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Klar und verdient verloren die St. Töniser ihren Mannschaftskampf gegen Süchteln I mit 6,5 : 1,5 Punkten.
Rupert Schellkes kam mit den schwarzen Steinen nie zu seinem bekannten Figurenspiel. Der Gegner beherrschte die Stellung und gewann verdient mit dem 37. Zug.
Der gegnerische Spieler von Bernd Podschun hatte direkt nach der Eröffnung bereits große Vorteile und konnte nach Beherrschung der f Linie nach weiteren zwanzig Zügen gewinnen.
Nach Damentausch wurde die Stellung durch die lange Rochade des St. Tönisers Bernd Magen verschärft. Schwarz startete ein Leichtfigurenangriff mit Läufer und Springer auf dem Königsflügel und konnte einen Bauern gewinnen. Der Gegner spielte anschließend routiniert den Siegpunkt heraus.
Heinrich Kusel hatte nach Gewinn eines Bauern im Zentrum große Vorteile. Gleichzeitig bedrohte der St. Töniser im Zentrum einen weiteren Bauern. Schwarz setzte anschließend seine 0ffiziere zur Verteidigung ein und nachdem Weiß den vergifteten Bauern auf d6 genommen hatte, erfolgte ein sofortiges Schach des schwarzen Turmes auf der Grundlinie und Schwarz eroberte anschließend die weiße Dame auf d6.
Nach verschiedenen Springer- und Läuferzügen des St. Tönisers Werner Schönheit war das Zentrumfeld d4 von den gegnerischen Figuren eingenommen und wurde von den weißen 0ffizieren als Ausgangsbasis verwendet. Der St. Töniser versuchte noch verschiedene Möglichkeiten, jedoch musste er sich im späteren Endspiel geschlagen geben.
Sehr viel Pech hatte Stefanie Vinken. Sie hatte als Schwarzer den ersten Angriff des Weißen gut überstanden und es bestanden große Hoffnungen auf ein Remis. Ein gegnerisches Läuferschach auf f5 beendete jedoch sofort das Spiel.
Külkens hatte als Schwarzer im frühen Mittelspiel bereits sehr große Vorteile angesammelt. Nach 0pferung eines Springers auf dem Königsflügel mußte der weiße König über die Grundlinie wandern. Zwar wurde der König nicht sofort mattgesetzt, jedoch konnte der Süchtelner die weiße Dame auf a1 nicht mehr retten.
Krauhausen hatte als Weißer das bessere Spiel. Neben Raumvorteile konnte Weiß mit Initiative arbeiten. Nach Verlust des schwarzen b Bauern entwickelte sich ein studienhaftes Turmendspiel mit drei gegen vier Bauern auf dem Königsflügel. Der gegnerische Turm glänzte hierbei durch gute taktische Verteidigungsmanövern. Es wurde bis zum letzten Bauern durchgespielt. Remis nach Ablauf von viereinhalb Stunden.
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