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| Springer III | | Meerbusch II | |
| Krauhausen (1862) | - | Henschel (1555) | 1 : 0 | | Külkens (1727) | - | Thieme (1653) | 1 : 0 | | Stendahl (1606) | - | Kaiser (1603) | 1 : 0 | | Kusel (1540) | - | Lier (1434) | 1 : 0 | | Smeets (1574) | - | Becker (0) | 1 : 0 | | Magen (1581) | - | Krauss (1482) | 1 : 0 | | Schellkes (1585) | - | Falkenberg (0) | 1 : 0 | | Rungelrath (1277) | - | Awan (0) | 1 : 0 | | | | | 8 : 0 |
Bei der III. Garnitur des Schachklubs Springer St. Tönis kam es zu einem nie gefährdeten 8 : 0 Sieg gegen Meerbusch II.
Bereits bei der Mannschaftaufstellung führte die III. Mannschaft nach einem kampflosen Sieg am zweiten Brett. Sieger durch Nichterscheinen des Gegners: Külkens.
Nach zweistündiger Spielzeit zeigte sich die ersten Erfolge an den hinteren Brettern. Schellkes hatte direkt nach der Eröffnung bereits ein Turm/Springerendspiel und wickelte gekonnt in eine klare Gewinnstellung ab. Rungelrath aktivierte seinen Turm über die dritte Reihe und sorgte anschließend für starke Unruhe auf dem schwarzen Königsflügel. Den Druck konnte die Meerbuscherin Awan nicht lange standhalten. Bereits im Mittelspiel konnte Bernd Magen in seiner Partie gegen Kraus große Vorteile erreichen. Den Königsangriff konnte er zwar nicht mit Matt vollenden, jedoch standen als Belohnung zwei starke Mittelbauer als Angriffsspitze bereit. In dieser hoffnungslosen Stellung gab der Meerbuscher Kraus - nach Rundblick über seine Stellung - anschließend sofort auf.
Nach vielen Feldschlachten in der Partie Smeets gegen Becker hatte Helmut Smeets ein siegbringendes Endspiel erhalten. Die spätere Fortsetzung des reinen Bauernendspiels ließ für alle Schachexperten lediglich ein Remis erahnen. Doch der Meerbuscher Becker hatte wahrscheinlich noch nicht die Endspielerfahrung und wickelte dieses hundertprozentige Remisendspiel (Weiß: Kc4 und Bauer a5; Schwarz: Kc6 und Bauer a6!) noch zu einer Niederlage ab.
Leichte schwarze Vorteile und Druck auf den d3 Bauern beschäftigten die Spieler Stendahl (St. Tönis) und Kaiser (Meerbusch). Richtig spannend wurde es, als der Meerbuscher Kaiser den Angriff mit Gewinn des schwarzen b Bauern durch seine Dame begann. Danach entwickelte sich ein heftiger Schlagabtausch auf dem Damenflügel. Das angekündigte Matt durch die weiße Dame auf der Grundreihe konnte Schwarz gerade noch durch den Damenrückzug auf g8 vereiteln. Stendahl hatte bei diesem Manöver bereits eine leichte Figur gewonnen. Der Gewinn für den St. Töniser erfolgte als Weiß seine Dame ungeschützt auf d5 stellte.
Krauhausen hatte als Schwarzer leichte Initiativen. Nach Abtausch des schwarzen weißen Läufers konnte Schwarz eine brettbeherrschende Figurenstellung auf allen Flügeln aufbauen. Der schwarze Läufer erweiterte sein Horizont von g7 bis a1. Die Bauern auf dem Damenflügel wurden von Schwarz bereits anvisiert als Weiß durch einen Fehlzug den Gewinn eines 0ffiziers zuließ. Weiß gab danach sofort auf.
Den achten Mannschaftspunkt holte Kusel gegen Lier. Beide spielten ein sehr kampfbetontes Schach. Entgegengesetzte Rochaden und Königsangriff auf beiden Flügeln. Jedoch zeigte sich bereits bei der Vorbereitung, dass Weiß wegen Mehrheit von drei zu eins 0ffizieren nach 0pferung von leichten 0ffizieren ein Mattnetz knüpfen konnte. Der König wurde zwar nicht mattgesetzt, jedoch war diese Mattverhinderung nur durch die Abgabe von sehr viel Holz erreicht worden. Schwarz hatte anschließend keine weiteren Alternativen und gab diese Partie auf.
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