der A Klasse, Gruppe Mitte. Die III. Mannschaft hatte die II. Mannschaft der SG Krefeld sicher im Griff und konnte verdient den Siegpunkt einfahren.
Schellkes baute diesmal als Schwarzer eine sichere Stellung auf. Das Remisangebot des Gegners wurde sofort angenommen. Bernd Magen hatte eine schwierige, wenn nicht verlorene Stellung, als der Gegner sehr unerklärliche Züge durchführte und ein sofortiges Matt erfolgte. Glück gehabt.
Nach einem weiteren Sieg von Smeets und einem Remis von Stendahl führten die St. Töniser bereits mit 3 : 1 Brettpunkten. Smeets hatte als Schwarzer eine gute Verteidigungsstrategie entworfen. Nach Gewinn einer Leichtfigur war der Siegpunkt sehr schnell eingefahren.
In der Partie Stendahl gegen Froes wurde von dem St. Töniser sehr frühzeitig ein Bauer geopfert. Schwarz klammerte sich verzweifelt an den Mehrbauern. Nach Vollendung der weißen Eröffnung drohte die Rückgewinnung. Der Krefelder bot anschließend sofort die Punkteteilung an.
In der Partie Leimkühler gegen Külkens erfolgte bereits während der Eröffnungsphase ein sehr harter Kampf auf der g und h Linie. Külkens spielte die Sweschnikow Variante der Sizilianischen Partie. Nach der Eroberung von zwei Bauern und Qualitätsgewinn konnte der Krefelder zwar Damenverlust vermeiden, jedoch ein Matt auf e2 oder c2 nicht mehr verhindern.
Die Niederlage von Hendrik Rungelrath ließ jedoch noch einmal Spannung aufkommen. Hendrik hatte seine Partie erhalten und alle sahen bereits gute Gewinnaussichten. Schwarz nutzte jedoch die wenigen Möglichkeiten und bei den vielen Doppelturmzügen hatte Hendrik wahrscheinlich die Übersicht verloren und eine Mattsetzung des eigenen Königs übersehen.
Den Siegpunkt für St. Tönis besorgte das Spitzenbrett Günter Krauhausen. Krauhausen hatte bereits als Weißer den Gegner frühzeitig zusammengeschoben. Der Gewinn war danach nur noch eine Frage der Zeit.
Pech hatte Helmut Koslowski. Eröffnung gut, Mittelspiel noch besser! Das Endspiel war jedoch an diesem Tag nicht die Stärke des St. Tönisers. Die kleinen Fehlerchen ließen der Krefelderin Huber genügend Zeit und Raum ihren Gewinnplan durchzusetzen.
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