Oppum I - Springer III 3½ : 4½
Springer St. Tönis

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Oppum I - Springer III 3½ : 4½
 
12.11.2002
 

Oppum I Springer III 
Bontenakels, P. (1655)-Krauhausen (1824)0 : 1
Böhm (1674)-Stendahl (1608)0 : 1
Krommen, J. (1521)-Schüller, W. (1577)1 : 0
Leimkühler (1485)-Smeets (1536)1 : 0
Schuh (1500)-Kusel (1523)0 : 1
Flock (1561)-Magen (1558)0 : 1
Esch (1532)-Schellkes (1577)1 : 0
Fabianke (1502)-Schönheit (1608)½ : ½
   3½ : 4½

Die Ausgangslage vor diesem Mannschaftskampf war klar: Wer hier verliert, gehört zum engsten Abstiegskreis.

In der Folge entwickelte sich dann ein dramatischer und spannender Wettkampfverlauf, der durch etliche Fehler (oder Patzer?!) geprägt war.

Als Stendahl bereits nach 27 Zügen und 2 Stunden Spielzeit gesiegt hatte, sah es auch an den anderen Brettern für St. Tönis ganz gut aus. Doch dann stellte Schellkes in Remisstellung eine Figur ein und schon stand es 1 : 1. Magen an Brett 6 gewann erst einen Bauern, dann die Qualität und schließlich die Partie zum 2 : 1 für St. Tönis. An Brett 4 büßte Smeets frühzeitig eine Figur ein und nachdem sein Angriff auf den über das ganze Brett marschierenden gegnerischen König fehlgeschlagen war, ließ er sich mattsetzen: 2 : 2. Kusel war es dann, der mit sicherem Spiel wieder für die St. Töniser Führung sorgte. Doch dann lief Schüller, in einer für ihn vorteilhaften Stellung, in eine doppelte Springergabel und gab auf: 3 : 3.

Nun mussten die beiden letzten Partien die Entscheidung bringen: Schönheit hatte in einem Endspiel mit jeweils 2 Türmen und Mehrbauer eine gewonnene Stellung, übersah dann aber eine Mattdrohung und konnte sich gerade noch in ein Dauerschach mit Remis retten: 3 ½ : 3 ½. Unser 1. Brett musste es nun wieder richten und nach fast 5-stündiger Spielzeit hatte Krauhausen seinen tapferen Gegner niedergekämpft: 4 ½ : 3 ½ für St. Tönis.

Lange Zeit war ein höherer Sieg möglich, aber zum Schluss konnten wir mit dem knappen Sieg sehr zufrieden sein.

(Druckversion )

 
Uli Stendahl