WSB Krefeld II - Springer III 2½ : 5½
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WSB Krefeld II - Springer III 2½ : 5½
 
11.03.2002
 

WSB Krefeld II Springer III 
Gorner (1556)-Krauhausen (1843)0 : 1
Pin (1210)-Külkens (1702)0 : 1
Roukavizyn (1600)-Stendahl (1612)0 : 1
Gubina (1452)-Kusel (1540)1 : 0
Magids (1408)-Magen (1598)1 : 0
Huber (1609)-Schellkes (1623)0 : 1
Babaev (-)-Hendrik Rungelrath (1277)½ : ½
Rabinovych (1320)-Funken (1494)0 : 1
   2½ : 5½

Weiter auf der Erfolgstour ist die III. Mannschaft nach einem 5½ : 2½ Sieg gegen die II. Mannschaft des WSB Krefeld.

Es war ein sehr schwerer Kampf. Beide Mannschaften wollten unbedingt diesen Mannschaftskampf gewinnen. Sieben Siege und ein glückliches Remis zeigten den Kampfgeist bei diesem Wettkampf. Selbst dieses Remis hätte eigentlich eine Niederlage für den Hendrik Rungelrath bedeuten können! Der Krefelder verteidigte intensiv seinen Damenflügel und hatte bereits nach knapp 2 ½ Stunden einen leichten 0ffizier mehr. Hendrik zeigte jetzt Kampfgeist und erreichte nach weiteren 1 ½ Stunden in einem reinen Damenendspiel das rettende Remisufer. Matthias Funken bekam sehr frühzeitig Materialvorteil (Turm gegen Springer) und verwertete sicher – trotz Mattdrohungen des Gegners – seine Partie zum Sieg.

Einen sehr schweren Gegner bekam Bernd Magen vorgesetzt. Der Krefelder hatte bisher in seinen Mannschaftskämpfen lediglich ein Remis zugelassen. Bernd konnte die Angriffsformationen auf dem Königsflügel noch standhalten. Nach einem weiteren Angriff im Zentrum brachen sämtliche Schutzwälle. Den Einmarsch des Turmes und des schwarzen Springers brachten den ersten Siegpunkt für die Krefelder.

Den zweiten Siegpunkt besorgte die Krefelderin Frau Grubina gegen Heinrich Kusel. Heinrich hatte nach der Eröffnung bereits einen Mittelbauern verloren. Die Krefelderin besetzte anschließend mit ihren Schwerfiguren die d Linie. Der St. Töniser Kusel versuchte anschließend noch verschiedene Mattangriffe aber die tiefgestaffelte Abwehrfront der Krefelderin ließ ein Mattangriff einfach nicht zu!

Sehr sicher steuerte Ulrich Stendahl auf seinen Sieg zu. Der Gegner wurde bereits in der Eröffnung auf die siebte und achte Reihe zurückgeworfen. Diesen Raumvorteil verdichtete sich nach Aktivierung aller Leicht- und Schwerfiguren zu einem schönen Sieg. Glück hatte Rupert Schellkes gegen den Krefelder Huber. Trotz starken Remisverdacht konnte Schellkes - nach Fehler seines Gegners – noch gewinnen!

In der Partie Pin gegen Külkens lautete das Motto: Der Kampf um das Zentrum! Beide Spieler versuchten bereits sehr frühzeitig mit Figurenwirkung das Zentrum zu beherrschen. Bis vor Beginn der Zeitnotphase erfolgten Umgruppierungsmanövern auf beiden Seiten. Der Versuch des Krefelders, eine Blitzpartie (25 Minuten für die letzten 12 Züge gegenüber 3 Minuten beim Spieler Külkens) zu spielen, wurde jedoch nicht mit einem Sieg belohnt Für Külkens haben sich die jahrelangen Erfahrungen im Blitzen während eines Mannschaftskampfes erneut als positiv herausgestellt!

Den fünften Siegpunkt steuerte Günter Krauhausen bei. Sein Gegner versuchte mit allen Mitteln im Damengambit den c4 Bauern zu halten und fand sich nach Abschluss des Mittelspiels mit einem Bauern weniger und schlechterer Stellung wieder. Günther spielte anschließend seine gesamte Technik aus und gewann nach knapp vierstündigem Kampf.

(Druckversion )

 
Ulrich Külkens