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| Springer III | | St. Hubert II | |
| Krauhausen (1843) | - | Swemers, Katrin (1516) | 1 : 0 | | Külkens (1702) | - | Pins (1464) | 1 : 0 kl | | Stendahl (1612) | - | Frischknecht (1482) | 1 : 0 | | Kusel (1540) | - | Hermann (1407) | 0 : 1 | | Smeets (1556) | - | Krüger (1560) | ½ : ½ | | Schellkes (1623) | - | Kneißl (1279) | ½ : ½ | | Rungelrath, Hendrik (1277) | - | Terhöven (1351) | ½ : ½ | | Koslowski (1474) | - | Klewes (ohne DWZ) | ½ : ½ | | | | | 5 : 3 |
Die III. Garnitur des SC Springer St. Tönis schaffte mit sehr viel Glück und auch mit Schützenhilfe der IV Mannschaft den nicht mehr geglaubten Aufstieg. Entscheidend war
ein hoher Sieg gegen Kempen II und eine nicht sehr hohe Niederlage unserer IV Mannschaft gegen Nettetal II.
Beides wurde erreicht! SC Springer St. Tönis III : St. Hubert II 5 : 3 und Nettetal II gegen SC Springer St. Tönis 6½ : 1½ .
Ein herzliches Dankeschön geht an die IV Mannschaft. Nur ihr ist es zu verdanken, dass
wir von der III Mannschaft weitergekämpft haben! Denn die Spielergebnisse und das Spielgeschehen auf den Brettern war für unsere Dritte sehr launisch und dem niederrheinischen Wetter angepasst.
Es begann bereits bei der Anfahrt. Bereits seit Jahren wurde die bekannte Firma in Mönchengladbach Rheydt bei Mannschaftskämpfen angefahren. Jedoch zeigte sich
selbst der Pförtner über soviel Besuch überrascht. Erst kurz vor 10.00 Uhr wurde das
neue Spiellokal in Mönchengladbach Wickrath bekannt und angefahren.
Eine Frage noch am Rande: Gehen diese neue Spiellokalverlegungen zukünftig nicht Wochen früher??
Das Spielgeschehen begann sehr gut für die III Mannschaft. Külkens gewann kampflos
seine Partie. Krauhausen entwickelte als Schwarzer bereits frühzeitig Initiative und entwickelte sein Druckspiel gegen den weißen zurückgebliebenden e3 Bauern. Nach Entwicklung seiner gesamten Streitmacht konnte Krauhausen nach vier Stunden gewinnen.
Alle anderen Partien waren sehr schwer abzuschätzen und zeigten zum Teil die fehlenden Nerven bei der III. Mannschaft. Koslowski hatte als Weißer kleine Stellungsvorteile. Jedoch wurde das Spiel nach der Öffnung der e und d Linie Remis gegeben. Keine Gewinnchancen besaß Smeets . Nach knapp zweieinhalbstündiger Spielzeit wurde ein leistungsgerechtes Remis gegeben.
Die besten Gewinnchancen hatte Schellkes. Aufgrund guter Mittelspielbehandlung konnte Schellkes einen Mehrbauern in einem Damenendspiel erreichen. Die beiden a und b Bauern hatten Freibauernqualitäten. Plötzlich nach einem falschen Damenzug wurde der eigene e Bauern von der feindlichen Dame geschlagen. Schellkes war danach sofort mit Remis einverstanden.
In der Partie von Heinrich Kusel hieß der Slogan volles Risiko. Beide schenkten sich
nichts. Wegen der besseren Stellung auf dem Königsflügel wickelte Kusel in ein Springer/Läuferendspiel mit sechs Bauern ab. Die anschließende Springerattacke auf dem Damenflügel folgte ohne Wiederkehr des weißen Springers. Nach Verlust seines Springers gab der St. Töniser sofort auf.
Glücksspirale hieß es bei Stendahl. Nach dem weißen Bauernzug g7 konnte Stendahl sofort aufgeben. Der Gegner zog jedoch anders und hatte nach Damentausch seine bessere Stellung und wenig später auch die gesamte Partie verloren.
Rungelrath hatte im späten Mittelspiel evtl. nach Versehen seines Gegners einen leichten 0ffizier gewonnen. Die anschließende Initiative entwickelte sich zu einem Mattangriff. Wegen der vielen Kiebitze versuchte Hendrik verzweifelt nach einem Mattangriff mit vielen aufregenden Szenen. Der Start gelang, doch die spätere Ausführung war leider nicht mehr im Sinne von Hendrik Rungelrath. Das anschließende Remis sorgte schließlich für den 5 : 3 Sieg gegen St. Hubert II.
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