Springer III - Turm Krefeld IV 4 : 4
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Springer III - Turm Krefeld IV 4 : 4
 
20.11.2004
 

Springer III Turm Krefeld IV 
Krauhausen (1800)-Müllers (1623)½ : ½
Külkens (1785)-Cieslik (1592)½ : ½
Schellkes (1620)-Plückers (1521)½ : ½
Drießen (1531)-Dr. Hinke (1612)1 : 0
Kusel (1588)-Sievers (1817)0 : 1
Schüller, W. (1567)-Dr. Kreiser (1688)1 : 0
Magen (1505)-Capellen (1460)0 : 1
Schönheit (1379)-Wehr (1372)½ : ½
   4 : 4

Erst nach sechsstündiger Spielzeit stand das Ergebnis 4:4 fest. Es war ein Wettkampf mit sehr viel Spannung und auch Schachverständnis auf beiden Seiten.

Müllers (1623) - Krauhausen (1800) ½ : ½
Der St. Töniser hatte frühzeitig die Qualität gewonnen. Jedoch ließ sich der Krefelder Müllers nicht aus der Ruhe bringen und erreichte sehr frühzeitig den rettenden Remishafen.

Külkens (1785) - Cieslik (1592) ½ : ½
Bauernverlust in der Eröffnung konnte der St. Töniser nicht mehr abwenden. Erst im Endspiel - nach rund fünfeinhalbstündiger Spielzeit - konnte Schachfreund Külkens seine Einbruchslücken schließen und verhinderte somit den Einmarsch des schwarzen Königs in das eigene Lager.

Plückers (1521) - Schellkes (1620) ½ : ½
Über Stunden hinweg wurde ein Endspiel mit Turm und ungleichen Läufern vorgeführt. Gleichzeitig hatte jeder Spieler die eigenen Bauern auf der richtigen Farbe seines Läufers stehen. Erst nach Beginn der vierten Stunde wurde Remis gegeben.

Drießen (1531) - Dr. Hinke (1612) 1 : 0
Eine Partie mit wechselhaften Angriffen im Zentrum und auch am Damenflügel. Erst im Endspiel schaffte der St. Töniser am Königsflügel den Gewinnzug. Der Springer und auch der König des St.Tönisers brachen beim Gegner innerhalb der Bauernstellung ein und konnten anschließend genügend Freibauern schaffen.

Sievers (1817) - Kusel (1588) 1 : 0
Kusel hatte gegen den Krefelder Sievers einen sehr schweren Stand. Der Gegner beherrschte bereits sehr frühzeitig den Damenflügel. Die schwarzen Figuren "litten sehr unter Atemnot" und diese Partie wurde anschließend vom Krefelder technisch zum Siegpunkt abgewickelt.

Schüller, W. (1567) - Dr. Kreiser (1688) 1 : 0
Gegner ist nicht erschienen. Bereits nach einer Stunde führten die St. Töniser mit 1:0 Brettpunkten.

Capellen (1460) - Magen (1505) 1 : 0
In wesentlich besserer Stellung hatte der St. Töniser für einen Moment nicht auf seine Dame geachtet. Damen- und Punktverlust waren danach vorbezeichnet.

Schönheit (1379) - Wehr (1372) ½ : ½
Bis zum letzten "Mann" wurde diese Partie ausgekämpft. Beide hatten ein gleiches Mittel- und Endspiel in ihrem vierstündigen Wettkampf gehabt. Zwar stand Weiß ein klein wenig besser, jedoch war eigentlich nie die Remisbreite überschritten.

(Druckversion )

 
Ulrich Külkens